Jahreslosung 2013

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Jahreslosung 2013
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)
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Donnerstag, 19. September 2013

Gedanken zu Römer 6, 1 – 7

In Römer 6, 1 – 7 lesen wir:

Was sollen wir nun sagen? Sollten wir in der Sünde verharren, damit die Gnade zunehme? Das sei ferne! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie werden wir noch in ihr leben? Oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?  So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandelnd. Denn wenn wir verwachsen sind mit der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch mit seiner Auferstehung sein, da wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen. Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde.

Im Vers eins stellt Paulus uns die Frage, ob wir den in der Sünde bleiben dürfen, nur um dies dann in Vers zwei zu verneinen. Dann erklärt er uns, dass wir der Sünde gestorben sind und nicht mehr in ihr leben können. Denn jeder, der auf Jesus Christus getauft ist und von Jesus mit dem Heiligen Geist getauft wurde, dem hat ja Jesus auch die Gebote und Satzungen, als Zeichen des neuen Bundes ins Herz geschrieben, sodass ein Solcher, wissentlich gar nicht sündigen kann.

Anschaulicher wie der Apostel Paulus, kann man dieses Thema gar nicht lehren. Darum kann ich nicht verstehen, warum so viele Moderne Menschen, die denken, dass sie Christen sind, ein Leben führen, dass sehr weit von Christus entfernt ist. Solche sind es auch, die behaupten, sie dürfen in Sünde leben, weil sie ja Christus angenommen haben.

Doch haben sie Jesus Christus tatsächlich angenommen? Oder hat Jesus Christus sie mit dem Heiligen Geist getauft? Ich denke, man kann ruhigen Gewissens beide Fragen mit nein beantworten.
So lesen wir dann auch in Judas 4: Denn gewisse Menschen haben sich heimlich eingeschlichen, die längst zu diesem Gericht vorher aufgezeichnet sind, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Ausschweifung verkehren und den alleinigen Gebieter und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen.“

Jeder, der behauptet, er hat Jesus Christus in sein Leben gelassen und doch weiterhin in Sünde und Ausschweifung lebt, ist ein Gottloser Mensch, der bereits zum Gericht vorgesehen ist. Das behaupte nicht ich, sondern die Bibel, wie wir ja nachlesen können.

Jedem, aber der Jesus Christus tatsächlich in sein Leben gelassen hat, dem wurden von Christus die Gebote und Satzungen Gottes ins Herz geschrieben, denn das ist der neue Bund. Diese sind es auch, denen die Gnade zuteil wird, dass ihnen ihr altes, sündiges Leben nicht mehr angerechnet wird. Das sind auch die Menschen, denen der Heilige Geist alles lehrt.

Genau das lehrt auch der Apostel Petrus. So lesen wir im 1. Petrus 2, 24: „der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinauf getragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.“

Hier werden wir also noch einmal darauf hingewiesen, dass wahre Gläubige der Gerechtigkeit leben und die Sünde nicht tun. Der wahre Nachfolger Christi, wird die Sünde hassen.
Paulus lehrt uns ja auch in Vers sechs, dass unser alter Mensch mit Jesus mitgekreuzigt wurde, damit unser neuer Leib eben der Sünde nicht mehr dient. Den neuen Leib aber hat nur der wahre Nachfolger Christi, also Jene, die von Jesus Christus angenommen wurden. Wie wir ja mittlerweile Wissen, wird Jesus Christus nur denen die Gnade erweisen, die seine Gebote und Satzungen einhalten, welche gleichbedeutend sind mit den Geboten und Satzungen Gottes.

Das Paulus keinen Zweifel daran lässt, was das Leben eines wahren Gläubigen betrifft, können wir auch in Galater 2, 20 nachlesen: „und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.“

Man kann also Aufgrund dieser Lehren des Apostel Paulus genau erkennen, dass der Jesus Christus der Bibel doch ein Anderer ist, als der, welcher heute in den christlichen Religionen gelehrt wird.
Jesus Christus hat uns ja selbst erklärt, dass er und der Vater gleich sind!

Wenn sie den Jesus Christus der Bibel von Herzen suchen, wird er sich finden lassen, so wie er es verheißen hat.


Von David. Ein Maskil. 

Glücklich der, dem Übertretung vergeben, dem Sünde zugedeckt ist!  Glücklich der Mensch, dem der HERR die Schuld nicht zurechnet und in dessen Geist kein Trug ist! Als ich schwieg, zerfielen meine Gebeine durch mein Gestöhn den ganzen Tag.  Denn Tag und Nacht lastete auf mir deine Hand; verwandelt wurde mein Saft in Sommergluten. // So tat ich dir kund meine Sünde und deckte meine Schuld nicht zu. Ich sagte: Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen; und du, du hast vergeben die Schuld meiner Sünde. // Deshalb soll jeder Fromme zu dir beten, zur Zeit, da du zu finden bist; gewiss, bei großer Wasserflut – ihn werden sie nicht erreichen. Du bist ein Bergungsort für mich; vor Bedrängnis behütest du mich; du umgibst mich mit Rettungsjubel. // Ich will dich unterweisen und dich lehren den Weg, den du gehen sollst; ich will dir raten, meine Augen über dir offenhalten. Seid nicht wie ein Ross, wie ein Maultier, ohne Verstand; mit Zaum und Zügel ist seine Kraft zu bändigen, sonst nahen sie dir nicht. Viele Schmerzen hat der Gottlose; wer aber auf den HERRN vertraut, den umgibt er mit Gnade.  Freut euch an dem Herrn, und frohlockt, ihr Gerechten, und jubelt, alle ihr von Herzen Aufrichtigen! Amen (Psalm 32, 1-11)


Dienstag, 17. September 2013

Gedanken zu Jeremia 23, 9 – 12:

Gebrochen ist mein Herz in meiner Brust, es zittern alle meine Gebeine. Ich bin wie ein Betrunkener und wie ein Mann, den der Wein überwältigt hat, wegen dem HERRN und wegen seiner heiligen Worte.  Denn das Land ist voll von Ehebrechern; denn das Land trauert wegen des Fluches, die Weideplätze der Steppe sind verdorrt, ihr Treiben ist böse, und sie missbrauchen ihre Macht.  Denn sowohl Prophet als auch der Priester sind ruchlos. Sogar in meinem Haus habe ich ihre Bosheit gefunden, spricht der HERR. Darum soll ihr Weg wie schlüpfriger Boden in der Finsternis werden; sie sollen gestoßen werden und auf ihm fallen; denn ich will Unheil über sie bringen, das Jahr ihrer Heimsuchung, spricht der HERR.

In diesen Versen erklärt uns Gott, durch Jeremia, dass das Land voll sein wird, von falschen Propheten und Priestern. Sogar in seinem Haus (Gotteshaus) schrecken die Priester vor ihrer Bosheit nicht zurück. Wenn ich diese Verse lese, dann habe ich unverzüglich all die Priester vor Augen, die Jahrelang, ihnen anbefohlene Kinder missbrauchten und dann auch noch von ihren Kirchen geschützt wurden. Ich sehe aber auch all die Priester, die im Laufe ihres Lebens oftmals Ehebruch begingen und denen die Alimente Zahlungen für ihre unehelichen Kinder von ihren Kirchen beglichen wurden. Ich weiß aber auch, dass dies alles nicht der Vergangenheit angehört, sondern auch heute noch geschieht.

Ich frage mich sehr oft, warum die Menschen diesen Ehebrechern und ihren weltlichen Kirchen Glauben schenkt; das Wort Gottes in der Bibel aber verwirft.

