Jahreslosung 2013

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Jahreslosung 2013
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)
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Mittwoch, 11. September 2013

Gedanken zu Jeremia 20, 7 – 9

HERR, du hast mich betört, und ich habe mich betören lassen. Du hast mich ergriffen und überwältigt. Ich bin zum Gelächter geworden den ganzen Tag, jeder spottet über mich.

Im Vers sieben beklagt sich Jeremia bei Gott, dass alle ihn verspotten, weil er die Worte Gottes verkündet. Er erleidet Spott, weil er die Wahrheit, die ihm Gott aufgetragen hat, verkündet. Ihm kommt nicht einmal der Gedanke, dass er diesen Spott nicht mehr erleiden müsste, wenn er das sagen würde, was die Menschen hören wollen.

Hier sehen wir den Unterschied zu den meisten Modernen Evangelisten, die diesem Spott, den sie erleiden müssten, wenn sie das wahre Evangelium verkünden würden, dadurch ausweichen, dass sie alles was die Menschen heute nicht hören wollen einfach weglassen und das was sie dann predigen mit Modernen menschlichen Werbemitteln ausschmücken. Das sie auf diese Art sehr weit entfernt sind vom realen Wort Gottes, nehmen sie in Kauf, denn ihre Ehre und ihr guter Ruf bei den Menschen dieser Welt ist ihnen wichtiger als Gott zu dienen. Auch, dass sie durch ihr Handeln viele Menschen der Verdammnis näher bringen, berührt ihr Gewissen nicht im Geringsten.

Ja, heute gibt es nur sehr wenig Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, denen das echte und unverfälschte Wort Gottes wichtiger ist, als Ruhm und Ehre und die dieses Wort auch verkünden, obwohl sie verspottet, angefeindet und für verrückt erklärt werden. Dieser Handvoll Menschen ist es eben wichtiger, viele zu erretten, als ein Freund dieser Welt zu sein.

Denn sooft ich rede, muss ich schreien, »Gewalttat« und »Zerstörung« rufen; denn das Wort des HERRN ist mir zur Verhöhnung und zur Verspottung geworden den ganzen Tag.

In Vers acht beklagt sich Jeremia bei Gott, dass er nie gute Nachrichten verkünden kann, sodass ihn die Menschen verhöhnen und verspotten, weil er nur von Zerstörung und Gericht reden darf.

Schon alleine aufgrund Dessen, was heute in dieser Welt vor sich geht, müssten alle Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, diese Welt zur Umkehr zu Gott, zur Buße und Sühne aufrufen und dürften nur mit dem Zorn Gottes drohen, sowie Zerstörung und Gericht predigen.

Diese Welt und auch viele die denken Christ zu sein, wollen aber von solchen Dingen nichts hören. Sie alle glauben lieber nur denen, die von Erlösung und Gnade ohne Gehorsam predigen. So kommt es das heute nur mehr eine kleine Schar von Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, den Gott und den Messias der Bibel predigen. Diese sind es aber, denen heute nicht geglaubt wird und auch sie sind wie Jeremia zur Verhöhnung und zur Verspottung geworden.

Die meisten Modernen Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, haben fast alles aus der Bibel gestrichen und verzichten darauf von Gehorsam und Einhaltung der Gebote und der Thora zu predigen. Es ist ihnen dabei völlig egal, dass auch Jesus Christus absoluten Gehorsam verlangt, von jedem der sich durch ihn Erlösung durch Gnade erhofft.

So haben die Menschen dieser Welt vergessen, dass Jesus annehmen bedeutet das eigene Leben aufzugeben und ihn als Herrn (Gebieter) anzunehmen. Der Sklave des Herrn aber, ist zu absolutem Gehorsam verpflichtet.

Da sagte ich mir: Ich will ihn nicht mehr erwähnen und nicht mehr in seinem Namen reden! Doch da brannte es in meinem Herzen als währe ein Feuer, in meinen Gebeinen eingeschlossen, und ich wurde müde, es auszuhalten; ja ich kann es nicht

In Vers neun erfahren wir, dass Jeremia auch von Angst und Schwermut überfallen wurde. Satan wollte ihn so zum Schweigen bringen. Doch sein Innerstes (sein Geist) überzeugte ihn weiter zu reden. Er spürte Gottes Gegenwart und er erinnerte sich, dass er von Gott berufen wurde.

Da haben wir schon wieder einen Unterschied zu den meisten heutigen Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer! Denn diese werden nicht von Angst und Schwermut überfallen, denn Satan sieht keinen Grund, sie zum Schweigen zu bringen, da sie ja ohnehin nach seinem Geschmack predigen.

Die wenigen echten Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, können nachfühlen, wie sich Jeremia gefühlt hat, da sie ja selbst auch von Satan bedrängt werden. Ja, sie erfahren die Plagen des Jeremia am eigenen Leib.

Eines meiner Gebete lautet: „Mein Herr, ich fürchte die Menschen nicht! Was ich aber fürchte, ist ein zorniger Gott, der mich wegen meines Ungehorsams bestraft! Mein himmlischer Vater, weil ich dich liebe, will ich dir als dein Knecht gehorsam sein. Amen“

Ich hoffe, dass viele, die dies lesen, darüber nachdenken und in der Bibel erkunden, was denn die Wahrheit Gottes ist. Shalom


Dem Chorleiter. Für Jedutun. Ein Psalm. Von David.
Ich sprach: Ich will auf meine Wege acht haben  dass ich nicht sündige mit meiner Zunge; ich will meinen Mund im Zaum halten, solange der Gottlose vor mir ist.  Ich verstummte in Schweigen, schwieg – fern vom Guten. Da wurde mein Schmerz erregt.  Mein Herz wurde heiß in meinem Innern, bei meinem Stöhnen entbrannte ein Feuer; ich sprach mit meiner Zunge: Tue mir kund, HERR, mein Ende und welches das Maß meiner Tage ist, damit ich erkenne, wie vergänglich ich bin! Siehe, handbreit hast du meine Tage gemacht, und meine Lebenszeit ist wie nichts vor dir; nur ein Hauch ist jeder Mensch, wie fest er stehe. Nur als ein Schattenbild wandelt der Mann einher; nur um Nichtigkeit lärmen sie; er häuft auf und weiß nicht, wer es einsammeln wird. Und nun, auf was harre ich, Herr? Meine Hoffnung, sie gilt dir! Errette mich von allen meinen Vergehen, mach mich nicht dem Narren zum Hohn!  Ich bin verstummt, mache meinen Mund nicht auf; denn du, du hast gehandelt.  Nimm von mir deine Plage! Vom Streit deiner Hand <gegen mich>vergehe ich.  Strafst du einen Mann mit Züchtigungen wegen <seiner> Schuld, so lässt du seine Schönheit wie die Motte zergehen; nur ein Hauch sind alle Menschen.  Höre mein Gebet, HERR, und vernimm mein Schreien; schweige nicht zu meinen Tränen! Denn ein Fremdling bin ich bei dir, ein Beisasse wie alle meine Väter. Blicke von mir weg, dass ich <noch einmal> fröhlich werde, bevor ich dahingehe und nicht mehr bin! Amen  (Psalm 39)


Freitag, 6. September 2013

Gedanken zu Jesaja 53, 1 – 3

Wer hat unserer Verkündigung geglaubt? An wem ist der Arm des HERRN offenbar geworden? Er ist wie ein Trieb vor ihm aufgeschossen und wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, dass wir Gefallen an ihm gefunden hätten. Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet.

Wir erkennen hier, dass trotz dieser und anderer Prophezeiungen nur wenige den Messias anerkannten, als er auftrat. Diese Ankündigung wurde bei Jesus Christi erstem Kommen buchstäblich erfüllt. Das erklärt uns auch Johannes in seinem Evangelium in Vers 12, 38 lesen wir: damit das Wort des Propheten Jesaja erfüllt würde, das er sprach: Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt, und wem ist der Arm des Herrn offenbart worden?“  

Im Buch „Jesaja – Trost für Gottes Volk“ Betanien Kommentar, ( http://www.betanien.de ) fand ich das folgende Zitat: „Auch Johannes fragte Herr, wer…?, wodurch deutlich wird, dass alle Boten Gottes diese Frage stellen, auch heutige Evangelisten. Aber es ist auch die Frage des treuen Überrestes, der künftigen jüdischen Missionare vor Anbruch des Tausendjährigen Reiches, die der Welt noch einmal das Evangelium bringen und dann selber eingestehen, dass sie damals ihren Messias verkannt haben. Evangelisten geraten bei fehlendem Erfolg manchmal in Zweifel, ob sie auf dem rechten Weg sind, und stehen dann in Gefahr, zu menschlichen Hilfsmitteln zu greifen, um dem Evangelium nachzuhelfen. Doch dieser Vers ermutigt zur treuen Verkündigung! Es ist ganz normal, wenn natürliche Menschen nicht auf die Verkündigung des Evangeliums reagieren. Wie könnten sie auch, da sie tot in Sünden sind und Geistliches weder hören noch verstehen können! Ein Wunder der Gnade Gottes ist nötig, und bei jedem, der doch glaubt, ist Gott für dieses Wunder zu preisen.“  Zitat Ende!

