Jahreslosung 2013

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Jahreslosung 2013
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)
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Mittwoch, 14. August 2013

Gedanken zum Kolosserbrief 2, 16 - 19

Paulus schreibt in Kolosser 2, 16 – 19: „So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines bestimmten Feiertages, Neumondes oder Sabbats, die ein Schatten (σκιὰ) der künftigen Dinge sind; der Körper aber ist des Christus. Lasst euch den Siegespreis von niemandem nehmen, der sich gefällt in falscher Demut und Verehrung der Engel und sich dessen rühmt, was er geschaut hat, und ist ohne Grund aufgeblasen in seinem fleischlichen Sinn und hält sich nicht an das Haupt, von dem her der ganze Leib durch Gelenke und Bänder gestützt und zusammengehalten wird und wächst durch Gottes Wirken.“

Da diese Verse sehr gerne dazu benutzt werden um zu erklären, dass wir die Speisegebote, den Sabbat und die Feste Gottes nicht mehr halten müssen, wollen wir sie uns einmal genauer anschauen.

Was ist eigentlich ein Schatten? Im Duden fand ich folgende Erklärung: „Ein Schatten ist -  (mehr oder weniger scharf begrenzter) im Schatten eines Körpers liegender Ausschnitt einer im Übrigen von direktem Licht beschienenen Fläche, der sich dunkel von der helleren Umgebung abhebt
Bereich, der vom Licht der Sonne oder einer anderen Lichtquelle nicht unmittelbar erreicht wird und in dem deshalb nur gedämpfte Helligkeit, Halbdunkel [und zugleich Kühle] herrscht
Figur, Gestalt o. Ä., die (dadurch, dass sie sich von einem helleren Hintergrund abhebt) nur in ihren Umrissen, nur schemenhaft als Silhouette erkennbar ist
dunkle Stelle, dunkler Fleck, der auf etwas erscheint
(bildungssprachlich) als Schatten gedachte Gestalt eines Verstorbenen, Abgeschiedenen (im Totenreich der Antike)
mittelhochdeutsch schate(we), althochdeutsch scato, verwandt mit griechisch skótos = Dunkel“

Das griechische Wort, das mit Schatten übersetzt wurde ist σκιά, und die Übersetzungsmöglichkeiten sind Schatten; Schattenbild.

Wenn man sich nun den ersten Satz ansieht, so erkennt man, dass der Körper, welcher den Schatten wirft, Jesus Christus ist. Den Schatten oder das Schattenbild, das durch Jesus Christus erzeugt wird, sind die Gebote und Satzungen Gottes, die ja alle von Jesus vorgelebt wurden. So hielten sich die Urchristen an die Speisegebote, den Sabbat und die Feste des Herrn. Wegen dieser Lebensweise wurden sie aber von den Heiden verklagt und ihnen wurde sozusagen ein schlechtes Gewissen gemacht, weil sie eben anders waren. Auch dürften sie von einer Gruppierung, die Engel verehrte, wegen ihrer Lebensweise angegriffen worden sein.  Paulus bestärkt sie in den Versen 16 – 19 eben weiterhin in dem was Jesus Christus uns vorgelebt hat, auszuharren und sich nicht ein schlechtes Gewissen machen zu lassen, weil sie die Speisegebote, den Sabbat und die Feste des Herrn einhielten.

Würde Paulus ihnen mit diesen Versen erklärt haben, dass die Speisegebote, der Sabbat und die Feste des Herrn keine Gültigkeit mehr haben, dann würden die Verse 20 – 23 keinen Sinn ergeben.

In Kolosser 2, 20 – 23 lesen wir: „Wenn ihr nun mit Christus den Mächten der Welt gestorben seid, was lasst ihr euch dann Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt: Du sollst das nicht anfassen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren? Das alles soll doch verbraucht und verzehrt werden. Es sind Gebote und Lehren von Menschen, die zwar einen Schein von Weisheit haben durch selbst erwählte Frömmigkeit und Demut und dadurch, dass sie den Leib nicht schonen; sie sind aber nichts wert und befriedigen nur das Fleisch.“

Die Speisegebote, das Sabbatgebot und die Feste des Herrn, sind eindeutig von Gott gegeben und so mit Sicherheit keine Gebote und Lehren von Menschen. Gebote und Lehren von Menschen sind aber zum Beispiel durch die Schriftgelehrten und Pharisäer gegebene, verschärfte Speisegebote, bestimmte Sabbatvorschriften und erfundene Rituale zu Festen des Herrn, sowie Feste und Feiertage die durch die religiösen Führer noch dazugetan wurden. Genau wegen dieser Dinge hat auch schon Jesus Christus die Schriftgelehrten und Pharisäer angegriffen.

Paulus hat also den Kolossern mitgeteilt, dass sie sich wegen dieser menschlichen Gebote und Lehren kein schlechtes Gewissen machen sollten, da sie doch durch Christus ohnehin den Mächten dieser Welt gestorben sind.