Gott lässt uns durch Jeremia vor diesen warnen, so lesen wir in Jeremia 23, 16: So spricht der Herr der Heerscharen: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie täuschen euch; die Offenbarung ihres eigenen Herzens verkünden sie und nicht was aus dem Mund des Herrn kommt.

Diese Warnung gilt auch heute noch. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Christen bis in das Jahr 360 nach Christus keinen Sonntag, kein Weihnachten und kein Ostern kannten, da diese Alle heidnische Rituale waren. Dennoch lehren uns die Propheten, die Priester und deren weltliche Kirchen bis zum heutigen Tag, dass diese von einem römischen Kaiser, also von einem Menschen und nicht von Gott angeordneten Feste, als christliche Feiertage zu halten sind.

Gott schreit zu uns: „Sie täuschen euch; die Offenbarung ihres eigenen Herzens verkünden sie und nicht was aus dem Mund des Herrn kommt.“ Aber die Menschen hören nicht auf Gott!
Ich denke, die heidnischen Bräuche, welche von diesem römischen Kaiser als christliche Feste erhoben wurden, sind deshalb so stark in den Menschen verankert, weil die römische Staatskirche über die Jahrhunderte alle, die das Wort Gottes verkündeten und sich weigerten etwas anderes zu heiligen als den Sabbat und die Feste des Herrn, ermordete! Auch heute noch werden die wenigen, die das Wort Gottes verkünden und den Sabbat, sowie die Feste des Herrn einhalten, von den weltlichen Kirchen verspottet, verachtet und für verrückt erklärt.

Diese von den Menschen verachteten sind es, die mit Jeremia sagen können: „Da sagte ich mir: Ich will Gott nicht mehr erwähnen und nicht mehr in seinem Namen reden! Doch da brannte es in meinem Herzen als wäre ein Feuer, in meinen Gebeinen eingeschlossen, und ich wurde müde, es auszuhalten; ja ich kann es nicht!“

In Jeremia 23, 21-22 lesen wir folgende Worte Gottes: Ich habe die Propheten nicht gesandt, und doch sind sie gelaufen. Ich habe nicht zu ihnen geredet, und doch haben sie geweissagt.  Hätten sie aber in meinem Rat gestanden, dann würden sie mein Volk meine Worte hören lassen und es abbringen von seinem bösen Weg und von der Bosheit seiner Taten.

Auch das sind sehr klare Worte Gottes, die uns erkennen lassen zu welchen Taten diese falschen Propheten fähig sind.
Studiere das Wort und schaue ob Gott jemals einen Menschen in seinen Dienst gestellt hat, der ein Ehebrecher oder ein Kinderschänder war, oder sein Wort nicht wahrheitsgemäß lehrte! Du wirst erkennen, dass solche nicht von Gott berufen sind, sondern von Menschen. Den Kirchen dieser Welt ging es nie vorrangig darum, dass Wort Gottes zu verkünden und Seelen zu erretten! Vorrangig ging und geht es ihnen darum Macht, Ehre, Prunk und Reichtum zu erlangen und zu behalten.

Es wird heute in vielen Medien immer wieder berichtet, wie viel Reichtum welcher Millionär gerade besitzt; dabei hat mit Abstand niemand auf dieser Welt auch nur annähernd den Reichtum und die Schätze, welche die römische Kirche ihr Eigentum nennt.


Dem Chorleiter. Vom Knecht des HERRN. Von David.

Die Übertretung spricht zum Gottlosen im Innern seines Herzens: Es ist keine Furcht Gottes vor seinen Augen. Denn es schmeichelt ihm in seinen Augen, seine Sünde zu vollbringen, Hass zu üben. Lüge und Betrug sind die Worte seines Mundes; er hat es aufgegeben, verständig zu handeln, Gutes zu tun. Bosheit ersinnt er auf seinem Lager; er betritt einen Weg, der nicht gut ist; Böses verschmäht er nicht.  HERR, an die Himmel reicht deine Gnade, deine Treue bis zu den Wolken. Deine Gerechtigkeit ist den Bergen Gottes gleich, deine Rechtssprüche dem gewaltigen Urmeer; Menschen und Vieh hilfst du, o HERR.  Wie köstlich ist deine Gnade, Gott! und Menschenkinder bergen sich in deiner Flügel Schatten;  sie laben sich am Fett deines Hauses, und mit dem Strom deiner Wonnen tränkst du sie. Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht. Erhalte deine Gnade denen, die dich kennen, und deine Gerechtigkeit den von Herzen Aufrichtigen! Nicht erreiche mich der Fuß der Hochmütigen, und die Hand der Gottlosen vertreibe mich nicht!  Da sind gefallen die Übeltäter; sie wurden umgestoßen und können nicht mehr aufstehen. Amen (Psalm 36)


Mittwoch, 11. September 2013

Gedanken zu Jeremia 20, 7 – 9

HERR, du hast mich betört, und ich habe mich betören lassen. Du hast mich ergriffen und überwältigt. Ich bin zum Gelächter geworden den ganzen Tag, jeder spottet über mich.

Im Vers sieben beklagt sich Jeremia bei Gott, dass alle ihn verspotten, weil er die Worte Gottes verkündet. Er erleidet Spott, weil er die Wahrheit, die ihm Gott aufgetragen hat, verkündet. Ihm kommt nicht einmal der Gedanke, dass er diesen Spott nicht mehr erleiden müsste, wenn er das sagen würde, was die Menschen hören wollen.

Hier sehen wir den Unterschied zu den meisten Modernen Evangelisten, die diesem Spott, den sie erleiden müssten, wenn sie das wahre Evangelium verkünden würden, dadurch ausweichen, dass sie alles was die Menschen heute nicht hören wollen einfach weglassen und das was sie dann predigen mit Modernen menschlichen Werbemitteln ausschmücken. Das sie auf diese Art sehr weit entfernt sind vom realen Wort Gottes, nehmen sie in Kauf, denn ihre Ehre und ihr guter Ruf bei den Menschen dieser Welt ist ihnen wichtiger als Gott zu dienen. Auch, dass sie durch ihr Handeln viele Menschen der Verdammnis näher bringen, berührt ihr Gewissen nicht im Geringsten.

Ja, heute gibt es nur sehr wenig Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, denen das echte und unverfälschte Wort Gottes wichtiger ist, als Ruhm und Ehre und die dieses Wort auch verkünden, obwohl sie verspottet, angefeindet und für verrückt erklärt werden. Dieser Handvoll Menschen ist es eben wichtiger, viele zu erretten, als ein Freund dieser Welt zu sein.

Denn sooft ich rede, muss ich schreien, »Gewalttat« und »Zerstörung« rufen; denn das Wort des HERRN ist mir zur Verhöhnung und zur Verspottung geworden den ganzen Tag.

In Vers acht beklagt sich Jeremia bei Gott, dass er nie gute Nachrichten verkünden kann, sodass ihn die Menschen verhöhnen und verspotten, weil er nur von Zerstörung und Gericht reden darf.

Schon alleine aufgrund Dessen, was heute in dieser Welt vor sich geht, müssten alle Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, diese Welt zur Umkehr zu Gott, zur Buße und Sühne aufrufen und dürften nur mit dem Zorn Gottes drohen, sowie Zerstörung und Gericht predigen.

Diese Welt und auch viele die denken Christ zu sein, wollen aber von solchen Dingen nichts hören. Sie alle glauben lieber nur denen, die von Erlösung und Gnade ohne Gehorsam predigen. So kommt es das heute nur mehr eine kleine Schar von Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, den Gott und den Messias der Bibel predigen. Diese sind es aber, denen heute nicht geglaubt wird und auch sie sind wie Jeremia zur Verhöhnung und zur Verspottung geworden.