Auch der Apostel Paulus zitiert Jesaja in diesem Zusammenhang in Römer 10, 16: „Aber nicht alle haben dem Evangelium gehorcht. Denn Jesaja sagt: » Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt? «“  Paulus weist in diesem Vers auch darauf hin, dass zu glauben eben auch bedeutet zu gehorchen!

Deshalb kann ich nicht verstehen, warum immer wieder Verse von Paulus, von Gegnern des Gehorsams dazu verwendet werden, beweisen zu wollen, warum sich Christen nicht mehr an die Gebote (vor allem Sabbat Gebot) und die Thora halten müssen. Paulus lehrt in sehr vielen seiner Schriften, dass wahre Nachfolger von Jesus Christus dem ganzen Wort Gottes gehorsam sind. Er erklärt doch sehr genau, dass der Wille zum Gehorsam nicht aus uns selbst kommen darf, da wir sonst unter dem Gesetz sind und das den wahren Gläubigen dieser Gehorsam von Jesus Christus ins Herz geschrieben wurde, sodass diese ihn nicht aus eigenem Willen (um selbst für die Erlösung zu sorgen), sondern von Herzen, durch die Hilfe des Heiligen Geistes erfüllen.

Auch dazu möchte ich aus dem Buch „Jesaja – Trost für Gottes Volk“ ( http://www.betanien.de ) zitieren: „Er (Paulus) setzt sogar >glauben< mit >gehorchen< gleich, und dadurch ist klar, dass dieses Wunder der Gnade nicht dann geschehen ist, wenn jemand sagt, er glaube, aber damit nur seine formale Zustimmung zu historischen Tatsachen meint. Persönlicher Glaubensgehorsam ist nötig: Unterwerfung unter den Herrn Jesus als Erlöser und Herr. Solchen wird >der Arm des Herrn offenbar<, das heißt die umgestaltende, heiligende Kraft Gottes kommt in ihrem Leben zum Ausdruck, da sie eine persönliche Begegnung mit Gott hatten, ihn im Herrn Jesus erkannt haben und diese Erkenntnis ihnen ewiges, vollmächtiges, göttliches Leben eingepflanzt hat!“ Zitat Ende!

Erst zu meinem letzten Post über Jesaja erhielt ich folgenden Kommentar: "liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“, und Deine Seele wird Aufnahme bei Gott finden! Da brauch ich keinen Jesaja um das zu befolgen!

Ich war zuerst erstaunt und dann schockiert, wie jemand der von sich behauptet Christ zu sein, so einen Kommentar abgeben kann! Erstens verwendete auch Jesus Christus für seine Lehre Zitate von Jesaja und zweitens stellt  sich die Frage, wie ein Christ der Meinung sein kann, dass es genügen würde seinen Nächsten zu lieben. Wer seinen Nächsten liebt, wird bei keinem Bettler mehr vorbeigehen ohne ihm etwas zu geben und er wird sich nicht darauf ausreden, dass dieser ohnehin nur Alkohol dafür kauft. Wer seinen Nächsten liebt, wird jedem seiner Glaubensgeschwister, die in Not geraten sind auch finanziell unterstützen. Wer seinen Nächsten liebt, der schaut zuerst auf das Wohlergehen seiner Mitmenschen und nicht auf sein Bankkonto. Ein solcher fragt auch nicht ob sich das neue Auto oder die nächste Reise noch finanzieren lassen, wenn er seinem Nächsten hilft. Jemand der das praktiziert, wird auch dem ganzen Wort Gottes gehorsam sein.

Ein Beispiel dazu: Vor ein paar Jahren kam ich infolge einer langdauernden Krankheit in große finanzielle Not. Ich war zu der Zeit Mitglied einer sehr großen evangelischen Gemeinde. Obwohl die Gemeinde wirklich sehr viele Mitglieder hatte, gab es nur eine einzige Familie, die selbst keinen Reichtum besaßen und dennoch ein halbes Jahr meine Familie und mich mitversorgten. Um sich das überhaupt leisten zu können, gingen ihre Ersparnisse für das neue Auto, welches sie kaufen wollten, zugrunde. Als ich mich darüber zu schämen begann, erklärte mir diese Familie, dass sowieso alles, auch das Geld von Gott gegeben wird und sie es eben nur an mich weitergaben um meine Not zu lindern. Viele Menschen dieser Gemeinde erklärten die Familie für verrückt, weil sie so Etwas taten.

Soviel dazu, was es bedeutet seinen Nächsten zu lieben!

Ich denke, wir alle brauchen nicht nur Jesaja, sondern die ganze Bibel und das täglich, um daraus Kraft zu schöpfen, zu lernen und unserem Gott und Herrn nahe zu sein.


         Herr, Gott, mein Heiland, ich schreie Tag und Nacht vor dir.  Lass mein Gebet vor dich kommen, neige deine Ohren zu meinem Schreien.  Denn meine Seele ist übervoll an Leiden, und mein Leben ist nahe dem Tode.  Ich bin denen gleich geachtet, die in die Grube fahren, ich bin wie ein Mann, der keine Kraft mehr hat.  Ich liege unter den Toten verlassen, wie die Erschlagenen, die im Grabe liegen, derer du nicht mehr gedenkst und die von deiner Hand geschieden sind.  Du hast mich hinunter in die Grube gelegt, in die Finsternis und in die Tiefe. Dein Grimm drückt mich nieder, du bedrängst mich mit allen deinen Fluten. Sela. Meine Freunde hast du mir entfremdet, du hast mich ihnen zum Abscheu gemacht. Ich liege gefangen und kann nicht heraus,  mein Auge sehnt sich aus dem Elend. Herr, ich rufe zu dir täglich; ich breite meine Hände aus zu dir. Wirst du an den Toten Wunder tun, oder werden die Verstorbenen aufstehen und dir danken? Sela.  Wird man im Grabe erzählen deine Güte und deine Treue bei den Toten?  Werden denn deine Wunder in der Finsternis erkannt oder deine Gerechtigkeit im Lande des Vergessens?  Aber ich schreie zu dir, Herr, und mein Gebet kommt frühe vor dich:  Warum verstößt du, Herr, meine Seele und verbirgst dein Antlitz vor mir?  Ich bin elend und dem Tode nahe von Jugend auf; ich erleide deine Schrecken, dass ich fast verzage.  Dein Grimm geht über mich, deine Schrecken vernichten mich.  Sie umgeben mich täglich wie Fluten und umringen mich all zumal.  Meine Freunde und Nächsten hast du mir entfremdet, und meine Verwandten hältst du fern von mir. Amen  (Psalm 88)


Mittwoch, 4. September 2013

Gedanken zu Jesaja 56, 1 – 8 (Heil für die Nationen bei Sabbatheiligung)

So spricht der HERR: Wahret das Recht und übt Gerechtigkeit! Denn mein Heil ist nahe, dass es kommt, und meine Gerechtigkeit, dass sie geoffenbart wird. Glücklich der Mensch, der dies tut, und das Menschenkind, das daran festhält: der den Sabbat bewahrt, ihn nicht zu entweihen, und seine Hand davor bewahrt, irgendetwas Böses zu tun! Und der Sohn der Fremde, der sich dem HERRN angeschlossen hat, soll nicht sagen: Der HERR wird mich sicher von seinem Volk ausschließen. Und der Verschnittene sage nicht: Siehe, ich bin ein dürrer Baum! Denn so spricht der HERR: Den Verschnittenen, die meine Sabbate bewahren und das erwählen, woran ich Gefallen habe, und Festhalten an meinem Bund, denen gebe ich in meinem Haus und in meinen Mauern einen Platz und einen Namen, besser als Söhne und Töchter. Einen ewigen Namen werde ich ihnen geben, der nicht ausgelöscht werden soll. Und die Söhne der Fremde, die sich dem HERRN angeschlossen haben, um ihm zu dienen und den Namen des HERRN zu lieben, ihm zu Knechten zu sein, jeden, der den Sabbat bewahrt, ihn nicht zu entweihen, und <alle,> die an meinem Bund festhalten: die werde ich zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Bethaus. Ihre Brandopfer und ihre Schlachtopfer sollen <mir> ein Wohlgefallen sein auf meinem Altar. Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker. So spricht der Herr, HERR, der die Vertriebenen Israels sammelt: Zu ihm, zu seinen Gesammelten, werde ich noch mehr hinzusammeln.

Noch deutlicher als in diesen Versen, die Jesaja niederschrieb kann Gott nicht mehr offenbaren, dass auch die Fremden, die ihn Suchen seine Sabbate bewahren und an seinem Bund Festhalten sollen. In diesen Versen sagt er ganz deutlich, dass er jeden der den Sabbat bewahrt und an seinem Bund festhält erretten wird.

