Jahreslosung 2013

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Jahreslosung 2013
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)
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Mittwoch, 2. Oktober 2013

Gedanken zu Sacharja 14

Die Weissagungen des Sacharja im Kapitel 14 sind sehr oft betitelt als: Der Tag des HERRN – Das sichtbare Kommen des HERRN zur Rettung Jerusalems, zum Gericht der Völker und zur Herrschaft über die Erde

In den Versen 1 – 7 erfahren wir bereits sehr viel über das, was Gott für seinen Tag, den Tag des Herrn vorhersagt. Diese Verse zeigen uns aber auch die Aufgaben unseres Messias zu dieser Zeit. In diesen Versen lesen wir: „Siehe, es kommt für den Herrn die Zeit, dass man in deiner Mitte unter sich verteilen wird, was man dir geraubt hat. Denn ich werde alle Heiden sammeln zum Kampf gegen Jerusalem. Und die Stadt wird erobert, die Häuser werden geplündert und die Frauen geschändet werden. Und die Hälfte der Stadt wird gefangen weggeführt werden, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden. Und der Herr wird ausziehen und kämpfen gegen diese Heiden, wie er zu kämpfen pflegt am Tage der Schlacht. Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberg, der vor Jerusalem liegt nach Osten hin. Und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten, vom Osten bis zum Westen, sehr weit auseinander, sodass die eine Hälfte des Berges nach Norden und die andere nach Süden weichen werden. Und das Tal Hinnom wird verstopft werden, denn das Tal wird an die Flanke des Berges stoßen. Und ihr werdet fliehen, wie ihr vorzeiten geflohen seid vor dem Erdbeben zur Zeit Usijas, des Königs von Juda. Da wird dann kommen der Herr, mein Gott, und alle Heiligen mit ihm. Zu der Zeit wird weder Kälte noch Frost noch Eis sein. Und es wird ein einziger Tag sein – er ist dem Herrn bekannt! –, es wird nicht Tag und Nacht sein, und auch um den Abend wird es licht sein.“

Jesus Christus wird es sein, dessen Füße auf dem Ölberg stehen und er wird es auch sein, der kämpfen wird gegen die Heiden. An diesem Tag wird auch ein jeder vergeblich auf die Gnade des Herrn hoffen, denn er wird niemandem Gnade gewähren. So werden sich auch sehr viele von denen, die heute behaupten, dass sie die Heilsgewissheit haben, darüber verwundern, warum sie der Herr nicht kennt. Dabei hat ja Gott in seinem Wort oft genug gewarnt. So lesen wir zum Beispiel in Ezechiel 44, 9: Darum spricht Gott der Herr: Es soll kein Fremder mit unbeschnittenem Herzen und unbeschnittenem Fleisch in mein Heiligtum kommen von allen Fremdlingen, die unter den Israeliten leben,“

Wir sehen also, dass für Gott auch die Beschneidung wichtig ist. Somit müsste es eigentlich klar sein, dass die ganze Thora ewige Gültigkeit hat. Die Beschneidung des Herzens ist das Siegel für den neuen Bund. Wer aber am Herzen beschnitten ist, dem wurden von Jesus Christus die Gebote und die Thora ins Herz geschrieben, sodass er erkennen konnte, dass der Sabbat, die Gebote, die Feste des Herrn und seine Thora zu heiligen sind. Durch die Gnade des Herrn Jesus Christus war ihm dies auch möglich.

Das Heiligtum Gottes ist mit Sicherheit keine Kirche. Die Kirche ist Heiligtum von Menschen für Menschen. Das Heiligtum Gottes ist sein Tempel, der im neuen Jerusalem auch wieder die Lade des Bundes enthalten wird.