Die meisten Modernen Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, haben fast alles aus der Bibel gestrichen und verzichten darauf von Gehorsam und Einhaltung der Gebote und der Thora zu predigen. Es ist ihnen dabei völlig egal, dass auch Jesus Christus absoluten Gehorsam verlangt, von jedem der sich durch ihn Erlösung durch Gnade erhofft.

So haben die Menschen dieser Welt vergessen, dass Jesus annehmen bedeutet das eigene Leben aufzugeben und ihn als Herrn (Gebieter) anzunehmen. Der Sklave des Herrn aber, ist zu absolutem Gehorsam verpflichtet.

Da sagte ich mir: Ich will ihn nicht mehr erwähnen und nicht mehr in seinem Namen reden! Doch da brannte es in meinem Herzen als währe ein Feuer, in meinen Gebeinen eingeschlossen, und ich wurde müde, es auszuhalten; ja ich kann es nicht

In Vers neun erfahren wir, dass Jeremia auch von Angst und Schwermut überfallen wurde. Satan wollte ihn so zum Schweigen bringen. Doch sein Innerstes (sein Geist) überzeugte ihn weiter zu reden. Er spürte Gottes Gegenwart und er erinnerte sich, dass er von Gott berufen wurde.

Da haben wir schon wieder einen Unterschied zu den meisten heutigen Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer! Denn diese werden nicht von Angst und Schwermut überfallen, denn Satan sieht keinen Grund, sie zum Schweigen zu bringen, da sie ja ohnehin nach seinem Geschmack predigen.

Die wenigen echten Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, können nachfühlen, wie sich Jeremia gefühlt hat, da sie ja selbst auch von Satan bedrängt werden. Ja, sie erfahren die Plagen des Jeremia am eigenen Leib.

Eines meiner Gebete lautet: „Mein Herr, ich fürchte die Menschen nicht! Was ich aber fürchte, ist ein zorniger Gott, der mich wegen meines Ungehorsams bestraft! Mein himmlischer Vater, weil ich dich liebe, will ich dir als dein Knecht gehorsam sein. Amen“

Ich hoffe, dass viele, die dies lesen, darüber nachdenken und in der Bibel erkunden, was denn die Wahrheit Gottes ist. Shalom


Dem Chorleiter. Für Jedutun. Ein Psalm. Von David.
Ich sprach: Ich will auf meine Wege acht haben  dass ich nicht sündige mit meiner Zunge; ich will meinen Mund im Zaum halten, solange der Gottlose vor mir ist.  Ich verstummte in Schweigen, schwieg – fern vom Guten. Da wurde mein Schmerz erregt.  Mein Herz wurde heiß in meinem Innern, bei meinem Stöhnen entbrannte ein Feuer; ich sprach mit meiner Zunge: Tue mir kund, HERR, mein Ende und welches das Maß meiner Tage ist, damit ich erkenne, wie vergänglich ich bin! Siehe, handbreit hast du meine Tage gemacht, und meine Lebenszeit ist wie nichts vor dir; nur ein Hauch ist jeder Mensch, wie fest er stehe. Nur als ein Schattenbild wandelt der Mann einher; nur um Nichtigkeit lärmen sie; er häuft auf und weiß nicht, wer es einsammeln wird. Und nun, auf was harre ich, Herr? Meine Hoffnung, sie gilt dir! Errette mich von allen meinen Vergehen, mach mich nicht dem Narren zum Hohn!  Ich bin verstummt, mache meinen Mund nicht auf; denn du, du hast gehandelt.  Nimm von mir deine Plage! Vom Streit deiner Hand <gegen mich>vergehe ich.  Strafst du einen Mann mit Züchtigungen wegen <seiner> Schuld, so lässt du seine Schönheit wie die Motte zergehen; nur ein Hauch sind alle Menschen.  Höre mein Gebet, HERR, und vernimm mein Schreien; schweige nicht zu meinen Tränen! Denn ein Fremdling bin ich bei dir, ein Beisasse wie alle meine Väter. Blicke von mir weg, dass ich <noch einmal> fröhlich werde, bevor ich dahingehe und nicht mehr bin! Amen  (Psalm 39)


Sonntag, 8. September 2013

Gedanken zu Jesaja 24, 1 – 7

Siehe, der HERR wird die Erde entvölkern und verwüsten, er kehrt ihre Oberfläche um und zerstreut ihre Bewohner. Und wie dem Volk, so ergeht es dem Priester; wie dem Knecht, so seinem Herrn; wie der Magd, so ihrer Gebieterin; wie dem Käufer, so dem Verkäufer; wie dem Verleiher, so dem Borger; wie dem Schuldner, so seinem Gläubiger. Die Erde wird gänzlich entvölkert und ausgeplündert werden, denn der HERR hat dieses Wort gesprochen. Es trauert und welkt das Land; der Erdkreis verschmachtet und verwelkt; es schmachten die Hohen des Volkes im Land. Denn die Erde liegt entweiht unter ihren Bewohnern; denn sie haben die Gesetze übertreten, die Satzungen abgeändert, den ewigen Bund gebrochen!  Darum hat der Fluch die Erde verzehrt, und die darin wohnen müssen es büßen. Darum sind die Bewohner der Erde von der Glut verzehrt und nur wenige Menschen sind übrig geblieben.

Gott gewährt Jesaja in dieser Prophezeiung einen Einblick in die Endzeit und des kommenden Weltgerichtes. In Vers 2 beteuert Gott, dass weder Rang, Reichtum, noch Macht, jemanden vor seinem Gericht retten kann. Er wird über jeden ohne Ansehen der Person richten. Die Echtheit dieser Prophezeiung wird von Jesaja durch die Worte: der Herr hat dieses Wort gesprochen, noch einmal unterstrichen. Niemand soll Zweifel an diesen Aussagen haben, denn was der Herr spricht, dass wird er auch ausführen. Dann lässt uns Gott erkennen, dass der Hochmut und die Machtgier der Hohen des Volkes (Regierungen, Kirchenfürsten, Päpste, Präsidenten, usw.) der Grund für sein Gericht sind. Denn es sind vor allem diese, welche die Gesetze Gottes übertreten und seine Satzungen abgeändert haben. So haben sie durch ihre falschen Lehren das Volk verführt und so den ewigen Bund gebrochen, denn jeder, der ihren falschen Lehren folgt, ist verloren und wird von der Glut verzehrt werden. Es sind nur wenige Menschen die übrig bleiben werden.

Die Ernsthaftigkeit dieser Prophezeiungen sehen wir schon daran, dass sich allein heute Millionen von Menschen als Christen bezeichnen und es sich bei so einer Menge mit Sicherheit nicht mehr um wenige Menschen handeln kann.