Da wir alle wissen, dass sich die Bibel nicht selbst widerlegt, müssten wir eigentlich auch wissen, dass wir den Sabbat des Herrn bewahren sollen. Nicht um dadurch unser Heil zu erlangen, sondern weil wir das Heil durch die Gnade Jesus Christus erhalten haben. Jeder der tatsächlich von Jesus angenommen wurde, hat den neuen Bund. Der neue Bund aber bedeutet, dass wir die Gebote und Satzungen Gottes ins Herz geschrieben bekamen. Jeder aber, der den neuen Bund in seinem Herzen hat, wird durch den Heiligen Geist geleitet und kann daher nur den Willen Gottes erfüllen, weil ja eben sein Herz daran hängt.

Ich kann einfach nicht verstehen, warum trotz Kenntnis der Bibel so viele Christen noch immer an den von Menschen erdachten Tagen festhalten, die erst 360 Jahre nach Christi von einer römischen Staatskirche Aufgrund von Machtpolitischen Überlegungen erfunden worden sind. Ich kann aber auch nicht versehen, warum dann die evangelischen Reformer die Tage der römischen Irrlehrer und nicht den von Gott bestimmten Sabbat und die Feste des Herrn gewählt haben.

Wenn ich in der Bibel lese und darüber nachdenke, dann kann ich auch nicht begreifen, wie Menschen auf so viele, das Wort Gottes verdrehende Auslegungen gekommen sind. Die Bibel legt sich doch selbst aus. Das Wort Gottes ist vollkommen und widerspruchsfrei von der ersten bis zur letzten Seite. Alles, was du nicht gleich verstehst, wird dir von Gott erklärt, wenn du ihn im Gebet ernsthaft darum bittest. Ich habe dies schon des Öfteren an mir selbst erfahren dürfen. Dabei habe ich festgestellt, dass es zumeist die Worte des Paulus sind, die nicht leicht verstanden werden. Bis zum heutigen Tag, durfte ich aber immer wieder erkennen, dass Paulus genau von dem schreibt, dass auch in der Thora und in den Propheten zu lesen ist, er drückt es nur anders aus.

Die neuen Pharisäer und Schriftgelehrten machen es sich zu Nutze, dass Paulus Worte schwer zu verstehen sind und verblenden durch ihre Irrlehren die Menschen.

Ich persönlich habe im Gebet Gott um Verzeihung gebeten und mich dafür entschuldigt, dass ich mich so lange von den neuen Pharisäern und Schriftgelehrten habe blenden lassen.

Es ist Gott, der durch Jesaja auch die aus den Nationen warnen lässt, indem er uns einen kurzen Einblick auf die neue Erde gewährt. So lesen wir in Jesaja 66, 22 – 24: „Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir bestehen, spricht der HERR, so werden eure Nachkommen und euer Name bestehen. Und es wird geschehen: Neumond für Neumond und Sabbat für Sabbat wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubeten, spricht der Herr. Und sie werden hinausgehen und sich die Leichen der Menschen ansehen, die mit mir gebrochen haben. Denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht verlöschen, und sie werden ein Abscheu sein für alles Fleisch.“

Wir sehen hier also, dass Neumond und Sabbat von Gott für alle Ewigkeit Gültigkeit haben. Wie können dann Menschen ernsthaft behaupten, dass der Sohn Gottes, Jesus Christus dies aufgehoben hat.  Jesus selbst erklärte uns, dass der Sohn nicht von sich aus spricht, sondern nur das was ihm der Vater aufgetragen hat. Somit steht doch glasklar fest, dass durch Jesus Christus nichts vom Wort seines Vaters aufgehoben wurde. Es wäre vollkommen Absurd, wenn Gott sich selbst widerspräche!

Oft werde ich gefragt ob mir eigentlich bewusst sei, wie kompliziert der Sabbat, die Speisegebote und die Feste des Herrn einzuhalten sind. Die Menschen, die mir diese Frage stellen schauen aber nur darauf wie die Juden heute in Israel mit diesen Dingen umgehen. Dabei vergessen sie aber, dass die Juden Jesus nicht als Messias anerkennen und deshalb den Sabbat, die Speisegebote und die Feste des Herrn immer noch mit all den Auflagen, welche die Pharisäer und Schriftgelehrten der Thora und den Geboten Gottes durch falsche Auslegung dazugetan haben, begehen.

Jesus Christus hat den Sabbat so eingehalten und geheiligt, wie es Gott geboten hat und wurde von den Juden verurteilt, weil er nach ihrer Ansicht den Sabbat brach. So sind auch die Speisegebote einfach und klar in der Thora von Gott erklärt und die Juden machen ein kompliziertes Verfahren daraus, weil sie den Überlieferungen der Pharisäer und Schriftgelehrten glauben.

Jesus aber erklärte in Matheus 23, 13 – 15: „Wehe aber euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließt das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr <auch> nicht hineingehen. Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr durchzieht das Meer und das trockene <Land>, um einen Proselyten zu machen; und wenn er es geworden ist, so macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr.“

Darum, heilige den Sabbat, so wie ihn Jesus Christus geheiligt hat und halte die Speisegebote so wie Gott sie in der Thora vorgegeben hat. Feiert die Feste des Herrn und glaubt nicht ungeprüft den Worten der neuen Pharisäer und Schriftgelehrten. Auch heute noch schauen diese nur auf ihre Macht, ihren Glanz und ihren unermesslichen Reichtum. Ist es denn nicht ein Widerspruch, wenn eine Kirche unermesslichen Reichtum besitzt und dennoch auf dieser Welt Kinder an Hunger sterben? Sollte diese Kirche nicht eher aufhören die Not lindern zu wollen, bis sie in Armut dasteht?



Ich war zu erfragen für die, die nicht <nach mir> fragten; ich war zu finden für die, die mich nicht suchten. Ich sprach: Hier bin ich, hier bin ich! zu einer Nation, die meinen Namen nicht anrief . Ich habe den ganzen Tag meine Hände ausgebreitet zu einem widerspenstigen Volk, <zu solchen,> die auf dem Weg, der nicht gut ist, ihren eigenen Gedanken nachlaufen. Die Leute, die mich beständig ins Angesicht reizen  in den Gärten opfern und auf Ziegelsteinen Rauchopfer darbringen, die in den Gräbern sitzen und in verborgenen Orten übernachten, die Schweinefleisch essen und Greuelbrühe in ihren Gefäßen haben  die da sagen: Bleib für dich und komm mir nicht nahe, denn ich bin heilig für dich! – diese sind Rauch in meiner Nase, Feuer, das den ganzen Tag brennt. Siehe, aufgeschrieben ist es vor mir. Ich werde nicht schweigen, es sei denn, ich habe vergolten. In ihren Schoss vergelte ich ihre Sünden und die Sünden ihrer Väter miteinander, spricht der HERR, <denen,> die auf den Bergen Rauchopfer dargebracht und mich auf den Hügeln verhöhnt haben. Ich werde <ihnen> den Lohn für ihr früheres Tun in ihren Schoss zumessen. So spricht der HERR: Wie sich Saft in der Traube findet, und man sagt: Vernichte sie nicht, denn ein Segen ist in ihr! – so will ich tun um meiner Knechte willen, dass ich nicht das Ganze vernichte. Ich werde aus Jakob Nachkommenschaft hervorgehen lassen und aus Juda einen Besitzer meiner Berge. Und meine Auserwählten sollen es besitzen, und meine Knechte sollen dort wohnen. Und Scharon wird zum Weideplatz der Schafe und das Tal Achor zum Lagerplatz der Rinder werden für mein Volk, das mich gesucht hat. Ihr aber, die ihr den HERRN verlasst, die ihr meinen heiligen Berg vergesst, die ihr dem Gad einen Tisch zurichtet und der Meni den Mischkrug füllt  Ich habe euch für das Schwert bestimmt  und ihr alle werdet zur Abschlachtung in die Knie brechen  weil ich gerufen habe, ihr aber nicht geantwortet habt, <weil> ich geredet habe, ihr aber nicht gehört, sondern getan habt, was böse ist in meinen Augen, und das erwählt habt, woran ich kein Gefallen habe  Darum, so spricht der Herr, HERR: Siehe, meine Knechte werden essen, ihr aber werdet hungern. Siehe, meine Knechte werden trinken, ihr aber werdet dürsten. Siehe, meine Knechte werden sich freuen, ihr aber werdet beschämt sein. Siehe, meine Knechte werden jubeln von Herzenslust, ihr aber werdet schreien vor Herzeleid und heulen vor Verzweiflung. Und ihr werdet euren Namen meinen Auserwählten zum Fluchwort hinterlassen: »Der Herr, HERR, wird dich töten. « Meine Knechte aber wird man mit einem anderen Namen nennen. Daher, wer sich im Land segnet, wird sich bei dem Gott der Treue segnen, und wer im Land schwört, wird bei dem Gott der Treue schwören. Denn die früheren Nöte werden vergessen und vor meinen Augen verborgen sein. Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Und an das Frühere wird man nicht mehr denken, und es wird nicht mehr in den Sinn kommen. Amen  (Jesaja 65,1-18)


Mittwoch, 28. August 2013

Gedanken zu: weil ihr aber nicht von der Welt seid?