Heute sehen wir, wie begründet die Sorgen des Paulus sind. Viele die behaupten Christen zu sein, haben die Gebote und Satzungen Gottes verworfen und folgen den Geboten und Lehren von Menschen, die zwar einen Schein von Weisheit haben, aber tatsächlich nichts wert sind.

Seit Jahrhunderten wird das Wort Gottes verdreht und vergewaltigt, nur um begründen zu können, warum die Gebote und Lehren von Menschen (Sonntag, Weihnachten, Ostern,…) gehalten werden sollen und Gottes Gebote und Satzungen (Speisegebote, Sabbat, Feste des Herrn) keine Gültigkeit mehr haben.
Paulus ermahnt die Kolosser in Kolosser 3, 1 – 4 mit den Worten: „Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist. Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.“

Droben, wo Christus ist, da ist auch die Thora Gottes.

Wenn du nun den Sabbat, die Speisegebote und die Feste des Herrn halten möchtest, so schaue nicht auf die Juden, da ja diese eben noch die ganzen Gebote und Lehren von Menschen im heutigen Judentum haben, sondern orientiere dich allein am Wort Gottes, der Thora!


Glücklich der Mann, der nicht folgt dem Rat der Gottlosen, den Weg der Sünder nicht betritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht! Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Laub nicht verwelkt; alles was er tut, gelingt ihm. Nicht so die Gottlosen; sondern sie sind wie Spreu, die der Wind verweht. Darum bestehen Gottlose nicht im Gericht, noch Sünder in der Gemeinde der Gerechten. Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten; aber der Gottlosen Weg vergeht. Amen

(Psalm 1,1-6)


Freitag, 9. August 2013

Gedanken über Begründungen gegen die Feste des Herrn

Seit ich über die Feste und den Sabbat des Herrn nachdenke und meine Erkenntnisse darüber auch verkünde, versuchen sehr viele Christen mich mit Bibelstellen, in denen angeblich erklärt wird, dass der Sabbat und die Feste des Herrn heute keine Gültigkeit mehr haben, zu überzeugen, dass ich falsch liege.

Ich finde diese Art der Erklärungsversuche sehr spitzfindig, da es doch eigentlich im Kern darum geht, warum der Sabbat und die Feste des Herrn von den Menschen zu Gunsten des Sonntags und den heidnischen Festen verworfen wurden. Aus diesem Grund müssten diese Leute mir eigentlich Bibelstellen vorweisen in denen von der Gültigkeit des Sonntages und der einst heidnischen Feste, als neue Feste des Herrn, die Rede ist. Da dies aber unmöglich ist, weil es keine passenden Bibelstellen gibt, gehen sie den Umweg über Begründungen den Sabbat und die Feste des Herrn nicht einhalten zu müssen.

Der Sonntag ist eindeutig der Tag, an dem in alten Kulturen der Sonnengott angebetet wurde. So lesen wir in Wikipedia: Der Sonntag (althochdeutsch sunnun tag oder ahd. frôn(o)tag ‚Herrntag‘, lateinisch dies solis „Tag der Sonne“ und dies dominica, griechisch Κυριακή. (http://de.wikipedia.org/wiki/Sonntag
  
So wurden dann auch die heutigen Kirchenfeste wie Weihnachten und Ostern von Menschen erfunden und zur Anbetung und Verehrung Gottes verwendet.

Dies alles sind Feiertage und Feste, die weder Gott noch sein Sohn Jesus Christus jemals angeordnet haben. Aber um diese menschlichen Erfindungen und Lehren ohne schlechtes Gewissen weiterhin praktizieren zu können, werden nicht Erklärungen gesucht warum diese in Gottes Augen rechtens sein sollen, sondern Erklärungen warum der Sabbat und die Feste des Herrn nicht wichtig seien.
Das Ganze nennt man dann vermutlich menschliche Logik oder Weisheit. Wann werden die Menschen begreifen, dass es in dieser Diskussion nur darum geht, dass die Feste und der Sonntag, welche von ihnen im Namen Gottes gefeiert werden, in den Augen Gottes nur abscheulicher Götzendienst sind.