Denn obwohl in der ganzen Bibel sehr oft vor den Priestern und Theologen, die das erfundene Evangelium der Kirchen dieser Welt lehren, gewarnt wird; sind es wahrhaftig sehr viele, welche diesen weltlichen Kirchenführern Glauben schenken und das Wort Gottes in der Bibel nicht hören wollen. Dabei finden wir eine sehr deutliche Wahrung auch in Hosea 4, 9 – 11: Darum soll es dem Priester gehen wie dem Volk; denn ich will sein Tun heimsuchen und ihm vergelten, wie er’s verdient: Sie werden essen und nicht satt werden, Hurerei treiben und sich nicht mehren, weil sie den Herrn verlassen haben und ihn nicht achten. Hurerei, Wein und Trunk machen toll.“

Würden die Kirchen dieser Welt das echte Evangelium, den wahren Gott und den tatsächlichen Messias, Jesus Christus, verkünden und lehren, dann währe ja Gottes Weltgericht nicht mehr nötig, vor allem wenn sich die Gläubigen so von der echten Lehre überzeugen läsen, wie sie sich jetzt an die weltliche Lehre klammern. So hat aber der Herr dieser Welt, nämlich Satan, die Mächtigen fest im Griff, indem er ihnen so weltliche Dinge, wie Ansehen, Reichtum, Prunk und Pracht, in Übermaßen schenkt. Aus diesem Grund wird das Leben in der Welt immer schlimmer werden, bis es dann zum Gerichtstag Gottes kommen wird.
Jesus Christus selbst, liefert mir seiner Aussage; dass wer in dieser Welt groß sein möchte, den Menschen dienen muss; einen deutlichen Beweis, dass die Kirchen dieser Welt, welche sich weiden an ihrer Macht, ihrem Reichtum und ihrer Pracht, mit der Gemeinde Jesus Christus rein Garnichts gemeinsam haben.
Ich bin voll der Hoffnung, dass Jesus Christus bis zum Tag des Weltgerichts noch vielen Menschen die Augen und das Herz öffnen wird. Denn das wird notwendig sein, damit jeder der Gott sucht, endlich achtsam, aufmerksam und mit offenem Herzen und Gebet, die Bibel, das Wort Gottes, studieren wird. Wenn man die Bibel so liest, muss es einem doch klar werden, wie falsch die heutigen Lehren der Kirchen dieser Welt sind.

In Hesekiel 16, 59 lesen wir: Denn so spricht Gott der Herr: Ich will dir tun, wie du getan hast, als du den Eid verachtet und den Bund gebrochen hast.“

So sollten wir nie vergessen, dass die gesamte Bibel, also das ganze Wort Gottes ewige Gültigkeit hat; und nur mit dieser Gewissheit im Kopf, sollten wir die Bibel studieren.


 Ein Psalm Lied der Söhne Korach. Groß ist der Herr und hoch zu rühmen in der Stadt unsres Gottes, auf seinem heiligen Berge. Schön ragt empor der Berg Zion, daran sich freut die ganze Welt, der Gottesberg fern im Norden, die Stadt des großen Königs. Gott ist in ihren Palästen, er ist bekannt als Schutz.  Denn siehe, Könige waren versammelt und miteinander herangezogen. Sie haben sich verwundert, als sie solches sahen; sie haben sich entsetzt und sind davongestürzt. Zittern hat sie da erfasst, Angst wie eine Gebärende.  Du zerbrichst die großen Schiffe durch den Sturm vom Osten.  Wie wir es gehört haben, so sehen wir es an der Stadt des Herrn Zebaoth, an der Stadt unsres Gottes: Gott erhält sie ewiglich. Sela.  Gott, wir gedenken deiner Güte in deinem Tempel. Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm bis an der Welt Enden. Deine Rechte ist voll Gerechtigkeit. Dessen freue sich der Berg Zion, und die Töchter Juda seien fröhlich, weil du recht richtest.  Ziehet um Zion herum und um schreitet es, zählt seine Türme; habt gut Acht auf seine Mauern, / durchwandert seine Paläste, dass ihr den Nachkommen davon erzählt: Wahrlich, das ist Gott, unser Gott für immer und ewig. Er ist’s, der uns führet. Amen (Psalm 48)



Freitag, 6. September 2013

Gedanken zu Jesaja 53, 1 – 3

Wer hat unserer Verkündigung geglaubt? An wem ist der Arm des HERRN offenbar geworden? Er ist wie ein Trieb vor ihm aufgeschossen und wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, dass wir Gefallen an ihm gefunden hätten. Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet.

Wir erkennen hier, dass trotz dieser und anderer Prophezeiungen nur wenige den Messias anerkannten, als er auftrat. Diese Ankündigung wurde bei Jesus Christi erstem Kommen buchstäblich erfüllt. Das erklärt uns auch Johannes in seinem Evangelium in Vers 12, 38 lesen wir: damit das Wort des Propheten Jesaja erfüllt würde, das er sprach: Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt, und wem ist der Arm des Herrn offenbart worden?“  

Im Buch „Jesaja – Trost für Gottes Volk“ Betanien Kommentar, ( http://www.betanien.de ) fand ich das folgende Zitat: „Auch Johannes fragte Herr, wer…?, wodurch deutlich wird, dass alle Boten Gottes diese Frage stellen, auch heutige Evangelisten. Aber es ist auch die Frage des treuen Überrestes, der künftigen jüdischen Missionare vor Anbruch des Tausendjährigen Reiches, die der Welt noch einmal das Evangelium bringen und dann selber eingestehen, dass sie damals ihren Messias verkannt haben. Evangelisten geraten bei fehlendem Erfolg manchmal in Zweifel, ob sie auf dem rechten Weg sind, und stehen dann in Gefahr, zu menschlichen Hilfsmitteln zu greifen, um dem Evangelium nachzuhelfen. Doch dieser Vers ermutigt zur treuen Verkündigung! Es ist ganz normal, wenn natürliche Menschen nicht auf die Verkündigung des Evangeliums reagieren. Wie könnten sie auch, da sie tot in Sünden sind und Geistliches weder hören noch verstehen können! Ein Wunder der Gnade Gottes ist nötig, und bei jedem, der doch glaubt, ist Gott für dieses Wunder zu preisen.“  Zitat Ende!

Auch der Apostel Paulus zitiert Jesaja in diesem Zusammenhang in Römer 10, 16: „Aber nicht alle haben dem Evangelium gehorcht. Denn Jesaja sagt: » Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt? «“  Paulus weist in diesem Vers auch darauf hin, dass zu glauben eben auch bedeutet zu gehorchen!

Deshalb kann ich nicht verstehen, warum immer wieder Verse von Paulus, von Gegnern des Gehorsams dazu verwendet werden, beweisen zu wollen, warum sich Christen nicht mehr an die Gebote (vor allem Sabbat Gebot) und die Thora halten müssen. Paulus lehrt in sehr vielen seiner Schriften, dass wahre Nachfolger von Jesus Christus dem ganzen Wort Gottes gehorsam sind. Er erklärt doch sehr genau, dass der Wille zum Gehorsam nicht aus uns selbst kommen darf, da wir sonst unter dem Gesetz sind und das den wahren Gläubigen dieser Gehorsam von Jesus Christus ins Herz geschrieben wurde, sodass diese ihn nicht aus eigenem Willen (um selbst für die Erlösung zu sorgen), sondern von Herzen, durch die Hilfe des Heiligen Geistes erfüllen.

Auch dazu möchte ich aus dem Buch „Jesaja – Trost für Gottes Volk“ ( http://www.betanien.de ) zitieren: „Er (Paulus) setzt sogar >glauben< mit >gehorchen< gleich, und dadurch ist klar, dass dieses Wunder der Gnade nicht dann geschehen ist, wenn jemand sagt, er glaube, aber damit nur seine formale Zustimmung zu historischen Tatsachen meint. Persönlicher Glaubensgehorsam ist nötig: Unterwerfung unter den Herrn Jesus als Erlöser und Herr. Solchen wird >der Arm des Herrn offenbar<, das heißt die umgestaltende, heiligende Kraft Gottes kommt in ihrem Leben zum Ausdruck, da sie eine persönliche Begegnung mit Gott hatten, ihn im Herrn Jesus erkannt haben und diese Erkenntnis ihnen ewiges, vollmächtiges, göttliches Leben eingepflanzt hat!“ Zitat Ende!