Jesus Christus sagte in Johannes 15,18-19: „Wenn die Welt euch hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt wäret, würde die Welt das Ihre lieben; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.“

Das sind klare Worte unseres Herrn. Wie sieht aber die Realität aus? Wie viele, die behaupten Christen zu sein, werden tatsächlich von der Welt gehasst? Wie viele, die behaupten Christen zu sein, glauben heute noch ungebrochen an das von Gott in der Bibel offenbarte Wort?
Um Antworten zu finden, vergleichen wir einmal, was die Welt lehrt und was Gott uns in seinem Wort lehrt! Dann schauen wir, an welche Lehre heute geglaubt wird!

Die Welt lehrt uns, dass die Erde und alles Leben vor Millionen von Jahren durch einen sogenannten „Urknall“ entstanden sind. Diese Lehre ist allgemein anerkannt und wird an den Schulen unterrichtet! Sehr viele Menschen, die sich Christen nennen, stimmen dieser Lehre zu.
Gott lehrt uns, dass er die Erde und alles Leben in sieben Tagen zu je 24 Stunden erschaffen hat. Beim Bibelstudium kann man dann herausfinden, dass dies vor etwa sechstausend Jahren gewesen ist. Diese Lehre wird von vielen Menschen, auch von sogenannten Christen, abgelehnt.
Beides lässt sich nicht beweisen, da bei keinem dieser Ereignisse ein Mensch dabei war, der heute noch lebt. Somit gibt es in beiden Fällen keine Augenzeugen, sodass es des Glaubens bedarf!

Die Welt lehrt uns, dass der Mensch vom Affen abstammt und sich über Jahrtausende zu dem entwickelt hat, was er heute ist. Auch diese Lehre ist allgemein anerkannt und wird unseren Kindern unterrichtet.
Gott lehrt uns, er habe den Menschen aus Lehm geformt, ihn gottgleich gemacht und ihm den Lebensatem eingehaucht. Er lehrt auch, dass er dies an einem Tag gemacht hat, sodass sich der Mensch nicht erst entwickeln musste, sondern schon seit seiner Schöpfung immer das war, was er heute ist. Auch diese Lehre wird heute von vielen Menschen, auch von vielen Christen, abgelehnt.
Auch hier haben wir dasselbe Dilemma. Für beide Lehren gibt es keine lebenden Augenzeugen, weshalb es auch hier des Glaubens bedarf!

Da in diesen Beispielen immer der Glaube notwendig ist, möchte ich ihnen noch einmal die Bedeutung des Begriffes Glaube verdeutlichen: „Das deutsche Wort Glaube wird in dem hier behandelten Sinn verwendet als Übersetzung des griechischen Substantivs pistis mit der Grundbedeutung „Treue, Vertrauen“. Das zugehörige Verb lautet pisteuein („treu sein, vertrauen“). Ursprünglich gemeint war also: „Ich verlasse mich auf ..., ich binde meine Existenz an ..., ich bin treu zu ...“. Das Wort zielt demnach auf Vertrauen, Gehorsam (vergleiche: Gelöbnis, Verlöbnis), Treue.“  (http://de.wikipedia.org/wiki/Glaube)

Ein Gebet von Christen beginnt mit den Worten: „Ich glaube an Gott…“ Ist das heute wirklich so?

Die christliche Welt lehrt seit dem Jahr 321 nach Christi, dass der Sonntag der Herrentag und der Tag der Ruhe sei. Diese weltliche Lehre lässt sich an Hand von Geschichtsbüchern beweisen. Die Welt und sogenannte Christen stimmen dieser Lehre zu und an Sonntagen wird nicht gearbeitet.

Gott lehrt seit der Schöpfung; Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten. Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun, aber der siebte Tag ist Sabbat für den HERRN, deinen Gott. Du sollst <an ihm> keinerlei Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh und der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore <wohnt>. Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn. Diese Lehre finden wir nicht in Geschichtsbüchern von Menschen, sondern in der Bibel. Die Urchristen hielten sich daran und zwar so lange bis ein Kirchengesetz, das beim Konzil von Laodizea (343-381 n. Chr.) beschlossen wurde, es ihnen unter Strafandrohung verbot. Dies wiederum findet sich in den Geschichtsbüchern (“Die Christen dürfen nicht nach Juden Art am Sabbat müssig sein, sondern sollen an diesem Tage arbeiten. Sie mögen dem Herrentag den Vorzug geben und als Christen ruhen, falls sie es können. Werden sie aber als Judaisierende erfunden, so seien sie von Christus ausgeschlossen.”)
 Als Quelle hierzu verwendete ich: http://urchristen.wordpress.com/2013/04/25/das-erste-sonntagsgesetz-oder-die-grose-sonntagsluge/

Ich glaube an Gott? Ist das bei ihnen so, oder glauben sie der Welt?

Am Ende meines heutigen Beitrages möchte ich aufgrund von einigen Kritiken, die ich bekommen habe, noch einmal betonen: Ich habe nie und werde auch nie behaupten, dass meine Beiträge die einzig richtige Auslegung von Gottes Wort ist. Ich betrachte meine Beiträge nicht als Auslegung und sie sollen auch nicht so verstanden werden. Mir ist bewusst, dass ich nur ein sündiger Mensch bin und wie jeder andere auch, bin ich angewiesen auf die Gnade Gottes. Meine Beiträge sind Gedanken und Eingebungen, die ich während des Bibelstudiums und des Betens habe und sollen als Anregung zum eigenen Bibelstudium dienen.
Wie schon so oft, möchte ich auch heute wieder betonen, wie wichtig es ist alles Gehörte und gelesene selbst anhand der Bibel zu prüfen. Jeder Mensch nimmt sich Zeit, für das was er am meisten liebt. Jeder der Christus liebt, sollte sich also täglich Zeit nehmen die er mit Bibellesen und Gebet verbringt.


Deshalb umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und hofft völlig auf die Gnade, die euch gebracht wird in der Offenbarung Jesu Christi! Als Kinder des Gehorsams passt euch nicht den Begierden an, die früher in eurer Unwissenheit <herrschten>, sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist  seid auch ihr im ganzen Wandel heilig! Denn es steht geschrieben: »Seid heilig, denn ich bin heilig. «  Und wenn ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person nach eines jeden Werk richtet, so wandelt die Zeit eurer Fremdlingschaft in Furcht! Denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden seid von eurem eitlen  von den Vätern überlieferten Wandel  sondern mit dem kostbaren Blut Christi als eines Lammes ohne Fehler und ohne Flecken  Er ist zwar im Voraus vor Grundlegung der Welt erkannt, aber am Ende der Zeiten geoffenbart worden um euretwillen, die ihr durch ihn an Gott glaubt, der ihn aus den Toten auferweckt und ihm Herrlichkeit gegeben hat  so dass euer Glaube und eure Hoffnung auf Gott <gerichtet> ist. Da ihr eure Seelen durch den Gehorsam gegen die Wahrheit zur ungeheuchelten Bruderliebe gereinigt habt, so liebt einander anhaltend, aus reinem Herzen! Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem Samen, sondern aus unvergänglichem durch das lebendige und bleibende Wort Gottes. Denn »alles Fleisch ist wie Gras und alle seine Herrlichkeit wie des Grases Blume. Das Gras ist verdorrt, und die Blume ist abgefallen; aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit. « Dies aber ist das Wort, das euch als Evangelium verkündigt worden ist. Amen (1.Petrus 1,13-25)


Sonntag, 25. August 2013

Gedanken über den Galaterbrief 3, 1 – 14

Als ich vor einigen Tagen im Galaterbrief 3, 1 – 14 las, was Paulus dort geschrieben hat, bekam ich große Probleme, wie diese Worte mit den Worten Jesus Christus zusammenpassen könnten.