So müsste uns und ganz besonders jenen, die behaupten die Heilsgewissheit zu haben, doch auch zu denken geben, was Johannes in Offenbarung 14, 1 schreibt: Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn.“

Es gibt aber sehr viel mehr Menschen, die als Christen den Sonntag einhalten, die Weihnachten und Ostern feiern und in die Kirche gehen. Diese Menschen übersehen aber, dass dies alles nicht der Wille Gottes ist, sondern die falschen Lehren von Menschen sind. Gott möchte, dass sein Sabbat geheiligt wird und seine Feste gefeiert werden, die er für alle Menschen gegeben hat. Denn Gott hat nie gesagt, das sind die Feste der Israeliten; er hat gesagt, das sind die Feste des Herrn! Darum lesen wir auch in Offenbarung 21, 27: Und nichts Unreines wird hineinkommen und keiner, der Gräuel tut und Lüge, sondern allein, die geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes.“

Geistlich rein ist jeder, dessen Herz beschnitten ist und der aus Gnade, also unbewusst die Gebote und die Thora lebt. Diese sind es, welche geschrieben stehen im Lebensbuch des Lammes.
Darum lasst euch nicht täuschen von den modernen Pharisäern und Schriftgelehrten, die behaupten dass nur sie es sind, welche die Bibel genau kennen und auslegen können. In Sacharja 14, 16 – 19 lesen wir: „Und alle, die übrig geblieben sind von allen Heiden, die gegen Jerusalem zogen, werden jährlich heraufkommen, um anzubeten den König, den Herrn Zebaoth, und um das Laubhüttenfest zu halten.  Aber über das Geschlecht auf Erden, das nicht heraufziehen wird nach Jerusalem, um anzubeten den König, den Herrn Zebaoth, über das wird’s nicht regnen. Und wenn das Geschlecht der Ägypter nicht heraufzöge und käme, so wird auch über sie die Plage kommen, mit der der Herr alle Heiden schlagen wird, wenn sie nicht heraufkommen, um das Laubhüttenfest zu halten. Darin besteht die Sünde der Ägypter und aller Heiden, dass sie nicht heraufkommen, um das Laubhüttenfest zu halten.“

Darin besteht also die Sünde! Es ist Sünde in den Augen unseres Herrn, seine Feste nicht zu halten! Warum nur glauben so wenige die Worte unseres Herrn und so viele die Worte von Menschen? Die ganze Bibel, sowie Paulus und die Apostel warnen uns und die ersten Christen kannten bis dreihundert nach Christi keine anderen Feste, als die Feste des Herrn.
Der Antisemitismus und die Lehren der Kirche aber, brachten die Menschen dazu, dies alles zu vergessen!



Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig; und der Herr, der Gott des Geistes der Propheten, hat seinen Engel gesandt, zu zeigen seinen Knechten, was bald geschehen muss. Siehe, ich komme bald. Selig ist, der die Worte der Weissagung in diesem Buch bewahrt. Und ich, Johannes, bin es, der dies gehört und gesehen hat. Und als ich’s gehört und gesehen hatte, fiel ich nieder, um anzubeten zu den Füßen des Engels, der mir dies gezeigt hatte. Und er spricht zu mir: Tu es nicht! Denn ich bin dein Mitknecht und der Mitknecht deiner Brüder, der Propheten, und derer, die bewahren die Worte dieses Buches. Bete Gott an! Und er spricht zu mir: Versiegle nicht die Worte der Weissagung in diesem Buch; denn die Zeit ist nahe!  Wer Böses tut, der tue weiterhin Böses, und wer unrein ist, der sei weiterhin unrein; aber wer gerecht ist, der übe weiterhin Gerechtigkeit, und wer heilig ist, der sei weiterhin heilig.  Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind. Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.  Selig sind, die ihre Kleider waschen, dass sie teilhaben an dem Baum des Lebens und zu den Toren hineingehen in die Stadt.  Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und alle, die die Lüge lieben und tun. Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch dies zu bezeugen für die Gemeinden. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der helle Morgenstern. Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst. Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht. Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald. – Amen, ja, komm, Herr Jesus! Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen! AMEN  (Offenbarung 22, 6 -21)


Montag, 23. September 2013

Gedanken über Römer 8, 1 – 10

Der Apostel Paulus schreibt in Römer 8, 1 – 10:

So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist.  Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.  Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch kraftlos war, das tat Gott, indem er seinen Sohn sandte in der gleichen Gestalt wie das Fleisches der Sünde und um der Sünde willen und die Sünde im Fleisch verurteilte, damit die von Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist. Denn diejenigen, die gemäß des Fleisches sind, trachten nach dem, was dem Fleisch entspricht; diejenigen aber, die gemäß des Geistes sind, trachten nach dem, was dem Geist entspricht. Denn das Trachten des Fleisches ist Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden, weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist; denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht und kann es auch nicht; und die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen.  Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber den Geist Christus nicht hat, der ist nicht sein. Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen.