Jesus Christus selbst sagt in Matthäus 15: 7 – 9: Heuchler! Treffend hat Jesaja über euch geweissagt, indem er spricht: »Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren. «“

Auch der Prophet Jesaia, der von unserem Herrn zitiert wird schrieb in Jesaia 29, 13 – 16: „Und der Herr sprach: Weil dies Volk mir naht mit seinem Munde und mit seinen Lippen mich ehrt, aber ihr Herz fern von mir ist und sie mich fürchten nur nach Menschengeboten, die man sie lehrt, darum will ich auch hinfort mit diesem Volk wunderlich umgehen, aufs Wunderlichste und Seltsamste, dass die Weisheit seiner Weisen vergehe und der Verstand seiner Klugen sich verbergen müsse. Weh denen, die mit ihrem Plan verborgen sein wollen vor dem Herrn und mit ihrem Tun im Finstern bleiben und sprechen: »Wer sieht uns und wer kennt uns? « Wie kehrt ihr alles um! Als ob der Ton dem Töpfer gleich wäre, dass das Werk spräche von seinem Meister: Er hat mich nicht gemacht! und ein Bildwerk spräche von seinem Bildner: Er versteht nichts!“

Wie vortrefflich doch Jesaja dies vorhersagte. Denn es wird heute tatsächlich alles umgekehrt. Anstatt die heute in christlichen Kreisen gültigen Feste und den Sonntag biblisch zu begründen, wird versucht Gottes Sabbat und seine Feste biblisch abzuleugnen.

Lieber Mensch, so sage mir, warum begehst du ohne auch nur darüber nachzudenken Götzendienst und weigerst dich die Feste und den Sabbat des Herrn zu halten? Gott gab dir ohnehin den freien Willen, sodass du von ihm niemals gezwungen werden wirst, seinen Sabbat und seine Feste zu halten. Nur sei bitte vorsichtig damit, zu behaupten dein Sonntag und deine Feste seien biblisch und dienen der Anbetung des Gottes der Bibel. Zu schnell könnte es geschehen, dass Jesus Christus auch dich ansprechen wird mit: „Heuchler!..........“

Der Gott der Bibel hat Mose seine Gottesdienstordnung gegeben. Aus dieser hat dann Jesus Christus durch sein vollkommenes Opfer die Notwendigkeit von Tieropfern entfernt. Alles andere hat aber noch Gültigkeit und ist die Art Anbetung die der Gott der Bibel haben möchte.

Noch eine Klarstellung über etwas, was mir vorgeworfen wird: Auch ich möchte niemandem den Sabbat und die Feste des Herrn aufzwingen. Ich schreibe lediglich über meine Gedanken zum Wort Gottes in der Bibel um euch auch zum Nachdenken und nachlesen anzuregen.


Von David, vorzusingen. Ich traue auf den Herrn. Wie sagt ihr denn zu mir: »Flieh wie ein Vogel auf die Berge! Denn siehe, die Gottlosen spannen den Bogen / und legen ihre Pfeile auf die Sehnen, damit heimlich zu schießen auf die Frommen. Ja, sie reißen die Grundfesten um; was kann da der Gerechte ausrichten? « Der Herr ist in seinem heiligen Tempel, des Herrn Thron ist im Himmel. Seine Augen sehen herab, seine Blicke prüfen die Menschenkinder. Der Herr prüft den Gerechten und den Gottlosen; wer Unrecht liebt, den hasst seine Seele. Er wird regnen lassen über die Gottlosen Feuer und Schwefel und Glutwind ihnen zum Lohne geben. Denn der Herr ist gerecht und hat Gerechtigkeit lieb. Die Frommen werden schauen sein Angesicht. Amen
(Psalm 11,1-7)


Mittwoch, 7. August 2013

Gedanken über die Gültigkeit von Gottes Wort

Obwohl Jesus Christus in Matthäus 5,17-20 folgendes sagte: „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.“  Lehren heute alle christlichen Kirchen, dass vieles aus der Bibel nicht mehr zeitgemäß ist und deshalb nicht mehr befolgt werden muss! Diese Moderne Lehre ist eindeutig eine Aufforderung zum Ungehorsam gegen den Willen Gottes und seines Sohnes Jesus Christus.

Wie arrogant und eingebildet doch der Moderne Mensch geworden ist, wenn er sich tatsächlich einbildet das Geschöpf kann dem Schöpfer befehlen was den zeitgemäß ist und was nicht! In der Bibel lesen wir mehr als einmal, dass alles was in ihr steht ewige Gültigkeit hat.

Gott hat seinen Geschöpfen klare und einfache Richtlinien gegeben, wie sie ihr Leben führen sollen um die Erlösung zu erlangen. Er gab den Menschen auch den freien Willen, sich entweder für oder gegen ihn zu entscheiden. Wer sich für Gott entscheidet muss nichts weiter tun, als seine Gebote zu halten. Das betrifft auch die Dinge, von denen heute behauptet wird, dass sie nicht mehr Zeitgemäß seien, so wie den Sabbat, die Feste des Herrn, Frauen sollen im Tempel schweigen, Bekleidung beim Gottesdienst, Nahrungsaufnahme, usw.! Für Gott sind diese Dinge immer Zeitgemäß. Gott jedoch zwingt niemanden dazu, seine Gebote zu halten. Er wird aber die nicht ungestraft lassen, welche anderes Lehren, als in der Bibel steht. Den durch die Irrlehren der modernen Schriftgelehrten und Pharisäer (Theologen und Prediger) werden viele Menschen vom wahren Weg abgehalten.
Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass jeder der anstelle des Gottes aus der Bibel, einen von Menschen erfundenen Gott anbetet Götzendienst begeht. So begeht auch jeder Götzendienst, der die von Menschen erfunden Feste feiert und nicht die Feste des Herrn.