Hier die Worte des Paulus in Galater 3, 1 – 14: „O unverständige Galater! Wer hat euch bezaubert, denen Jesus Christus als gekreuzigt vor Augen gemalt wurde? Nur dies will ich von euch wissen: Habt ihr den Geist aus Gesetzeswerken empfangen oder aus der Kunde des Glaubens? Seid ihr so unverständig? Nachdem ihr im Geist angefangen habt, wollt ihr jetzt im Fleisch vollenden? So Großes habt ihr vergeblich erfahren? Wenn es wirklich vergeblich <ist>! Der euch nun den Geist darreicht und Wunderwerke unter euch wirkt, <tut er es> aus Gesetzeswerken oder aus der Kunde des Glaubens? Ebenso wie Abraham Gott glaubte und es ihm zur Gerechtigkeit gerechnet wurde. Erkennt daraus: die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Söhne! Die Schrift aber, voraussehend, dass Gott die Nationen aus Glauben rechtfertigen werde, verkündigte dem Abraham die gute Botschaft voraus: »In dir werden gesegnet werden alle Nationen. Folglich werden die, die aus Glauben sind, mit dem gläubigen Abraham gesegnet. Denn alle, die aus Gesetzeswerken sind, die sind unter dem Fluch; denn es steht geschrieben: Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben ist, um es zu tun! Dass aber durch Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar, denn der Gerechte wird aus Glauben leben. Das Gesetz aber ist nicht aus Glauben, sondern: Wer diese Dinge getan hat, wird durch sie leben. Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist – denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt! « –, damit der Segen Abrahams in Christus Jesus zu den Nationen komme, damit wir die Verheißung des Geistes durch den Glauben empfingen.“

Dort aber die Worte unseres Herrn Jesus Christus: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe. (Johannes 14, 12) Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten, (Johannes 14, 15) Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten (Johannes 14, 23) Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. (Johannes 15, 10)“

Für mein Verständnis standen die Worte des Paulus in Widerspruch zu dem was Jesus Christus lehrte. Ich weiß aber, dass dies unmöglich ist, da sich das Wort Gottes in der Bibel nicht widerspricht. So hatte ich das Problem, wie ich nun erkennen kann, wo ich falsch denke. Tagelang betete ich zu Gott, auch auf Knien, er möge mir doch Erkenntnis für meine Frage geben, wie ich Paulus Worte zu verstehen habe.

Gestern Abend wurden meine Gebete erhört und ich begriff die Worte des Paulus. Um meine Erkenntnis nachvollziehen zu können, zeige ich ihnen die Bedeutung des Begriffes Glaube: „Das deutsche Wort Glaube wird in dem hier behandelten Sinn verwendet als Übersetzung des griechischen Substantivs pistis mit der GrundbedeutungTreue, Vertrauen“. Das zugehörige Verb lautet pisteuein („treu sein, vertrauen“). Ursprünglich gemeint war also: „Ich verlasse mich auf ..., ich binde meine Existenz an ..., ich bin treu zu ...“. Das Wort zielt demnach auf Vertrauen, Gehorsam (vergleiche: Gelöbnis, Verlöbnis), Treue.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Glaube)

Abraham wurde es von Gott als Gerechtigkeit gerechnet, dass er sich auf Gottes Wort verließ, seine Existenz vom Wort Gottes abhängig machte, dem Wort Gottes treu war und dass er Gott gehorsam war.

Nun ist mir bewusst, dass Paulus mit diesen Worten den Galatern genau das gelehrt hat, was auch Jesus Christus den Menschen lehrte.

Die Israeliten trennten schon sehr bald das Gesetz vom Gesetzgeber und taten vieles dazu, dass Gott nie verlangt hat. Dann wollten sie es eigenmächtig halten um aus diesen eigenen Verdiensten das Heil zu erlangen. Damit zerstörten sie aber den Glauben und das Vertrauen zum Geber des Bundes. So verfielen sie einem tödlichen Eigenvertrauen.
Was Paulus die Galater fragt ist, ob sie wirklich denselben Fehler machen wollen, den die Israeliten machten, oder ob sie lieber Jesus glauben, vertrauen, gehorsam und treu sein wollten.

Die Worte in 3. Mose, 18, 5: „Wer es tut, wird dadurch leben“ sind eben nur dann positiv wenn man so wie Abraham, sich auf Gottes Wort verlässt, die eigene Existenz vom Wort Gottes abhängig macht und Gottes Wort treu und gehorsam ist. Nur das in den Treuebund Gottes eingefügte Tun des Gesetzes wird Leben schenken; dass gesetzliche Tun aus sich selbst führt in die Verdammnis.
Jesus Christus heiligte den Sabbat und tat an diesem Tag dennoch Dinge, die für die Israeliten Gotteslästerung waren. Warum? Weil die Israeliten das Gesetz vom Gesetzgeber getrennt hatten und vieles durch menschliche Auslegung der Thora dazu taten, das Gott niemals verlangt hat.

So gefährlich ist es menschlicher Auslegung des Wortes Gottes zu glauben, dass man dadurch sogar sein Heil verlieren kann!
Wie ich eingangs schon erwähnt habe, hatte ich viele Tage große Schwierigkeiten mit dem Text von Paulus. Doch habe ich es bewusst vermieden, menschliche Auslegungen zu diesem Bibelabschnitt zu lesen. Ich betete lieber zu Gott, an den ich glaube, dem ich vertraue, von dessen Wort meine Existenz abhängt und dem ich treu und gehorsam bin. Er hat mein Gebet erhört.
Sowohl Gott, als auch sein Sohn Jesus Christus, werden nur denen gnädig sein, die sie von Herzen suchen und im Glauben an ihre Worte, die Gebote, den Sabbat und die Feste des Herrn einhalten werden.
Aber eben nicht so wie die Israeliten, losgelöst von Gott; sondern nach dem Willen Gottes und wie es Jesus vorgelebt hat.
Ich bete, dass alle Menschen endlich erkennen mögen, wie falsch all die Religionen der heutigen Zeit sind.


Heute ein Psalm, der uns erkennen lässt, dass auch schon David am Glauben an Gott festhielt:

Ein Wallfahrtslied.
Aus den Tiefen rufe ich zu dir, o HERR. Herr, höre auf meine Stimme! Lasse deine Ohren aufmerksam sein auf die Stimme meines Flehens! Wenn du, Jah, die Sünden anrechnest, Herr, wer wird bestehen? Doch bei dir ist die Vergebung, damit man dich fürchte. Ich hoffe auf den HERRN, meine Seele hofft, und auf sein Wort harre ich. Meine Seele <harrt> auf den Herrn, mehr als die Wächter auf den Morgen, die Wächter auf den Morgen. Harre, Israel, auf den HERRN! Denn bei dem HERRN ist die Gnade, und viel Erlösung bei ihm. Ja, er wird Israel erlösen von allen seinen Sünden. Amen

(Psalm 130,1-8)


Montag, 19. August 2013

Gedanken über Zielgruppen Gottesdienst

Natürlich weiß ich, dass sich diese Überschrift lächerlich anhört und mit Sicherheit nicht biblisch ist.

Doch am 18.08.2013 las ich einen Beitrag auf Facebook, welcher von Idea (http://www.idea.de) gepostet worden war. Der Artikel berichtete davon, dass sowohl die evangelische -, wie auch die katholische Kirche tatsächlich ihr Geld für Zielgruppenanalyse und Marketingstrategien ausgibt um spezielle Gottesdienste etwa für Jugendliche, Ledige, Familien, Motorradfahrer, Fußballfans, Kunstinteressierte und Demenz-kranke auszuarbeiten und zu bewerben.

Ich dachte im ersten Augenblick, dass es sich bei diesem Artikel um einen Scherz, eine sogenannte Ente handelt. Doch in dem Beitrag stand, dass sich mit dieser Frage eine am 17. August ausgestrahlte Sendung des Deutschlandradios (Köln) befasst hatte. Weiter war zu lesen, dass in der Sendung zwei Zielgruppengottesdienste in Köln vorgestellt worden sind; ein katholischer Single-Gottesdienst mit 35 Besuchern und ein evangelischer Gottesdienst von Frauen für Frauen mit 20 Besucherinnen.
Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich immer, dass Zielgruppenanalyse und Marketing, Dinge dieser Welt sind um zum Beispiel Luxusartikel besser verkaufen zu können.

Dieser Beitrag hat mich eines Besseren belehrt und zeigt mir, wie verbrüdert die beiden großen Kirchen bereits mit dieser Welt sind. In den Führungsetagen dieser Kirchen können keine von Gott berufenen Menschen mehr sitzen! Das sind Menschen, die das Wort Gottes nicht kennen. Wie sonst wäre es möglich auf eine so kranke Idee zu kommen, man könne das Wort Gottes mit Werbestrategien besser an den Mann bringen!

Jesus Christus selbst hat in Johannes 6, 44 gesagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.“
Noch deutlicher sagte er dann in Johannes 6, 65: „Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt, dass niemand zu mir kommen kann, es sei ihm denn von dem Vater gegeben.“

Ich denke, der Beitrag von Idea zeigt uns, dass es den beiden Kirchen nicht mehr um Gott und sein Wort geht. Diesen Kirchen geht es um Besucherzahlen und um Menschen die ihnen Kirchensteuer zahlen. Währen in den Führungsebenen dieser Kirchen noch gottesfürchtige Menschen, dann müssten sie doch wissen, dass man keine Werbestrategien benötigt um den Menschen das Evangelium nahe zubringen. Es genügt, die Wahrheit des Wortes zu predigen und den Heiligen Geist wirken zu lassen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass keine Werbestrategie der Welt mich Gott nahe gebracht hätte. Es waren die wunderbaren Werke, die Gott an mir tat, als er mich zu sich zog, die mich überzeugten Jesus Christus zu folgen. 
So war es dann auch der Heilige Geist der mich die Worte des Paulus aus 2. Timotheus 4, 2 – 5 zu verstehen lehrte: Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre! Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden.“

 Durch genau diese Worte durfte ich erkennen, wie viele Fabeln von den heutigen Kirchen gelehrt werden.