Wer im Fleisch wandelt, der trachtet in erster Linie danach, seine Begierden und Wünsche erfüllt zu haben. Das ist aber die Feindschaft gegen Gott. Denn das Problem dieser Ungläubigen ist viel größer als nur der Ungehorsam gegen Gott. Die ungehorsamen Taten sind ja nur das Ergebnis des inneren, also fleischlichen Zwanges. Denn, wie bereits erwähnt, ist ja ihre Neigung und Orientierung auf die eigene Befriedigung die Feindschaft gegen Gott. Daran ändert auch, nur äußerlich behauptete Religiosität oder Moral nichts. Ja, sogar eventuell getane  gute Werke von diesen Menschen, können Gottes Gesetz nicht erfüllen, da sie aus dem Fleisch getan wurden und auf eigennützigen Motiven beruhen.

Der Geist aber, von dem Paulus in diesen Versen so oft spricht, ist es, den Jesus jedem gibt, dem er gnädig ist. Dieser Geist befreit von Sünde und Tod; und befähigt jeden, der ihn bekommen hat, das Gesetz Gottes zu erfüllen. Der Geist verändert die Natur des wahrhaft Gläubigen und gibt die Kraft zum Sieg über die Begierden des unerlösten Fleisches.

Das Wort wandeln, bedeutet in diesen Versen so viel wie leben. So erkennen wir dann, dass jeder, der sein altes Leben, das im Fleisch leben beibehält und weiterhin seinen eigenen Begierden und Wünschen nachjagt, Gott nicht gefällt. Wenn so einer Gott nicht gefällt, dann hat er auch den Heiligen Geist nicht.

Der Apostel Paulus hört also in all seinen Briefen niemals auf, die Menschen vor falscher Gottesanbetung und dem verfälschten Evangelium der weltlichen Kirchen zu warnen.

Wir erkennen also gerade in diesen Versen, dass jeder, der Jesus Christus tatsächlich angenommen hat, fortan im Geist lebt. Was eben bedeutet, das sich sein Leben verändert, weil der Geist ihm ermöglicht, was dem Fleisch unmöglich ist, nämlich das Halten der Gebote Gottes. Wer den Geist hat, der besiegt durch diesen die Begierden und Wünsche seines Fleisches.

Wer im Fleisch lebt, dem ist sein Nächster ziemlich egal. Das kann man heute in sehr vielen christlichen Kirchengemeinden beobachten. Kaum jemand in diesen weltlichen Kirchen ist wirklich dazu bereit, seinem in Not geratenen Nächsten selbst wenn er die gleiche Kirche besucht, zu helfen. Viel wichtiger ist ja, das eigene Wohl, wie etwa das Sparbuch, das neue Haus, das neue Auto und andere Luxusartikel. Ja, sogar die Kirchen selbst halten lieber ihren Reichtum zurück, als einem Gemeindemitglied in Not beizustehen. Diese Handlungen beweisen aber eindeutig, dass all jene den Geist nicht haben.