Die wahre Gemeinde Jesus Christus ist sehr klein geworden, als ein römischer Kaiser eine christliche Staatsreligion erfand. Den seit dieser Zeit werden die Propheten Christi aufs schärfste verfolgt und auch mit Gewalt zum Schweigen gebracht. Das hat sich bis heute nicht geändert. Der Unterschied zum Altertum ist nur, dass die Propheten heute nicht mehr getötet, sondern für unzurechnungsfähig erklärt werden.

Doch Jesus Christus selbst hat uns ja gesagt, dass jeder der ihn verkündet verfolgt werden wird. So sprach er in  Lukas 21,12-19: „Aber vor diesem allen werden sie Hand an euch legen und euch verfolgen und werden euch überantworten den Synagogen und Gefängnissen und euch vor Könige und Statthalter führen um meines Namens willen. Das wird euch widerfahren zu einem Zeugnis. So nehmt nun zu Herzen, dass ihr euch nicht vorher sorgt, wie ihr euch verantworten sollt. Denn ich will euch Mund und Weisheit geben, der alle eure Gegner nicht widerstehen noch widersprechen können. Ihr werdet aber verraten werden von Eltern, Brüdern, Verwandten und Freunden; und man wird einige von euch töten. Und ihr werdet gehasst sein von jedermann um meines Namens willen. Und kein Haar von eurem Haupt soll verloren gehen. Seid standhaft und ihr werdet euer Leben gewinnen.“
Allein aufgrund dieser Aussage kann man schon erkennen wer ein wahrer Prophet Christi ist. Und doch sollte man aber jedes gehörte Wort an der Bibel prüfen. Aber soweit mir bekannt ist, muss keiner der modernen Prediger sich davor fürchten, dass ihm etwas aus dieser Ankündigung von Jesus widerfahren könnte.

Zur Abwechslung möchte ich meinen heutigen Beitrag nicht mit einem Psalm beenden. Statt dessen mit dem Sendschreiben an Laodizea. Ich denke nämlich, dass die meisten, die sich heute als Christ bezeichnen, genau dieses Sendschreiben von Jesus Christus erhalten würden. Dies sei aber nicht zum Vorwurf, sondern um nachzudenken, denn ich weiß, dass niemand ohne Sünde und ohne Irrtum ist.


Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Dies sagt der »Amen«, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes: Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärest! Also, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und brauche nichts, und nicht weißt, dass du der Elende und bemitleidenswert und arm und blind und bloß bist, rate ich dir, von mir im Feuer geläutertes Gold zu kaufen, damit du reich wirst; und weiße Kleider, damit du bekleidet wirst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde; und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du siehst. Ich überführe und züchtige alle, die ich liebe. Sei nun eifrig und tu Buße! Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen, und er mit mir. Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe. Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

(Offenbarung 3,14-22)


Montag, 5. August 2013

Gedanken über den Sabbat

Eines der zehn Gebote Gottes lautet: „Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn.“ (2. Moses 20,8-11

Das zeigt uns, es ist Gott überaus wichtig, dass jeder der zu seinem Volk gehört, den Sabbat heiligt!

Was können wir aus dem Internet über den Sabbat in Erfahrung bringen? In Wikipedia habe ich einige interessante Stellen gefunden: Der Sabbat, auch Schabbat, (hebräisch: ‏שבת‎ ʃaˈbat, Plural: Schabbatot; aschkenasische Aussprache: ʃaˈbos, jiddisch: Schabbes, deutsch: ‚Ruhetag‘, ‚Ruhepause‘) ist im Judentum der siebte Wochentag, ein Ruhetag, an dem keine Arbeit verrichtet werden soll. Er beginnt wie alle Tage im jüdischen Kalender gemäß Genesis 1,5 am Abend und dauert von Sonnenuntergang am Freitag bis zum Eintritt der Dunkelheit am folgenden Samstag. Er trägt schon im Tanach einen eigenen Namen, während die übrigen Wochentage im Hebräischen bis heute mit ihren Ordinalzahlen benannt werden.

Die Alte Kirche benannte die Wochentage unverändert wie die Juden und feierte den Sabbat bis mindestens ins Jahr 130.

Konstantin der Große machte den Sonntag 321 zum gesetzlichen Feiertag und öffentlichen Ruhetag, um christliche Gottesdienste zu privilegieren. Damit löste der Sonntag im Christentum den Sabbat als Wochenfeiertag ab.