Ich bete zu Gott, dass die Menschen endlich beginnen, die Bibel genauer zu lesen und dann das Gelesene mit dem vergleichen, was ihnen in den Kirchen erzählt wird.


Der HERR ist König! Es zittern die Völker. Er thront auf den Cherubim. Es wankt die Erde. Groß ist der HERR in Zion, und hoch ist er über alle Völker. Preisen sollen sie deinen Namen, den großen und furchtbaren – heilig ist er! – und die Stärke des Königs, der das Recht liebt! Du hast die Rechtsordnung begründet und hast Recht und Gerechtigkeit in Jakob geschaffen. Erhebt den HERRN, unseren Gott, und fallt nieder vor dem Schemel seiner Füße! Heilig ist er. Mose und Aaron unter seinen Priestern, und Samuel unter denen, die seinen Namen anriefen, sie riefen zu dem HERRN, und er antwortete ihnen. In der Wolkensäule redete er zu ihnen. Sie bewahrten seine Zeugnisse und die Ordnung, die er ihnen gegeben hatte. HERR, unser Gott, du hast ihnen geantwortet! Ein vergebender Gott warst du ihnen, <doch auch> ein Rächer ihrer Taten. Erhebt den HERRN, unseren Gott, und fallt nieder an seinem heiligen Berg! Denn heilig ist der HERR, unser Gott. Amen

(Psalm 99)


Freitag, 16. August 2013

Gedanken zum Galaterbrief 5, 1 – 6

Der Apostel Paulus schrieb im Galaterbrief 5, 1 – 6: „Für die Freiheit hat Christus uns freigemacht. Steht nun fest und lasst euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten! Siehe, ich, Paulus, sage euch, dass Christus euch nichts nützen wird, wenn ihr euch beschneiden lasst. Ich bezeuge aber noch einmal jedem Menschen, der sich beschneiden lässt, dass er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist. Ihr seid von Christus abgetrennt, die ihr im Gesetz gerechtfertigt werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen. Wir nämlich erwarten durch <den> Geist aus Glauben die Hoffnung der Gerechtigkeit. Denn in Christus Jesus hat weder Beschneidung noch Unbeschnitten sein irgendeine Kraft, sondern <der> durch Liebe wirksame Glaube.“

Da auch diese Verse gerne dazu benützt werden, um zu beweisen, dass durch Jesus Christus der Sabbat, die Feste des Herrn, die Gebote und Satzungen Gottes, aufgehoben wurden; möchte ich mich damit intensiver auseinandersetzen.

Was bedeutet eigentlich Freiheit? In Wikipedia fand ich eine sehr gute Erklärung: Freiheit (lateinisch libertas) wird in der Regel verstanden als die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Möglichkeiten auswählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt allgemein einen Zustand der Autonomie eines Subjekts.“
„Das junge Christentum hat die Vorstellungen des Judentums zum Thema Freiheit zwar übernommen, aber eschatologisiert, d. h. zu einer Kategorie der „zukünftigen Welt“ gemacht. Der Begriff Freiheit (Eleutheria) beschreibt im Neuen Testament vor allem eine religiöse Qualität. Angesichts der bevorstehenden Parusie (Wiederkehr) ihres auferstandenen Herrn Jesus Christus schien jede politische Veränderung der Welt zunächst sinnlos. Es ging jetzt eher darum, im stoisch-hellenistischen Sinne „innerlich“ frei zu werden von den Zwängen der untergehenden Welt. Der Apostel Paulus hat das stoische Freiheitsverständnis aufgreifend christlich formuliert, der Christ sei im religiösen Sinne frei von Gesetz, Sünde und Tod (Römerbrief, Kapitel 6–8). In diesem „inneren“ Sinne ist auch der Satz aus dem Galaterbrief des Paulus zu verstehen, dass alle Menschen in Christus gleich und damit frei seien (Gal 3, 26–28): „Für die Freiheit hat uns Christus befreit, darum … lasst euch nicht wieder unter ein Joch der Knechtschaft bringen“. (Gal 5,1)“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Freiheit)

Den Galatern wurde von jüdischen Irrlehrern gelehrt, dass sie sich beschneiden lassen müssten, um das ganze Gesetz zu erfüllen. Paulus aber wusste, dass die Beschneidung nichts mit den Geboten und Satzungen Gottes zu tun hat, da sie lediglich als Zeichen des Bundes, den Gott mit Israel hat, dient. Da aber jeder, der in diesem Bund ist, die Gesetze des Herrn einhalten muss, kann ein solcher nicht frei sein; nämlich in dem Sinn, dass er ohne Zwang entscheiden könnte. So erklärt Paulus in diesen Zeilen, dass eben nur der, welcher Jesus Christus hat, frei ist, selbst und ohne Zwang seinen geistlichen Weg zu wählen. Das es Paulus um die geistliche Freiheit geht, verstehen wir, wenn wir die nächsten Zeilen lesen, wo Paulus im Galaterbrief 5, 13 – 15 schreibt: „Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder. Nur gebraucht nicht die Freiheit als Anlass für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe! Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, indem: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. «  Wenn ihr aber einander beißt und fresst, so seht zu, dass ihr nicht voneinander verzehrt werdet!“

Paulus weiß ganz genau, dass niemand der unter dem Gesetz lebt; was nichts anderes bedeutet als die Gebote und Gesetze Gottes einhalten zu müssen um dadurch erlöst zu werden; dies von sich aus tun kann. Wer aber Jesus Christus als den Herrn annimmt, den wird der Heilige Geist leiten, sodass er früher oder später durch die gelebte Nächstenliebe, die Gebote und Satzungen Gottes einhalten wird. So werden die wahrhaft erretteten, wenn sie Gott lieben, seinen Sabbat und seine Feste einhalten. Nicht weil sie unter dem Gesetz sind, sondern weil sie Gott lieben. Wer seinen Nächsten liebt, wird eben nicht stehlen, lügen, begehren, morden, betrügen, usw. und hat somit die Gebote und das Gesetz erfüllt. Da Paulus weiß, dass man dazu aber geistlich leben muss, schreibt er im Galaterbrief 5, 16 – 18: „Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Begierde des Fleisches nicht erfüllen. Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt. Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter Gesetz.

 Jeder, der wahrhaftig Jesus Christus als seinen Herrn angenommen hat, wird durch den Heiligen Geist geleitet werden. Da wir wissen, dass der Heilige Geist uns alles lehren wird, können wir nun begreifen, was Jesus Christus durch sein Opfer bewirkt hat. Er hat erfüllt, was Gott durch die Propheten bekanntmachen hat lassen; Jesus Christus hat die Gebote und Satzungen Gottes in die Herzen der wahrhaft Gläubigen geschrieben und sie dadurch erlöst!

Paulus, der auch das erkannt hat schreibt deshalb im Galaterbrief 5, 19 – 26: Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Hader, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen, Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im Voraus, so wie ich vorher sagte, dass die, die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden. Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit. Gegen diese ist das Gesetz nicht. Die aber dem Christus Jesus angehören, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. Wenn wir durch den Geist leben, so lasst uns durch den Geist wandeln! Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, indem wir einander herausfordern, einander beneiden!“

Wir sehen also, dass auch diese Zeilen bei genauer Betrachtung nicht dazu geeignet sind, damit beweisen zu können, dass Jesus Christus das Gesetz und die Gebote aufgehoben hätte. Ganz im Gegenteil, diese Zeilen beweisen, das Gottes gesamtes Wort ewige Gültigkeit hat und das Jesus Christus tatsächlich keinen Buchstaben oder Punkt davon verändert hat. So soll sich niemand täuschen lassen, denn wer weiterhin nach den Vorlieben dieser Welt wandelt, der wird das Reich Gottes nicht erben.

Jesus Christus gab uns die Freiheit, ohne Zwang zu wählen, ob wir durch das Halten des Gesetzes uns selbst erlösen wollen und so verloren gehen, oder durch seine Gnade das Gesetz halten können und so durch ihn erlöst zu werden.


Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten. Denn wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten. Lasst uns aber im Gutes tun nicht müde werden! Denn zur bestimmten Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten. Lasst uns also nun, wie wir Gelegenheit haben, allen gegenüber das Gute wirken, am meisten aber gegenüber den Hausgenossen des Glaubens! Amen
(Galaterbrief 6,7-10)


Mittwoch, 14. August 2013

Gedanken zum Kolosserbrief 2, 16 - 19

Paulus schreibt in Kolosser 2, 16 – 19: „So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines bestimmten Feiertages, Neumondes oder Sabbats, die ein Schatten (σκιὰ) der künftigen Dinge sind; der Körper aber ist des Christus. Lasst euch den Siegespreis von niemandem nehmen, der sich gefällt in falscher Demut und Verehrung der Engel und sich dessen rühmt, was er geschaut hat, und ist ohne Grund aufgeblasen in seinem fleischlichen Sinn und hält sich nicht an das Haupt, von dem her der ganze Leib durch Gelenke und Bänder gestützt und zusammengehalten wird und wächst durch Gottes Wirken.“

Da diese Verse sehr gerne dazu benutzt werden um zu erklären, dass wir die Speisegebote, den Sabbat und die Feste Gottes nicht mehr halten müssen, wollen wir sie uns einmal genauer anschauen.