In solch einer Lage, sollte man sich der Warnung aus der Offenbarung besinnen, die da lautet: „Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr ihrer Sünden nicht teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!“


Warum toben die Nationen und sinnen Eitles die Völkerschaften?  Es treten auf Könige der Erde, und Fürsten tun sich zusammen gegen den HERRN und seinen Gesalbten: Lasst uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!  Der im Himmel thront, lacht, der Herr spottet über sie. Dann spricht er sie an in seinem Zorn, in seiner Zorn Glut schreckt er sie: Habe doch ich meinen König geweiht auf Zion, meinem heiligen Berg! Lasst mich die Anordnung des HERRN bekanntgeben! Er hat zu mir gesprochen: »Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt. Fordere von mir, und ich will dir die Nationen zum Erbteil geben, zu deinem Besitz die Enden der Erde. Mit eisernem Stab magst du sie zerschmettern, wie Töpfergeschirr sie zerschmeißen.  Und nun, ihr Könige, handelt verständig; lasst euch zurechtweisen, ihr Richter der Erde!  Dienet dem HERRN mit Furcht, und jauchzt mit Zittern! Küsst den Sohn, dass er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Weg; denn leicht entbrennt sein Zorn. Glücklich alle, die sich bei ihm bergen! Amen (Psalm 2, 1 – 12)



Donnerstag, 19. September 2013

Gedanken zu Römer 6, 1 – 7

In Römer 6, 1 – 7 lesen wir:

Was sollen wir nun sagen? Sollten wir in der Sünde verharren, damit die Gnade zunehme? Das sei ferne! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie werden wir noch in ihr leben? Oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?  So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandelnd. Denn wenn wir verwachsen sind mit der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch mit seiner Auferstehung sein, da wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen. Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde.

Im Vers eins stellt Paulus uns die Frage, ob wir den in der Sünde bleiben dürfen, nur um dies dann in Vers zwei zu verneinen. Dann erklärt er uns, dass wir der Sünde gestorben sind und nicht mehr in ihr leben können. Denn jeder, der auf Jesus Christus getauft ist und von Jesus mit dem Heiligen Geist getauft wurde, dem hat ja Jesus auch die Gebote und Satzungen, als Zeichen des neuen Bundes ins Herz geschrieben, sodass ein Solcher, wissentlich gar nicht sündigen kann.

Anschaulicher wie der Apostel Paulus, kann man dieses Thema gar nicht lehren. Darum kann ich nicht verstehen, warum so viele Moderne Menschen, die denken, dass sie Christen sind, ein Leben führen, dass sehr weit von Christus entfernt ist. Solche sind es auch, die behaupten, sie dürfen in Sünde leben, weil sie ja Christus angenommen haben.

Doch haben sie Jesus Christus tatsächlich angenommen? Oder hat Jesus Christus sie mit dem Heiligen Geist getauft? Ich denke, man kann ruhigen Gewissens beide Fragen mit nein beantworten.
So lesen wir dann auch in Judas 4: Denn gewisse Menschen haben sich heimlich eingeschlichen, die längst zu diesem Gericht vorher aufgezeichnet sind, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Ausschweifung verkehren und den alleinigen Gebieter und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen.“

Jeder, der behauptet, er hat Jesus Christus in sein Leben gelassen und doch weiterhin in Sünde und Ausschweifung lebt, ist ein Gottloser Mensch, der bereits zum Gericht vorgesehen ist. Das behaupte nicht ich, sondern die Bibel, wie wir ja nachlesen können.

Jedem, aber der Jesus Christus tatsächlich in sein Leben gelassen hat, dem wurden von Christus die Gebote und Satzungen Gottes ins Herz geschrieben, denn das ist der neue Bund. Diese sind es auch, denen die Gnade zuteil wird, dass ihnen ihr altes, sündiges Leben nicht mehr angerechnet wird. Das sind auch die Menschen, denen der Heilige Geist alles lehrt.

Genau das lehrt auch der Apostel Petrus. So lesen wir im 1. Petrus 2, 24: „der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinauf getragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.“

Hier werden wir also noch einmal darauf hingewiesen, dass wahre Gläubige der Gerechtigkeit leben und die Sünde nicht tun. Der wahre Nachfolger Christi, wird die Sünde hassen.
Paulus lehrt uns ja auch in Vers sechs, dass unser alter Mensch mit Jesus mitgekreuzigt wurde, damit unser neuer Leib eben der Sünde nicht mehr dient. Den neuen Leib aber hat nur der wahre Nachfolger Christi, also Jene, die von Jesus Christus angenommen wurden. Wie wir ja mittlerweile Wissen, wird Jesus Christus nur denen die Gnade erweisen, die seine Gebote und Satzungen einhalten, welche gleichbedeutend sind mit den Geboten und Satzungen Gottes.