Im Antijudaismus des Hochmittelalters übernahmen Christen die antike Tradition der Sabbatverhöhnung, etwa durch satirische Karikaturen. Die spanische Inquisition verfolgte Marranen, indem sie nach typischen Sabbatmerkmalen fahndete: Leuchtende Kerzen, erloschene Öfen, saubere Hemden, frische Tischtücher in ihren Häusern am Sabbat waren Indizien, um konvertierte Juden zu verhaften, danach zu foltern und am Ende meist zu verbrennen.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Sabbat)

Auf einer anderen Webseite fand ich dann einen interessanten, alten Zeitungsartikel: „Der Sonntag ist eine katholische Einrichtung ... Von Anfang bis Ende der heiligen Schrift gibt es nicht einen einzigen Abschnitt, der die Verlegung des wöchentlichen Ruhetages von dem letzten Tag der Woche auf den ersten rechtfertigt.“ (The Catholic Press, Sydney, Australien, August 1900)

Aus solchen Aufzeichnungen wird deutlich, dass es nur durch Gesetze, Verfolgung, Folter und Mord möglich war, die ersten Christen von der Einhaltung des Sabbatgebotes abzubringen. Das schlimme dabei ist, dass der Hauptgrund für diese Untat gegen Gottes Willen ein Antijudaismus war.

Bis zum heutigen Tag basteln alle möglichen Kirchen an menschlichen Erklärungen, warum der Sonntag einzuhalten sei, obwohl er im Wort Gottes nicht ein einziges Mal erwähnt wird. Diesen von Menschen konstruierten Erklärungen wird von sehr, sehr vielen Leuten mehr Glauben geschenkt als dem Wort Gottes. Das ist es, was ich selbst sehr traurig finde.

Gott sprach sehr häufig über seinen Sabbat. Im 2. Mose 35, 1-2 steht: „Dies ist’s, was der Herr geboten hat, dass ihr es tun sollt: Sechs Tage sollt ihr arbeiten, den siebenten Tag aber sollt ihr heilig halten als einen Sabbat völliger Ruhe, heilig dem Herrn. Wer an diesem Tag arbeitet, soll sterben.“
In Jesaia 56, 2 lesen wir: „Wohl dem Menschen, der dies tut, und dem Menschenkind, das daran festhält, das den Sabbat hält und nicht entheiligt und seine Hand hütet, nichts Arges zu tun!“

Das der Sabbat, von allen die Gott suchen geheiligt werden soll, lesen wir in Jesaia 56, 4-8: „Denn so spricht der Herr: Den Verschnittenen, die meine Sabbate halten und erwählen, was mir wohlgefällt, und an meinem Bund festhalten, denen will ich in meinem Hause und in meinen Mauern ein Denkmal und einen Namen geben; das ist besser als Söhne und Töchter. Einen ewigen Namen will ich ihnen geben, der nicht vergehen soll. Und die Fremden, die sich dem Herrn zugewandt haben, ihm zu dienen und seinen Namen zu lieben, damit sie seine Knechte seien, alle, die den Sabbat halten, dass sie ihn nicht entheiligen, und die an meinem Bund festhalten, die will ich zu meinem heiligen Berge bringen und will sie erfreuen in meinem Bethaus, und ihre Brandopfer und Schlachtopfer sollen mir wohlgefällig sein auf meinem Altar; denn mein Haus wird ein Bethaus heißen für alle Völker.“

Es ist auch Jesaia, der uns schildert was Gott im für die, welche ewiges Leben erlangen, verheißen hat. So lesen wir in Jesaia 66, 22-24: „Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir Bestand haben, spricht der Herr, so soll auch euer Geschlecht und Name Bestand haben. Und alles Fleisch wird einen Neumond nach dem andern und einen Sabbat nach dem andern kommen, um vor mir anzubeten, spricht der Herr. Und sie werden hinausgehen und schauen die Leichname derer, die von mir abtrünnig waren; denn ihr Wurm wird nicht sterben, und ihr Feuer wird nicht verlöschen, und sie werden allem Fleisch ein Gräuel sein.“

Ich bete dafür, dass die Menschen endlich beginnen der Bibel, dem Wort Gottes mehr Glauben zu schenken, als von Menschen erdachten Gerüchten und Scheinerklärungen.


Wir danken dir, Gott, wir danken dir und verkündigen deine Wunder, dass dein Name so nahe ist. »Wenn meine Zeit gekommen ist werde ich recht richten. Die Erde mag wanken und alle, die darauf wohnen, aber ich halte ihre Säulen fest. « Sela. Ich sprach zu den Ruhmredigen: Rühmt euch nicht so! und zu den Gottlosen: Pochet nicht auf Gewalt! Pocht nicht so hoch auf eure Gewalt, redet nicht so halsstarrig! Denn es kommt nicht vom Aufgang und nicht vom Niedergang, nicht von der Wüste und nicht von den Bergen, sondern Gott ist Richter, der diesen erniedrigt und jenen erhöht. Denn der Herr hat einen Becher in der Hand, mit starkem Wein voll eingeschenkt. Er schenkt daraus ein, / und die Gottlosen auf Erden müssen alle trinken und sogar die Hefe schlürfen. Ich aber will verkündigen ewiglich und lobsingen dem Gott Jakobs: Er wird alle Gewalt der Gottlosen zerbrechen, dass die Gewalt des Gerechten erhöht werde. Amen

(Psalm 75)


Samstag, 3. August 2013

Wohin gehen wir?