Erst zu meinem letzten Post über Jesaja erhielt ich folgenden Kommentar: "liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“, und Deine Seele wird Aufnahme bei Gott finden! Da brauch ich keinen Jesaja um das zu befolgen!

Ich war zuerst erstaunt und dann schockiert, wie jemand der von sich behauptet Christ zu sein, so einen Kommentar abgeben kann! Erstens verwendete auch Jesus Christus für seine Lehre Zitate von Jesaja und zweitens stellt  sich die Frage, wie ein Christ der Meinung sein kann, dass es genügen würde seinen Nächsten zu lieben. Wer seinen Nächsten liebt, wird bei keinem Bettler mehr vorbeigehen ohne ihm etwas zu geben und er wird sich nicht darauf ausreden, dass dieser ohnehin nur Alkohol dafür kauft. Wer seinen Nächsten liebt, wird jedem seiner Glaubensgeschwister, die in Not geraten sind auch finanziell unterstützen. Wer seinen Nächsten liebt, der schaut zuerst auf das Wohlergehen seiner Mitmenschen und nicht auf sein Bankkonto. Ein solcher fragt auch nicht ob sich das neue Auto oder die nächste Reise noch finanzieren lassen, wenn er seinem Nächsten hilft. Jemand der das praktiziert, wird auch dem ganzen Wort Gottes gehorsam sein.

Ein Beispiel dazu: Vor ein paar Jahren kam ich infolge einer langdauernden Krankheit in große finanzielle Not. Ich war zu der Zeit Mitglied einer sehr großen evangelischen Gemeinde. Obwohl die Gemeinde wirklich sehr viele Mitglieder hatte, gab es nur eine einzige Familie, die selbst keinen Reichtum besaßen und dennoch ein halbes Jahr meine Familie und mich mitversorgten. Um sich das überhaupt leisten zu können, gingen ihre Ersparnisse für das neue Auto, welches sie kaufen wollten, zugrunde. Als ich mich darüber zu schämen begann, erklärte mir diese Familie, dass sowieso alles, auch das Geld von Gott gegeben wird und sie es eben nur an mich weitergaben um meine Not zu lindern. Viele Menschen dieser Gemeinde erklärten die Familie für verrückt, weil sie so Etwas taten.

Soviel dazu, was es bedeutet seinen Nächsten zu lieben!

Ich denke, wir alle brauchen nicht nur Jesaja, sondern die ganze Bibel und das täglich, um daraus Kraft zu schöpfen, zu lernen und unserem Gott und Herrn nahe zu sein.


         Herr, Gott, mein Heiland, ich schreie Tag und Nacht vor dir.  Lass mein Gebet vor dich kommen, neige deine Ohren zu meinem Schreien.  Denn meine Seele ist übervoll an Leiden, und mein Leben ist nahe dem Tode.  Ich bin denen gleich geachtet, die in die Grube fahren, ich bin wie ein Mann, der keine Kraft mehr hat.  Ich liege unter den Toten verlassen, wie die Erschlagenen, die im Grabe liegen, derer du nicht mehr gedenkst und die von deiner Hand geschieden sind.  Du hast mich hinunter in die Grube gelegt, in die Finsternis und in die Tiefe. Dein Grimm drückt mich nieder, du bedrängst mich mit allen deinen Fluten. Sela. Meine Freunde hast du mir entfremdet, du hast mich ihnen zum Abscheu gemacht. Ich liege gefangen und kann nicht heraus,  mein Auge sehnt sich aus dem Elend. Herr, ich rufe zu dir täglich; ich breite meine Hände aus zu dir. Wirst du an den Toten Wunder tun, oder werden die Verstorbenen aufstehen und dir danken? Sela.  Wird man im Grabe erzählen deine Güte und deine Treue bei den Toten?  Werden denn deine Wunder in der Finsternis erkannt oder deine Gerechtigkeit im Lande des Vergessens?  Aber ich schreie zu dir, Herr, und mein Gebet kommt frühe vor dich:  Warum verstößt du, Herr, meine Seele und verbirgst dein Antlitz vor mir?  Ich bin elend und dem Tode nahe von Jugend auf; ich erleide deine Schrecken, dass ich fast verzage.  Dein Grimm geht über mich, deine Schrecken vernichten mich.  Sie umgeben mich täglich wie Fluten und umringen mich all zumal.  Meine Freunde und Nächsten hast du mir entfremdet, und meine Verwandten hältst du fern von mir. Amen  (Psalm 88)


Mittwoch, 28. August 2013

Gedanken zu: weil ihr aber nicht von der Welt seid?

Jesus Christus sagte in Johannes 15,18-19: „Wenn die Welt euch hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt wäret, würde die Welt das Ihre lieben; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.“

Das sind klare Worte unseres Herrn. Wie sieht aber die Realität aus? Wie viele, die behaupten Christen zu sein, werden tatsächlich von der Welt gehasst? Wie viele, die behaupten Christen zu sein, glauben heute noch ungebrochen an das von Gott in der Bibel offenbarte Wort?
Um Antworten zu finden, vergleichen wir einmal, was die Welt lehrt und was Gott uns in seinem Wort lehrt! Dann schauen wir, an welche Lehre heute geglaubt wird!

Die Welt lehrt uns, dass die Erde und alles Leben vor Millionen von Jahren durch einen sogenannten „Urknall“ entstanden sind. Diese Lehre ist allgemein anerkannt und wird an den Schulen unterrichtet! Sehr viele Menschen, die sich Christen nennen, stimmen dieser Lehre zu.
Gott lehrt uns, dass er die Erde und alles Leben in sieben Tagen zu je 24 Stunden erschaffen hat. Beim Bibelstudium kann man dann herausfinden, dass dies vor etwa sechstausend Jahren gewesen ist. Diese Lehre wird von vielen Menschen, auch von sogenannten Christen, abgelehnt.
Beides lässt sich nicht beweisen, da bei keinem dieser Ereignisse ein Mensch dabei war, der heute noch lebt. Somit gibt es in beiden Fällen keine Augenzeugen, sodass es des Glaubens bedarf!

Die Welt lehrt uns, dass der Mensch vom Affen abstammt und sich über Jahrtausende zu dem entwickelt hat, was er heute ist. Auch diese Lehre ist allgemein anerkannt und wird unseren Kindern unterrichtet.
Gott lehrt uns, er habe den Menschen aus Lehm geformt, ihn gottgleich gemacht und ihm den Lebensatem eingehaucht. Er lehrt auch, dass er dies an einem Tag gemacht hat, sodass sich der Mensch nicht erst entwickeln musste, sondern schon seit seiner Schöpfung immer das war, was er heute ist. Auch diese Lehre wird heute von vielen Menschen, auch von vielen Christen, abgelehnt.
Auch hier haben wir dasselbe Dilemma. Für beide Lehren gibt es keine lebenden Augenzeugen, weshalb es auch hier des Glaubens bedarf!

Da in diesen Beispielen immer der Glaube notwendig ist, möchte ich ihnen noch einmal die Bedeutung des Begriffes Glaube verdeutlichen: „Das deutsche Wort Glaube wird in dem hier behandelten Sinn verwendet als Übersetzung des griechischen Substantivs pistis mit der Grundbedeutung „Treue, Vertrauen“. Das zugehörige Verb lautet pisteuein („treu sein, vertrauen“). Ursprünglich gemeint war also: „Ich verlasse mich auf ..., ich binde meine Existenz an ..., ich bin treu zu ...“. Das Wort zielt demnach auf Vertrauen, Gehorsam (vergleiche: Gelöbnis, Verlöbnis), Treue.“  (http://de.wikipedia.org/wiki/Glaube)

Ein Gebet von Christen beginnt mit den Worten: „Ich glaube an Gott…“ Ist das heute wirklich so?