Das Paulus keinen Zweifel daran lässt, was das Leben eines wahren Gläubigen betrifft, können wir auch in Galater 2, 20 nachlesen: „und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.“

Man kann also Aufgrund dieser Lehren des Apostel Paulus genau erkennen, dass der Jesus Christus der Bibel doch ein Anderer ist, als der, welcher heute in den christlichen Religionen gelehrt wird.
Jesus Christus hat uns ja selbst erklärt, dass er und der Vater gleich sind!

Wenn sie den Jesus Christus der Bibel von Herzen suchen, wird er sich finden lassen, so wie er es verheißen hat.


Von David. Ein Maskil. 

Glücklich der, dem Übertretung vergeben, dem Sünde zugedeckt ist!  Glücklich der Mensch, dem der HERR die Schuld nicht zurechnet und in dessen Geist kein Trug ist! Als ich schwieg, zerfielen meine Gebeine durch mein Gestöhn den ganzen Tag.  Denn Tag und Nacht lastete auf mir deine Hand; verwandelt wurde mein Saft in Sommergluten. // So tat ich dir kund meine Sünde und deckte meine Schuld nicht zu. Ich sagte: Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen; und du, du hast vergeben die Schuld meiner Sünde. // Deshalb soll jeder Fromme zu dir beten, zur Zeit, da du zu finden bist; gewiss, bei großer Wasserflut – ihn werden sie nicht erreichen. Du bist ein Bergungsort für mich; vor Bedrängnis behütest du mich; du umgibst mich mit Rettungsjubel. // Ich will dich unterweisen und dich lehren den Weg, den du gehen sollst; ich will dir raten, meine Augen über dir offenhalten. Seid nicht wie ein Ross, wie ein Maultier, ohne Verstand; mit Zaum und Zügel ist seine Kraft zu bändigen, sonst nahen sie dir nicht. Viele Schmerzen hat der Gottlose; wer aber auf den HERRN vertraut, den umgibt er mit Gnade.  Freut euch an dem Herrn, und frohlockt, ihr Gerechten, und jubelt, alle ihr von Herzen Aufrichtigen! Amen (Psalm 32, 1-11)


Dienstag, 17. September 2013

Gedanken zu Jeremia 23, 9 – 12:

Gebrochen ist mein Herz in meiner Brust, es zittern alle meine Gebeine. Ich bin wie ein Betrunkener und wie ein Mann, den der Wein überwältigt hat, wegen dem HERRN und wegen seiner heiligen Worte.  Denn das Land ist voll von Ehebrechern; denn das Land trauert wegen des Fluches, die Weideplätze der Steppe sind verdorrt, ihr Treiben ist böse, und sie missbrauchen ihre Macht.  Denn sowohl Prophet als auch der Priester sind ruchlos. Sogar in meinem Haus habe ich ihre Bosheit gefunden, spricht der HERR. Darum soll ihr Weg wie schlüpfriger Boden in der Finsternis werden; sie sollen gestoßen werden und auf ihm fallen; denn ich will Unheil über sie bringen, das Jahr ihrer Heimsuchung, spricht der HERR.

In diesen Versen erklärt uns Gott, durch Jeremia, dass das Land voll sein wird, von falschen Propheten und Priestern. Sogar in seinem Haus (Gotteshaus) schrecken die Priester vor ihrer Bosheit nicht zurück. Wenn ich diese Verse lese, dann habe ich unverzüglich all die Priester vor Augen, die Jahrelang, ihnen anbefohlene Kinder missbrauchten und dann auch noch von ihren Kirchen geschützt wurden. Ich sehe aber auch all die Priester, die im Laufe ihres Lebens oftmals Ehebruch begingen und denen die Alimente Zahlungen für ihre unehelichen Kinder von ihren Kirchen beglichen wurden. Ich weiß aber auch, dass dies alles nicht der Vergangenheit angehört, sondern auch heute noch geschieht.