In diesem Beitrag möchte ich einmal nicht über meine Gedanken zu Gottes Wort schreiben. Diesmal will ich erzählen was ich bei meinem Urlaub auf Mallorca gesehen habe und warum mich das sehr traurig und nachdenklich gemacht hat.
Es ist nicht so, dass mir der Urlaub nicht gefallen hätte. Nein ich finde diese Insel sehr schön. Auch fand ich am Strand immer wieder die Gelegenheit in meinem Lieblingsbuch, der Bibel zu lesen. Doch der Wille Gottes war es, dass ich etwas ganz Anderes bewusst wahrnehmen sollte.

Wie viele meiner Freunde und Leser ja wissen, war es schon ein Geschenk Gottes, dass meine Frau und ich uns diesen Urlaub überhaupt leisten konnten. Es reichte aber gerademal für ein zwei Sterne Hotel in El Areal. Das dieses Hotel aber nach meiner Meinung nicht einmal diese zwei Sterne verdient, tut hier nichts zur Sache, denn ich bin Gott unendlich dankbar überhaupt einen Auslandsurlaub gehabt zu haben.
Natürlich steigen in so einem Hotel eben nur Menschen ab, die finanziell nicht so gut gestellt sind. Während meines Aufenthaltes waren dass einige Jungfamilien aus Russland und sehr, sehr viele Jugendliche aus Deutschland, Österreich, Holland und England. Mit diesen jungen Leuten im Alter von etwa 16 – 23 Jahren beginnt nun was Gott mir bewusst machen wollte.

Vorweg möchte ich noch betonen, dass ich junge Menschen sehr mag, da sie ja auch unsere Zukunft sind. Dennoch lernte ich in den acht Tagen auf Mallorca die Lieblings Urlaubsbeschäftigungen der jungen Menschen kennen und das war es was mich traurig, aber auch sehr nachdenklich gestimmt hat. Für über 90% der Jugendlichen aus diesem Hotel drehte sich der Urlaub nur um Alkohol, Party, Sex und Randale!
Täglich der gleiche Ablauf: Um sieben Uhr morgens gingen sie zu Bett. Gegen vierzehn Uhr begaben sie sich zum Strand, nur um dort sofort einen Kübel voll alkoholischen Getränken mit dem Strohhalm zu genießen. Achtzehn Uhr abends zurück ins Hotel, schnell frisch gemacht und raus auf die Straße, natürlich wieder mit reichlich Alkohol im Gepäck. Schließlich dann gegen zweiundzwanzig Uhr schnell Abendkleidung angelegt und ab zur nächsten Party.

Ich sah viele Mädchen unter zwanzig Jahren, welche T-Shirts, bedruckt mit Aufforderungen zu sexuellen Handlungen, trugen. Dann, Schlägereien unter jungen Burschen. Beschädigte Autos -, Straßenlaternen -, Gastgarteneinrichtungen – und Hotelzimmertüren. Auch jeden Morgen sehr viel zerbrochenes Glas auf den Straßen und Arbeiter die ab sieben Uhr morgens Stunden damit zubrachten diesen Müll von den Straßen zu entfernen. Auch erlebte ich eines Morgens, dass ein junges Mädchen (ca. 16 Jahre alt) total betrunken mit entblößten Geschlechtsteilen am Sofa in der Hotelhalle lag um dort ihren Rausch auszuschlafen.
Schlimm finde ich, dass dies alles niemanden zu stören schien. Im Gegenteil, es gibt sogar einen Geschäftszweig der den jungen Menschen an den Stränden Mallorcas, durch sogenannte Keiler die verschiedensten Partys zu unverschämten Preisen verkaufen lässt. Ja, mit den Preisen für eine solche Party könnte eine Familie mit Sicherheit eine Woche ihren Lebensunterhalt bestreiten!

Nachdem ich dies alles so bewusst erkennen durfte, stelle ich mir jetzt sehr viele Fragen!
Wohin bewegt sich die Menschheit? Wer hat den jungen Menschen diese Werte vermittelt? Wie sind diese Jugendlichen erzogen worden? Ist es notwendig, dass in heutigen Filmen und Medien Alkohol, Drogen, Sex und Gewalt bis ins letzte Detail gezeigt und sogar verherrlicht werden? Warum machen sich junge Mädchen selbst zum Sexobjekt?  Und noch viele mehr.