Was ist eigentlich ein Schatten? Im Duden fand ich folgende Erklärung: „Ein Schatten ist -  (mehr oder weniger scharf begrenzter) im Schatten eines Körpers liegender Ausschnitt einer im Übrigen von direktem Licht beschienenen Fläche, der sich dunkel von der helleren Umgebung abhebt
Bereich, der vom Licht der Sonne oder einer anderen Lichtquelle nicht unmittelbar erreicht wird und in dem deshalb nur gedämpfte Helligkeit, Halbdunkel [und zugleich Kühle] herrscht
Figur, Gestalt o. Ä., die (dadurch, dass sie sich von einem helleren Hintergrund abhebt) nur in ihren Umrissen, nur schemenhaft als Silhouette erkennbar ist
dunkle Stelle, dunkler Fleck, der auf etwas erscheint
(bildungssprachlich) als Schatten gedachte Gestalt eines Verstorbenen, Abgeschiedenen (im Totenreich der Antike)
mittelhochdeutsch schate(we), althochdeutsch scato, verwandt mit griechisch skótos = Dunkel“

Das griechische Wort, das mit Schatten übersetzt wurde ist σκιά, und die Übersetzungsmöglichkeiten sind Schatten; Schattenbild.

Wenn man sich nun den ersten Satz ansieht, so erkennt man, dass der Körper, welcher den Schatten wirft, Jesus Christus ist. Den Schatten oder das Schattenbild, das durch Jesus Christus erzeugt wird, sind die Gebote und Satzungen Gottes, die ja alle von Jesus vorgelebt wurden. So hielten sich die Urchristen an die Speisegebote, den Sabbat und die Feste des Herrn. Wegen dieser Lebensweise wurden sie aber von den Heiden verklagt und ihnen wurde sozusagen ein schlechtes Gewissen gemacht, weil sie eben anders waren. Auch dürften sie von einer Gruppierung, die Engel verehrte, wegen ihrer Lebensweise angegriffen worden sein.  Paulus bestärkt sie in den Versen 16 – 19 eben weiterhin in dem was Jesus Christus uns vorgelebt hat, auszuharren und sich nicht ein schlechtes Gewissen machen zu lassen, weil sie die Speisegebote, den Sabbat und die Feste des Herrn einhielten.

Würde Paulus ihnen mit diesen Versen erklärt haben, dass die Speisegebote, der Sabbat und die Feste des Herrn keine Gültigkeit mehr haben, dann würden die Verse 20 – 23 keinen Sinn ergeben.

In Kolosser 2, 20 – 23 lesen wir: „Wenn ihr nun mit Christus den Mächten der Welt gestorben seid, was lasst ihr euch dann Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt: Du sollst das nicht anfassen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren? Das alles soll doch verbraucht und verzehrt werden. Es sind Gebote und Lehren von Menschen, die zwar einen Schein von Weisheit haben durch selbst erwählte Frömmigkeit und Demut und dadurch, dass sie den Leib nicht schonen; sie sind aber nichts wert und befriedigen nur das Fleisch.“

Die Speisegebote, das Sabbatgebot und die Feste des Herrn, sind eindeutig von Gott gegeben und so mit Sicherheit keine Gebote und Lehren von Menschen. Gebote und Lehren von Menschen sind aber zum Beispiel durch die Schriftgelehrten und Pharisäer gegebene, verschärfte Speisegebote, bestimmte Sabbatvorschriften und erfundene Rituale zu Festen des Herrn, sowie Feste und Feiertage die durch die religiösen Führer noch dazugetan wurden. Genau wegen dieser Dinge hat auch schon Jesus Christus die Schriftgelehrten und Pharisäer angegriffen.

Paulus hat also den Kolossern mitgeteilt, dass sie sich wegen dieser menschlichen Gebote und Lehren kein schlechtes Gewissen machen sollten, da sie doch durch Christus ohnehin den Mächten dieser Welt gestorben sind.

Heute sehen wir, wie begründet die Sorgen des Paulus sind. Viele die behaupten Christen zu sein, haben die Gebote und Satzungen Gottes verworfen und folgen den Geboten und Lehren von Menschen, die zwar einen Schein von Weisheit haben, aber tatsächlich nichts wert sind.

Seit Jahrhunderten wird das Wort Gottes verdreht und vergewaltigt, nur um begründen zu können, warum die Gebote und Lehren von Menschen (Sonntag, Weihnachten, Ostern,…) gehalten werden sollen und Gottes Gebote und Satzungen (Speisegebote, Sabbat, Feste des Herrn) keine Gültigkeit mehr haben.
Paulus ermahnt die Kolosser in Kolosser 3, 1 – 4 mit den Worten: „Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist. Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.“

Droben, wo Christus ist, da ist auch die Thora Gottes.

Wenn du nun den Sabbat, die Speisegebote und die Feste des Herrn halten möchtest, so schaue nicht auf die Juden, da ja diese eben noch die ganzen Gebote und Lehren von Menschen im heutigen Judentum haben, sondern orientiere dich allein am Wort Gottes, der Thora!


Glücklich der Mann, der nicht folgt dem Rat der Gottlosen, den Weg der Sünder nicht betritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht! Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Laub nicht verwelkt; alles was er tut, gelingt ihm. Nicht so die Gottlosen; sondern sie sind wie Spreu, die der Wind verweht. Darum bestehen Gottlose nicht im Gericht, noch Sünder in der Gemeinde der Gerechten. Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten; aber der Gottlosen Weg vergeht. Amen

(Psalm 1,1-6)


Mittwoch, 7. August 2013

Gedanken über die Gültigkeit von Gottes Wort

Obwohl Jesus Christus in Matthäus 5,17-20 folgendes sagte: „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.“  Lehren heute alle christlichen Kirchen, dass vieles aus der Bibel nicht mehr zeitgemäß ist und deshalb nicht mehr befolgt werden muss! Diese Moderne Lehre ist eindeutig eine Aufforderung zum Ungehorsam gegen den Willen Gottes und seines Sohnes Jesus Christus.

Wie arrogant und eingebildet doch der Moderne Mensch geworden ist, wenn er sich tatsächlich einbildet das Geschöpf kann dem Schöpfer befehlen was den zeitgemäß ist und was nicht! In der Bibel lesen wir mehr als einmal, dass alles was in ihr steht ewige Gültigkeit hat.

Gott hat seinen Geschöpfen klare und einfache Richtlinien gegeben, wie sie ihr Leben führen sollen um die Erlösung zu erlangen. Er gab den Menschen auch den freien Willen, sich entweder für oder gegen ihn zu entscheiden. Wer sich für Gott entscheidet muss nichts weiter tun, als seine Gebote zu halten. Das betrifft auch die Dinge, von denen heute behauptet wird, dass sie nicht mehr Zeitgemäß seien, so wie den Sabbat, die Feste des Herrn, Frauen sollen im Tempel schweigen, Bekleidung beim Gottesdienst, Nahrungsaufnahme, usw.! Für Gott sind diese Dinge immer Zeitgemäß. Gott jedoch zwingt niemanden dazu, seine Gebote zu halten. Er wird aber die nicht ungestraft lassen, welche anderes Lehren, als in der Bibel steht. Den durch die Irrlehren der modernen Schriftgelehrten und Pharisäer (Theologen und Prediger) werden viele Menschen vom wahren Weg abgehalten.
Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass jeder der anstelle des Gottes aus der Bibel, einen von Menschen erfundenen Gott anbetet Götzendienst begeht. So begeht auch jeder Götzendienst, der die von Menschen erfunden Feste feiert und nicht die Feste des Herrn.

Die wahre Gemeinde Jesus Christus ist sehr klein geworden, als ein römischer Kaiser eine christliche Staatsreligion erfand. Den seit dieser Zeit werden die Propheten Christi aufs schärfste verfolgt und auch mit Gewalt zum Schweigen gebracht. Das hat sich bis heute nicht geändert. Der Unterschied zum Altertum ist nur, dass die Propheten heute nicht mehr getötet, sondern für unzurechnungsfähig erklärt werden.