Die christliche Welt lehrt seit dem Jahr 321 nach Christi, dass der Sonntag der Herrentag und der Tag der Ruhe sei. Diese weltliche Lehre lässt sich an Hand von Geschichtsbüchern beweisen. Die Welt und sogenannte Christen stimmen dieser Lehre zu und an Sonntagen wird nicht gearbeitet.

Gott lehrt seit der Schöpfung; Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten. Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun, aber der siebte Tag ist Sabbat für den HERRN, deinen Gott. Du sollst <an ihm> keinerlei Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh und der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore <wohnt>. Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn. Diese Lehre finden wir nicht in Geschichtsbüchern von Menschen, sondern in der Bibel. Die Urchristen hielten sich daran und zwar so lange bis ein Kirchengesetz, das beim Konzil von Laodizea (343-381 n. Chr.) beschlossen wurde, es ihnen unter Strafandrohung verbot. Dies wiederum findet sich in den Geschichtsbüchern (“Die Christen dürfen nicht nach Juden Art am Sabbat müssig sein, sondern sollen an diesem Tage arbeiten. Sie mögen dem Herrentag den Vorzug geben und als Christen ruhen, falls sie es können. Werden sie aber als Judaisierende erfunden, so seien sie von Christus ausgeschlossen.”)
 Als Quelle hierzu verwendete ich: http://urchristen.wordpress.com/2013/04/25/das-erste-sonntagsgesetz-oder-die-grose-sonntagsluge/

Ich glaube an Gott? Ist das bei ihnen so, oder glauben sie der Welt?

Am Ende meines heutigen Beitrages möchte ich aufgrund von einigen Kritiken, die ich bekommen habe, noch einmal betonen: Ich habe nie und werde auch nie behaupten, dass meine Beiträge die einzig richtige Auslegung von Gottes Wort ist. Ich betrachte meine Beiträge nicht als Auslegung und sie sollen auch nicht so verstanden werden. Mir ist bewusst, dass ich nur ein sündiger Mensch bin und wie jeder andere auch, bin ich angewiesen auf die Gnade Gottes. Meine Beiträge sind Gedanken und Eingebungen, die ich während des Bibelstudiums und des Betens habe und sollen als Anregung zum eigenen Bibelstudium dienen.
Wie schon so oft, möchte ich auch heute wieder betonen, wie wichtig es ist alles Gehörte und gelesene selbst anhand der Bibel zu prüfen. Jeder Mensch nimmt sich Zeit, für das was er am meisten liebt. Jeder der Christus liebt, sollte sich also täglich Zeit nehmen die er mit Bibellesen und Gebet verbringt.


Deshalb umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und hofft völlig auf die Gnade, die euch gebracht wird in der Offenbarung Jesu Christi! Als Kinder des Gehorsams passt euch nicht den Begierden an, die früher in eurer Unwissenheit <herrschten>, sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist  seid auch ihr im ganzen Wandel heilig! Denn es steht geschrieben: »Seid heilig, denn ich bin heilig. «  Und wenn ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person nach eines jeden Werk richtet, so wandelt die Zeit eurer Fremdlingschaft in Furcht! Denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden seid von eurem eitlen  von den Vätern überlieferten Wandel  sondern mit dem kostbaren Blut Christi als eines Lammes ohne Fehler und ohne Flecken  Er ist zwar im Voraus vor Grundlegung der Welt erkannt, aber am Ende der Zeiten geoffenbart worden um euretwillen, die ihr durch ihn an Gott glaubt, der ihn aus den Toten auferweckt und ihm Herrlichkeit gegeben hat  so dass euer Glaube und eure Hoffnung auf Gott <gerichtet> ist. Da ihr eure Seelen durch den Gehorsam gegen die Wahrheit zur ungeheuchelten Bruderliebe gereinigt habt, so liebt einander anhaltend, aus reinem Herzen! Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem Samen, sondern aus unvergänglichem durch das lebendige und bleibende Wort Gottes. Denn »alles Fleisch ist wie Gras und alle seine Herrlichkeit wie des Grases Blume. Das Gras ist verdorrt, und die Blume ist abgefallen; aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit. « Dies aber ist das Wort, das euch als Evangelium verkündigt worden ist. Amen (1.Petrus 1,13-25)


Sonntag, 25. August 2013

Gedanken über den Galaterbrief 3, 1 – 14

Als ich vor einigen Tagen im Galaterbrief 3, 1 – 14 las, was Paulus dort geschrieben hat, bekam ich große Probleme, wie diese Worte mit den Worten Jesus Christus zusammenpassen könnten.

Hier die Worte des Paulus in Galater 3, 1 – 14: „O unverständige Galater! Wer hat euch bezaubert, denen Jesus Christus als gekreuzigt vor Augen gemalt wurde? Nur dies will ich von euch wissen: Habt ihr den Geist aus Gesetzeswerken empfangen oder aus der Kunde des Glaubens? Seid ihr so unverständig? Nachdem ihr im Geist angefangen habt, wollt ihr jetzt im Fleisch vollenden? So Großes habt ihr vergeblich erfahren? Wenn es wirklich vergeblich <ist>! Der euch nun den Geist darreicht und Wunderwerke unter euch wirkt, <tut er es> aus Gesetzeswerken oder aus der Kunde des Glaubens? Ebenso wie Abraham Gott glaubte und es ihm zur Gerechtigkeit gerechnet wurde. Erkennt daraus: die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Söhne! Die Schrift aber, voraussehend, dass Gott die Nationen aus Glauben rechtfertigen werde, verkündigte dem Abraham die gute Botschaft voraus: »In dir werden gesegnet werden alle Nationen. Folglich werden die, die aus Glauben sind, mit dem gläubigen Abraham gesegnet. Denn alle, die aus Gesetzeswerken sind, die sind unter dem Fluch; denn es steht geschrieben: Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben ist, um es zu tun! Dass aber durch Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar, denn der Gerechte wird aus Glauben leben. Das Gesetz aber ist nicht aus Glauben, sondern: Wer diese Dinge getan hat, wird durch sie leben. Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist – denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt! « –, damit der Segen Abrahams in Christus Jesus zu den Nationen komme, damit wir die Verheißung des Geistes durch den Glauben empfingen.“

Dort aber die Worte unseres Herrn Jesus Christus: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe. (Johannes 14, 12) Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten, (Johannes 14, 15) Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten (Johannes 14, 23) Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. (Johannes 15, 10)“

Für mein Verständnis standen die Worte des Paulus in Widerspruch zu dem was Jesus Christus lehrte. Ich weiß aber, dass dies unmöglich ist, da sich das Wort Gottes in der Bibel nicht widerspricht. So hatte ich das Problem, wie ich nun erkennen kann, wo ich falsch denke. Tagelang betete ich zu Gott, auch auf Knien, er möge mir doch Erkenntnis für meine Frage geben, wie ich Paulus Worte zu verstehen habe.