Ich erinnere mich an eine Zeit, als ich Kind und Jugendlicher war, da mussten wir unseren Eltern gehorchen. Wenn ich einmal nicht gehorchte, so wurde ich in letzter Konsequenz von meinen Eltern geschlagen. Auch in der Schule wurde von Lehrern Ungehorsam in letzter Konsequenz mit Schlägen bestraft. Heute ist es jedoch so, dass Eltern und Lehrer, welche körperliche Züchtigung anwenden, wegen Körperverletzung angezeigt werden! Dabei wird total vergessen, dass Gott selbst die körperliche Züchtigung für Ungehorsam geboten hat. Ich kann mich auch noch sehr gut an einen Religionsunterricht erinnern, in dem ein Mitschüler von mir den Lehrer fragte, ob ihn den seine Eltern nicht lieben, weil er nie gezüchtigt wurde. Diese Episode blieb mir deshalb im Gedächtnis, weil dieser Mitschüler mit 21 Jahren in einen schweren Raub verwickelt war!
Es scheint mir, dass viele Menschen einfach vergessen haben, dass Gott auch ein strafender Gott ist. Das moderne Gottesbild wurde so sehr verzerrt, dass niemand mehr Gott wirklich fürchtet.

Eines der Ergebnisse dieses Gott nicht fürchten wurde mir durch unsere Jugend während meines Urlaubs auf Mallorca bewusst gemacht. Gott hat die Menschen von Sodom und Gomorra schwer bestraft. Doch ich denke, diese Menschen wären erschüttert über das Urlaubs-verhalten der heutigen Jugend. Unsere moderne Gesellschaft jedoch billigt es und befindet es für gut.


Sprüche Salomos, des Sohnes Davids, des Königs von Israel, um zu erkennen Weisheit und Zucht, um zu verstehen verständige Worte, um anzunehmen Zucht <mit> Einsicht, <dazu> Gerechtigkeit, Recht und Aufrichtigkeit, um Einfältigen Klugheit zu geben, dem jungen Mann Erkenntnis und Besonnenheit. Der Weise höre und mehre die Kenntnis, und der Verständige erwerbe weisen Rat, um zu verstehen Spruch und Bildrede, Worte von Weisen und ihre Rätsel! –  Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht verachten <nur> die Narren. (Sprüche 1,1-7)

Mein Sohn, meine Weisung vergiss nicht, und dein Herz bewahre meine Gebote! Denn Länge der Tage und Jahre des Lebens und Frieden mehren sie dir. Gnade und Treue sollen dich nicht verlassen. Binde sie um deinen Hals, schreibe sie auf deines Herzens Tafel! Und finde Gunst und feine Klugheit in den Augen Gottes und der Menschen! Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand! Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn, dann ebnet er selbst deine Pfade! Sei nicht weise in deinen Augen, fürchte den HERRN und weiche vom Bösen! Das ist Heilung für deinen Leib, Labsal für deine Gebeine. Ehre den HERRN mit deinem Besitz, mit den Erstlingen all deines Ertrages! Dann füllen deine Speicher sich mit Vorrat, und von Most fließen über deine Keltern. Die Zucht des HERRN, mein Sohn, verwirf nicht und lass dich nicht verdrießen seine Mahnung! Denn wen der HERR liebt, den züchtigt er wie ein Vater den Sohn, den er gern hat. (Sprüche 3,1-12)


Donnerstag, 4. Juli 2013

Gedanken zur Buße über Sünde



Als zweiten Beweis für echten und wahren Glauben haben wir die Buße über Sünde. Was aber ist echte Buße?
In Wikipedia findet man zu Buße folgende Begriffserklärung: „Im Christentum führt Buße über die Erkenntnis der eigenen Schuld zu den rechtschaffenen Werken des neuen Lebens, die die Abkehr von der bisherigen Lebensführung einschließen.
Der hebräische Begriff שוב schub, der in der Septuaginta mit metanoia übersetzt wird, umfasst eine Umkehr zu Gott nicht nur im Denken, sondern in der ganzen Existenz, was die Veränderung des Verhaltens, vor allem aber auch Gehorsam gegenüber Gott, neues Vertrauen zu ihm ebenso einschließt wie die Abkehr von allen bösen und widergöttlichen menschlichen Neigungen und Schwächen.“ 

Echte Buße also wird einen Menschen in seinem Innersten erschüttern. Er wird erkennen wie sehr er Gott mit seinem bisherigen Lebenswandel enttäuscht hat. Das führt in zur Reue über alles was er bis zu diesem Zeitpunkt gelebt hat. Verbunden wird das mit vielen Tränen sein. Er wird sich über seine bisherigen Taten schämen. Solch ein erschütterter Mensch wird plötzlich vor Gott knien und dem Herrn unter Tränen all seine Vergehen aufzählen. Am Ende wird er erkennen, dass es unbedingt nötig ist Gott gehorsam zu sein. Der bekannte Prediger Charles Haddon Spurgeon hat angeblich im Zustand der Buße die Bibel nur kniend gelesen.