Doch Jesus Christus selbst hat uns ja gesagt, dass jeder der ihn verkündet verfolgt werden wird. So sprach er in  Lukas 21,12-19: „Aber vor diesem allen werden sie Hand an euch legen und euch verfolgen und werden euch überantworten den Synagogen und Gefängnissen und euch vor Könige und Statthalter führen um meines Namens willen. Das wird euch widerfahren zu einem Zeugnis. So nehmt nun zu Herzen, dass ihr euch nicht vorher sorgt, wie ihr euch verantworten sollt. Denn ich will euch Mund und Weisheit geben, der alle eure Gegner nicht widerstehen noch widersprechen können. Ihr werdet aber verraten werden von Eltern, Brüdern, Verwandten und Freunden; und man wird einige von euch töten. Und ihr werdet gehasst sein von jedermann um meines Namens willen. Und kein Haar von eurem Haupt soll verloren gehen. Seid standhaft und ihr werdet euer Leben gewinnen.“
Allein aufgrund dieser Aussage kann man schon erkennen wer ein wahrer Prophet Christi ist. Und doch sollte man aber jedes gehörte Wort an der Bibel prüfen. Aber soweit mir bekannt ist, muss keiner der modernen Prediger sich davor fürchten, dass ihm etwas aus dieser Ankündigung von Jesus widerfahren könnte.

Zur Abwechslung möchte ich meinen heutigen Beitrag nicht mit einem Psalm beenden. Statt dessen mit dem Sendschreiben an Laodizea. Ich denke nämlich, dass die meisten, die sich heute als Christ bezeichnen, genau dieses Sendschreiben von Jesus Christus erhalten würden. Dies sei aber nicht zum Vorwurf, sondern um nachzudenken, denn ich weiß, dass niemand ohne Sünde und ohne Irrtum ist.


Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Dies sagt der »Amen«, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes: Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärest! Also, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und brauche nichts, und nicht weißt, dass du der Elende und bemitleidenswert und arm und blind und bloß bist, rate ich dir, von mir im Feuer geläutertes Gold zu kaufen, damit du reich wirst; und weiße Kleider, damit du bekleidet wirst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde; und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du siehst. Ich überführe und züchtige alle, die ich liebe. Sei nun eifrig und tu Buße! Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen, und er mit mir. Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe. Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

(Offenbarung 3,14-22)


Montag, 5. August 2013

Gedanken über den Sabbat

Eines der zehn Gebote Gottes lautet: „Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn.“ (2. Moses 20,8-11

Das zeigt uns, es ist Gott überaus wichtig, dass jeder der zu seinem Volk gehört, den Sabbat heiligt!

Was können wir aus dem Internet über den Sabbat in Erfahrung bringen? In Wikipedia habe ich einige interessante Stellen gefunden: Der Sabbat, auch Schabbat, (hebräisch: ‏שבת‎ ʃaˈbat, Plural: Schabbatot; aschkenasische Aussprache: ʃaˈbos, jiddisch: Schabbes, deutsch: ‚Ruhetag‘, ‚Ruhepause‘) ist im Judentum der siebte Wochentag, ein Ruhetag, an dem keine Arbeit verrichtet werden soll. Er beginnt wie alle Tage im jüdischen Kalender gemäß Genesis 1,5 am Abend und dauert von Sonnenuntergang am Freitag bis zum Eintritt der Dunkelheit am folgenden Samstag. Er trägt schon im Tanach einen eigenen Namen, während die übrigen Wochentage im Hebräischen bis heute mit ihren Ordinalzahlen benannt werden.

Die Alte Kirche benannte die Wochentage unverändert wie die Juden und feierte den Sabbat bis mindestens ins Jahr 130.

Konstantin der Große machte den Sonntag 321 zum gesetzlichen Feiertag und öffentlichen Ruhetag, um christliche Gottesdienste zu privilegieren. Damit löste der Sonntag im Christentum den Sabbat als Wochenfeiertag ab.

Im Antijudaismus des Hochmittelalters übernahmen Christen die antike Tradition der Sabbatverhöhnung, etwa durch satirische Karikaturen. Die spanische Inquisition verfolgte Marranen, indem sie nach typischen Sabbatmerkmalen fahndete: Leuchtende Kerzen, erloschene Öfen, saubere Hemden, frische Tischtücher in ihren Häusern am Sabbat waren Indizien, um konvertierte Juden zu verhaften, danach zu foltern und am Ende meist zu verbrennen.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Sabbat)

Auf einer anderen Webseite fand ich dann einen interessanten, alten Zeitungsartikel: „Der Sonntag ist eine katholische Einrichtung ... Von Anfang bis Ende der heiligen Schrift gibt es nicht einen einzigen Abschnitt, der die Verlegung des wöchentlichen Ruhetages von dem letzten Tag der Woche auf den ersten rechtfertigt.“ (The Catholic Press, Sydney, Australien, August 1900)

Aus solchen Aufzeichnungen wird deutlich, dass es nur durch Gesetze, Verfolgung, Folter und Mord möglich war, die ersten Christen von der Einhaltung des Sabbatgebotes abzubringen. Das schlimme dabei ist, dass der Hauptgrund für diese Untat gegen Gottes Willen ein Antijudaismus war.

Bis zum heutigen Tag basteln alle möglichen Kirchen an menschlichen Erklärungen, warum der Sonntag einzuhalten sei, obwohl er im Wort Gottes nicht ein einziges Mal erwähnt wird. Diesen von Menschen konstruierten Erklärungen wird von sehr, sehr vielen Leuten mehr Glauben geschenkt als dem Wort Gottes. Das ist es, was ich selbst sehr traurig finde.

Gott sprach sehr häufig über seinen Sabbat. Im 2. Mose 35, 1-2 steht: „Dies ist’s, was der Herr geboten hat, dass ihr es tun sollt: Sechs Tage sollt ihr arbeiten, den siebenten Tag aber sollt ihr heilig halten als einen Sabbat völliger Ruhe, heilig dem Herrn. Wer an diesem Tag arbeitet, soll sterben.“
In Jesaia 56, 2 lesen wir: „Wohl dem Menschen, der dies tut, und dem Menschenkind, das daran festhält, das den Sabbat hält und nicht entheiligt und seine Hand hütet, nichts Arges zu tun!“

Das der Sabbat, von allen die Gott suchen geheiligt werden soll, lesen wir in Jesaia 56, 4-8: „Denn so spricht der Herr: Den Verschnittenen, die meine Sabbate halten und erwählen, was mir wohlgefällt, und an meinem Bund festhalten, denen will ich in meinem Hause und in meinen Mauern ein Denkmal und einen Namen geben; das ist besser als Söhne und Töchter. Einen ewigen Namen will ich ihnen geben, der nicht vergehen soll. Und die Fremden, die sich dem Herrn zugewandt haben, ihm zu dienen und seinen Namen zu lieben, damit sie seine Knechte seien, alle, die den Sabbat halten, dass sie ihn nicht entheiligen, und die an meinem Bund festhalten, die will ich zu meinem heiligen Berge bringen und will sie erfreuen in meinem Bethaus, und ihre Brandopfer und Schlachtopfer sollen mir wohlgefällig sein auf meinem Altar; denn mein Haus wird ein Bethaus heißen für alle Völker.“

Es ist auch Jesaia, der uns schildert was Gott im für die, welche ewiges Leben erlangen, verheißen hat. So lesen wir in Jesaia 66, 22-24: „Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir Bestand haben, spricht der Herr, so soll auch euer Geschlecht und Name Bestand haben. Und alles Fleisch wird einen Neumond nach dem andern und einen Sabbat nach dem andern kommen, um vor mir anzubeten, spricht der Herr. Und sie werden hinausgehen und schauen die Leichname derer, die von mir abtrünnig waren; denn ihr Wurm wird nicht sterben, und ihr Feuer wird nicht verlöschen, und sie werden allem Fleisch ein Gräuel sein.“

Ich bete dafür, dass die Menschen endlich beginnen der Bibel, dem Wort Gottes mehr Glauben zu schenken, als von Menschen erdachten Gerüchten und Scheinerklärungen.


Wir danken dir, Gott, wir danken dir und verkündigen deine Wunder, dass dein Name so nahe ist. »Wenn meine Zeit gekommen ist werde ich recht richten. Die Erde mag wanken und alle, die darauf wohnen, aber ich halte ihre Säulen fest. « Sela. Ich sprach zu den Ruhmredigen: Rühmt euch nicht so! und zu den Gottlosen: Pochet nicht auf Gewalt! Pocht nicht so hoch auf eure Gewalt, redet nicht so halsstarrig! Denn es kommt nicht vom Aufgang und nicht vom Niedergang, nicht von der Wüste und nicht von den Bergen, sondern Gott ist Richter, der diesen erniedrigt und jenen erhöht. Denn der Herr hat einen Becher in der Hand, mit starkem Wein voll eingeschenkt. Er schenkt daraus ein, / und die Gottlosen auf Erden müssen alle trinken und sogar die Hefe schlürfen. Ich aber will verkündigen ewiglich und lobsingen dem Gott Jakobs: Er wird alle Gewalt der Gottlosen zerbrechen, dass die Gewalt des Gerechten erhöht werde. Amen

(Psalm 75)