Gestern Abend wurden meine Gebete erhört und ich begriff die Worte des Paulus. Um meine Erkenntnis nachvollziehen zu können, zeige ich ihnen die Bedeutung des Begriffes Glaube: „Das deutsche Wort Glaube wird in dem hier behandelten Sinn verwendet als Übersetzung des griechischen Substantivs pistis mit der GrundbedeutungTreue, Vertrauen“. Das zugehörige Verb lautet pisteuein („treu sein, vertrauen“). Ursprünglich gemeint war also: „Ich verlasse mich auf ..., ich binde meine Existenz an ..., ich bin treu zu ...“. Das Wort zielt demnach auf Vertrauen, Gehorsam (vergleiche: Gelöbnis, Verlöbnis), Treue.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Glaube)

Abraham wurde es von Gott als Gerechtigkeit gerechnet, dass er sich auf Gottes Wort verließ, seine Existenz vom Wort Gottes abhängig machte, dem Wort Gottes treu war und dass er Gott gehorsam war.

Nun ist mir bewusst, dass Paulus mit diesen Worten den Galatern genau das gelehrt hat, was auch Jesus Christus den Menschen lehrte.

Die Israeliten trennten schon sehr bald das Gesetz vom Gesetzgeber und taten vieles dazu, dass Gott nie verlangt hat. Dann wollten sie es eigenmächtig halten um aus diesen eigenen Verdiensten das Heil zu erlangen. Damit zerstörten sie aber den Glauben und das Vertrauen zum Geber des Bundes. So verfielen sie einem tödlichen Eigenvertrauen.
Was Paulus die Galater fragt ist, ob sie wirklich denselben Fehler machen wollen, den die Israeliten machten, oder ob sie lieber Jesus glauben, vertrauen, gehorsam und treu sein wollten.

Die Worte in 3. Mose, 18, 5: „Wer es tut, wird dadurch leben“ sind eben nur dann positiv wenn man so wie Abraham, sich auf Gottes Wort verlässt, die eigene Existenz vom Wort Gottes abhängig macht und Gottes Wort treu und gehorsam ist. Nur das in den Treuebund Gottes eingefügte Tun des Gesetzes wird Leben schenken; dass gesetzliche Tun aus sich selbst führt in die Verdammnis.
Jesus Christus heiligte den Sabbat und tat an diesem Tag dennoch Dinge, die für die Israeliten Gotteslästerung waren. Warum? Weil die Israeliten das Gesetz vom Gesetzgeber getrennt hatten und vieles durch menschliche Auslegung der Thora dazu taten, das Gott niemals verlangt hat.

So gefährlich ist es menschlicher Auslegung des Wortes Gottes zu glauben, dass man dadurch sogar sein Heil verlieren kann!
Wie ich eingangs schon erwähnt habe, hatte ich viele Tage große Schwierigkeiten mit dem Text von Paulus. Doch habe ich es bewusst vermieden, menschliche Auslegungen zu diesem Bibelabschnitt zu lesen. Ich betete lieber zu Gott, an den ich glaube, dem ich vertraue, von dessen Wort meine Existenz abhängt und dem ich treu und gehorsam bin. Er hat mein Gebet erhört.
Sowohl Gott, als auch sein Sohn Jesus Christus, werden nur denen gnädig sein, die sie von Herzen suchen und im Glauben an ihre Worte, die Gebote, den Sabbat und die Feste des Herrn einhalten werden.
Aber eben nicht so wie die Israeliten, losgelöst von Gott; sondern nach dem Willen Gottes und wie es Jesus vorgelebt hat.
Ich bete, dass alle Menschen endlich erkennen mögen, wie falsch all die Religionen der heutigen Zeit sind.


Heute ein Psalm, der uns erkennen lässt, dass auch schon David am Glauben an Gott festhielt:

Ein Wallfahrtslied.
Aus den Tiefen rufe ich zu dir, o HERR. Herr, höre auf meine Stimme! Lasse deine Ohren aufmerksam sein auf die Stimme meines Flehens! Wenn du, Jah, die Sünden anrechnest, Herr, wer wird bestehen? Doch bei dir ist die Vergebung, damit man dich fürchte. Ich hoffe auf den HERRN, meine Seele hofft, und auf sein Wort harre ich. Meine Seele <harrt> auf den Herrn, mehr als die Wächter auf den Morgen, die Wächter auf den Morgen. Harre, Israel, auf den HERRN! Denn bei dem HERRN ist die Gnade, und viel Erlösung bei ihm. Ja, er wird Israel erlösen von allen seinen Sünden. Amen

(Psalm 130,1-8)


Montag, 19. August 2013

Gedanken über Zielgruppen Gottesdienst

Natürlich weiß ich, dass sich diese Überschrift lächerlich anhört und mit Sicherheit nicht biblisch ist.

Doch am 18.08.2013 las ich einen Beitrag auf Facebook, welcher von Idea (http://www.idea.de) gepostet worden war. Der Artikel berichtete davon, dass sowohl die evangelische -, wie auch die katholische Kirche tatsächlich ihr Geld für Zielgruppenanalyse und Marketingstrategien ausgibt um spezielle Gottesdienste etwa für Jugendliche, Ledige, Familien, Motorradfahrer, Fußballfans, Kunstinteressierte und Demenz-kranke auszuarbeiten und zu bewerben.

Ich dachte im ersten Augenblick, dass es sich bei diesem Artikel um einen Scherz, eine sogenannte Ente handelt. Doch in dem Beitrag stand, dass sich mit dieser Frage eine am 17. August ausgestrahlte Sendung des Deutschlandradios (Köln) befasst hatte. Weiter war zu lesen, dass in der Sendung zwei Zielgruppengottesdienste in Köln vorgestellt worden sind; ein katholischer Single-Gottesdienst mit 35 Besuchern und ein evangelischer Gottesdienst von Frauen für Frauen mit 20 Besucherinnen.
Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich immer, dass Zielgruppenanalyse und Marketing, Dinge dieser Welt sind um zum Beispiel Luxusartikel besser verkaufen zu können.

Dieser Beitrag hat mich eines Besseren belehrt und zeigt mir, wie verbrüdert die beiden großen Kirchen bereits mit dieser Welt sind. In den Führungsetagen dieser Kirchen können keine von Gott berufenen Menschen mehr sitzen! Das sind Menschen, die das Wort Gottes nicht kennen. Wie sonst wäre es möglich auf eine so kranke Idee zu kommen, man könne das Wort Gottes mit Werbestrategien besser an den Mann bringen!

Jesus Christus selbst hat in Johannes 6, 44 gesagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.“
Noch deutlicher sagte er dann in Johannes 6, 65: „Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt, dass niemand zu mir kommen kann, es sei ihm denn von dem Vater gegeben.“

Ich denke, der Beitrag von Idea zeigt uns, dass es den beiden Kirchen nicht mehr um Gott und sein Wort geht. Diesen Kirchen geht es um Besucherzahlen und um Menschen die ihnen Kirchensteuer zahlen. Währen in den Führungsebenen dieser Kirchen noch gottesfürchtige Menschen, dann müssten sie doch wissen, dass man keine Werbestrategien benötigt um den Menschen das Evangelium nahe zubringen. Es genügt, die Wahrheit des Wortes zu predigen und den Heiligen Geist wirken zu lassen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass keine Werbestrategie der Welt mich Gott nahe gebracht hätte. Es waren die wunderbaren Werke, die Gott an mir tat, als er mich zu sich zog, die mich überzeugten Jesus Christus zu folgen. 
So war es dann auch der Heilige Geist der mich die Worte des Paulus aus 2. Timotheus 4, 2 – 5 zu verstehen lehrte: Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre! Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden.“

 Durch genau diese Worte durfte ich erkennen, wie viele Fabeln von den heutigen Kirchen gelehrt werden.

Ich bete zu Gott, dass die Menschen endlich beginnen, die Bibel genauer zu lesen und dann das Gelesene mit dem vergleichen, was ihnen in den Kirchen erzählt wird.