Der Apostel Paulus hat über Buße in 2. Korinther 7,10 folgendes geschrieben: Schmerz, mit dem auf Gottes Weise umgegangen wird, führt zur Hinwendung von der Sünde zu Gott, die die Rettung bewirkt und daran gibt es nichts zu bereuen! Schmerz aber, mit dem auf die Weise der Welt umgegangen wird, führt nur zum Tod.“
Ein auf diese Weise geläuterter wird sich von der Sünde abwenden, ja er wird sie hassen, so wie Gott die Sünde hasst.

Es ist aber unser Herr Jesus Christus, der es uns durch sein Opfer am Kreuz erst ermöglicht hat, die Sünde lassen zu können. Ohne Jesus Christus gibt es keine Sündenvergebung. So hat Paulus in Römer 7,14 geschrieben: „Denn wir wissen, dass die Torah vom Geist ist; doch was mich betrifft, so bin ich an die alte Natur gebunden, als ein Sklave an die Sünde verkauft.“

Wer Jesus Christus nicht als seinen Herrn erkennt, der hat den Heiligen Geist nicht! Doch nur wer den Heiligen Geist hat kann durch dessen Führung nach den Geboten und den Gesetzen Gottes wandeln. Ohne den Heiligen Geist ist jeder in der Sünde gefangen und die Sünde führt zum Tod.
Lies auch die Worte des Apostels Johannes in 1. Johannes 1, 8 – 10: Wenn wir behaupten, keine Sünde zu haben, täuschen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden eingestehen, dann wird er sie uns vergeben und uns von allem Unrechttun reinigen, den er ist vertrauenswürdig und gerecht. Wenn wir behaupten, nicht gesündigt zu haben, machen wir ihn zum Lügner und sein Wort ist nicht in uns.“

Der Herr wird uns vom Unrechttun reinigen! Nicht nur vom Unrecht, sondern auch davon es nicht mehr zu tun. Wir werden wissentlich kein Unrecht mehr tun. Der Heilige Geist wird uns zeigen, dass es wunderbar ist die Gebote zu halten, auch den Sabbat und die Feste des Herrn. Er wird uns lehren, wie wichtig Gott diese Feste sind und wie sehr sie mit Jesus Christus in Verbindung stehen.
Prüfe dich auch hier wieder und sei ehrlich zu dir selbst. Wie sehr hasst du die Sünde? Wie gehorsam bist du Gott? Kannst du reinen Gewissens mit dem Psalmist in den Psalm 32,5 einstimmen: „Hab meine Schuld dir kundgetan und meine Sünde nicht verhehlt. Ich sprach, dem Ewigen bekenn ich meine Missetaten! Und du hast meiner Sünde Schuld verziehen.“ Sela?
Bedenke aber dabei den sehr weisen Satz aus Sprüche 28,13:  „Wer seine Frevel hehlt, hat kein Gelingen, wer sie bekennt und lässt, erlangt Erbarmen.“

Wenn deine Buße echt ist, kannst du nicht fehlgehen, denn der Heilige Geist wird dich leiten. Seit ich selbst den Sabbat halte ist er in meinem Leben so präsent wie niemals zuvor.


Gib Gnade, Gott, nach deiner Liebe mir, nach des Erbarmens Fülle tilge meine Sünden. Viel wasche mich von meiner Schuld; von meiner Sünde mach mich rein. Denn meine Missetaten kenne ich und meine Sünde steht vor mir beständig. Dir, dir allein hab ich gesündigt; getan was böse ist in deinen Augen; auf dass du Recht behältst in deinem Spruch; rein bist in deinem Richten. In Sünde war ich ja geboren; in Schuld empfing mich meine Mutter. Sieh, Wahrheit willst im Vogelflug du lehren und im Verborgenen verkündest du mir Weisheit. Entsündigst mich mit Ysop, dass ich rein; wäscht mich, dass ich weiß wie Schnee. Lässt hören Freude mich und Lust; die Glieder jauchzen, die du hast zermalmt. Verbirg dein Angesicht vor meinen Sünden und alle meine Missetaten wische weg! Ein reines Herz erschaffe mir, Gott und rechten Sinn erneuere in meinem Inneren. Wirf mich nicht fort aus deinem Angesicht und deinen heiligen Hauch nimm nicht von mir! Gib wieder mir die Freude deines Heils; mit edlem Sinn belehne mich! Das ich Abtrünnige deine Wege lehre; die Sünder sich zu dir bekehren. Befrei mich von Bluttat mich, o Gott; Gott meines Heils; dass meine Zunge juble deines Rechts. Amen
(Psalm 51, 1 – 16)