Der HERR ist König! Es zittern die Völker. Er thront auf den Cherubim. Es wankt die Erde. Groß ist der HERR in Zion, und hoch ist er über alle Völker. Preisen sollen sie deinen Namen, den großen und furchtbaren – heilig ist er! – und die Stärke des Königs, der das Recht liebt! Du hast die Rechtsordnung begründet und hast Recht und Gerechtigkeit in Jakob geschaffen. Erhebt den HERRN, unseren Gott, und fallt nieder vor dem Schemel seiner Füße! Heilig ist er. Mose und Aaron unter seinen Priestern, und Samuel unter denen, die seinen Namen anriefen, sie riefen zu dem HERRN, und er antwortete ihnen. In der Wolkensäule redete er zu ihnen. Sie bewahrten seine Zeugnisse und die Ordnung, die er ihnen gegeben hatte. HERR, unser Gott, du hast ihnen geantwortet! Ein vergebender Gott warst du ihnen, <doch auch> ein Rächer ihrer Taten. Erhebt den HERRN, unseren Gott, und fallt nieder an seinem heiligen Berg! Denn heilig ist der HERR, unser Gott. Amen

(Psalm 99)


Mittwoch, 14. August 2013

Gedanken zum Kolosserbrief 2, 16 - 19

Paulus schreibt in Kolosser 2, 16 – 19: „So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines bestimmten Feiertages, Neumondes oder Sabbats, die ein Schatten (σκιὰ) der künftigen Dinge sind; der Körper aber ist des Christus. Lasst euch den Siegespreis von niemandem nehmen, der sich gefällt in falscher Demut und Verehrung der Engel und sich dessen rühmt, was er geschaut hat, und ist ohne Grund aufgeblasen in seinem fleischlichen Sinn und hält sich nicht an das Haupt, von dem her der ganze Leib durch Gelenke und Bänder gestützt und zusammengehalten wird und wächst durch Gottes Wirken.“

Da diese Verse sehr gerne dazu benutzt werden um zu erklären, dass wir die Speisegebote, den Sabbat und die Feste Gottes nicht mehr halten müssen, wollen wir sie uns einmal genauer anschauen.

Was ist eigentlich ein Schatten? Im Duden fand ich folgende Erklärung: „Ein Schatten ist -  (mehr oder weniger scharf begrenzter) im Schatten eines Körpers liegender Ausschnitt einer im Übrigen von direktem Licht beschienenen Fläche, der sich dunkel von der helleren Umgebung abhebt
Bereich, der vom Licht der Sonne oder einer anderen Lichtquelle nicht unmittelbar erreicht wird und in dem deshalb nur gedämpfte Helligkeit, Halbdunkel [und zugleich Kühle] herrscht
Figur, Gestalt o. Ä., die (dadurch, dass sie sich von einem helleren Hintergrund abhebt) nur in ihren Umrissen, nur schemenhaft als Silhouette erkennbar ist
dunkle Stelle, dunkler Fleck, der auf etwas erscheint
(bildungssprachlich) als Schatten gedachte Gestalt eines Verstorbenen, Abgeschiedenen (im Totenreich der Antike)
mittelhochdeutsch schate(we), althochdeutsch scato, verwandt mit griechisch skótos = Dunkel“

Das griechische Wort, das mit Schatten übersetzt wurde ist σκιά, und die Übersetzungsmöglichkeiten sind Schatten; Schattenbild.

Wenn man sich nun den ersten Satz ansieht, so erkennt man, dass der Körper, welcher den Schatten wirft, Jesus Christus ist. Den Schatten oder das Schattenbild, das durch Jesus Christus erzeugt wird, sind die Gebote und Satzungen Gottes, die ja alle von Jesus vorgelebt wurden. So hielten sich die Urchristen an die Speisegebote, den Sabbat und die Feste des Herrn. Wegen dieser Lebensweise wurden sie aber von den Heiden verklagt und ihnen wurde sozusagen ein schlechtes Gewissen gemacht, weil sie eben anders waren. Auch dürften sie von einer Gruppierung, die Engel verehrte, wegen ihrer Lebensweise angegriffen worden sein.  Paulus bestärkt sie in den Versen 16 – 19 eben weiterhin in dem was Jesus Christus uns vorgelebt hat, auszuharren und sich nicht ein schlechtes Gewissen machen zu lassen, weil sie die Speisegebote, den Sabbat und die Feste des Herrn einhielten.

Würde Paulus ihnen mit diesen Versen erklärt haben, dass die Speisegebote, der Sabbat und die Feste des Herrn keine Gültigkeit mehr haben, dann würden die Verse 20 – 23 keinen Sinn ergeben.

In Kolosser 2, 20 – 23 lesen wir: „Wenn ihr nun mit Christus den Mächten der Welt gestorben seid, was lasst ihr euch dann Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt: Du sollst das nicht anfassen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren? Das alles soll doch verbraucht und verzehrt werden. Es sind Gebote und Lehren von Menschen, die zwar einen Schein von Weisheit haben durch selbst erwählte Frömmigkeit und Demut und dadurch, dass sie den Leib nicht schonen; sie sind aber nichts wert und befriedigen nur das Fleisch.“

Die Speisegebote, das Sabbatgebot und die Feste des Herrn, sind eindeutig von Gott gegeben und so mit Sicherheit keine Gebote und Lehren von Menschen. Gebote und Lehren von Menschen sind aber zum Beispiel durch die Schriftgelehrten und Pharisäer gegebene, verschärfte Speisegebote, bestimmte Sabbatvorschriften und erfundene Rituale zu Festen des Herrn, sowie Feste und Feiertage die durch die religiösen Führer noch dazugetan wurden. Genau wegen dieser Dinge hat auch schon Jesus Christus die Schriftgelehrten und Pharisäer angegriffen.

Paulus hat also den Kolossern mitgeteilt, dass sie sich wegen dieser menschlichen Gebote und Lehren kein schlechtes Gewissen machen sollten, da sie doch durch Christus ohnehin den Mächten dieser Welt gestorben sind.

Heute sehen wir, wie begründet die Sorgen des Paulus sind. Viele die behaupten Christen zu sein, haben die Gebote und Satzungen Gottes verworfen und folgen den Geboten und Lehren von Menschen, die zwar einen Schein von Weisheit haben, aber tatsächlich nichts wert sind.

Seit Jahrhunderten wird das Wort Gottes verdreht und vergewaltigt, nur um begründen zu können, warum die Gebote und Lehren von Menschen (Sonntag, Weihnachten, Ostern,…) gehalten werden sollen und Gottes Gebote und Satzungen (Speisegebote, Sabbat, Feste des Herrn) keine Gültigkeit mehr haben.
Paulus ermahnt die Kolosser in Kolosser 3, 1 – 4 mit den Worten: „Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist. Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.“

Droben, wo Christus ist, da ist auch die Thora Gottes.

Wenn du nun den Sabbat, die Speisegebote und die Feste des Herrn halten möchtest, so schaue nicht auf die Juden, da ja diese eben noch die ganzen Gebote und Lehren von Menschen im heutigen Judentum haben, sondern orientiere dich allein am Wort Gottes, der Thora!


Glücklich der Mann, der nicht folgt dem Rat der Gottlosen, den Weg der Sünder nicht betritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht! Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Laub nicht verwelkt; alles was er tut, gelingt ihm. Nicht so die Gottlosen; sondern sie sind wie Spreu, die der Wind verweht. Darum bestehen Gottlose nicht im Gericht, noch Sünder in der Gemeinde der Gerechten. Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten; aber der Gottlosen Weg vergeht. Amen

(Psalm 1,1-6)