Ich frage mich sehr oft, warum die Menschen diesen Ehebrechern und ihren weltlichen Kirchen Glauben schenkt; das Wort Gottes in der Bibel aber verwirft.

Gott lässt uns durch Jeremia vor diesen warnen, so lesen wir in Jeremia 23, 16: So spricht der Herr der Heerscharen: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie täuschen euch; die Offenbarung ihres eigenen Herzens verkünden sie und nicht was aus dem Mund des Herrn kommt.

Diese Warnung gilt auch heute noch. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Christen bis in das Jahr 360 nach Christus keinen Sonntag, kein Weihnachten und kein Ostern kannten, da diese Alle heidnische Rituale waren. Dennoch lehren uns die Propheten, die Priester und deren weltliche Kirchen bis zum heutigen Tag, dass diese von einem römischen Kaiser, also von einem Menschen und nicht von Gott angeordneten Feste, als christliche Feiertage zu halten sind.

Gott schreit zu uns: „Sie täuschen euch; die Offenbarung ihres eigenen Herzens verkünden sie und nicht was aus dem Mund des Herrn kommt.“ Aber die Menschen hören nicht auf Gott!
Ich denke, die heidnischen Bräuche, welche von diesem römischen Kaiser als christliche Feste erhoben wurden, sind deshalb so stark in den Menschen verankert, weil die römische Staatskirche über die Jahrhunderte alle, die das Wort Gottes verkündeten und sich weigerten etwas anderes zu heiligen als den Sabbat und die Feste des Herrn, ermordete! Auch heute noch werden die wenigen, die das Wort Gottes verkünden und den Sabbat, sowie die Feste des Herrn einhalten, von den weltlichen Kirchen verspottet, verachtet und für verrückt erklärt.

Diese von den Menschen verachteten sind es, die mit Jeremia sagen können: „Da sagte ich mir: Ich will Gott nicht mehr erwähnen und nicht mehr in seinem Namen reden! Doch da brannte es in meinem Herzen als wäre ein Feuer, in meinen Gebeinen eingeschlossen, und ich wurde müde, es auszuhalten; ja ich kann es nicht!“

In Jeremia 23, 21-22 lesen wir folgende Worte Gottes: Ich habe die Propheten nicht gesandt, und doch sind sie gelaufen. Ich habe nicht zu ihnen geredet, und doch haben sie geweissagt.  Hätten sie aber in meinem Rat gestanden, dann würden sie mein Volk meine Worte hören lassen und es abbringen von seinem bösen Weg und von der Bosheit seiner Taten.

Auch das sind sehr klare Worte Gottes, die uns erkennen lassen zu welchen Taten diese falschen Propheten fähig sind.
Studiere das Wort und schaue ob Gott jemals einen Menschen in seinen Dienst gestellt hat, der ein Ehebrecher oder ein Kinderschänder war, oder sein Wort nicht wahrheitsgemäß lehrte! Du wirst erkennen, dass solche nicht von Gott berufen sind, sondern von Menschen. Den Kirchen dieser Welt ging es nie vorrangig darum, dass Wort Gottes zu verkünden und Seelen zu erretten! Vorrangig ging und geht es ihnen darum Macht, Ehre, Prunk und Reichtum zu erlangen und zu behalten.

Es wird heute in vielen Medien immer wieder berichtet, wie viel Reichtum welcher Millionär gerade besitzt; dabei hat mit Abstand niemand auf dieser Welt auch nur annähernd den Reichtum und die Schätze, welche die römische Kirche ihr Eigentum nennt.


Dem Chorleiter. Vom Knecht des HERRN. Von David.

Die Übertretung spricht zum Gottlosen im Innern seines Herzens: Es ist keine Furcht Gottes vor seinen Augen. Denn es schmeichelt ihm in seinen Augen, seine Sünde zu vollbringen, Hass zu üben. Lüge und Betrug sind die Worte seines Mundes; er hat es aufgegeben, verständig zu handeln, Gutes zu tun. Bosheit ersinnt er auf seinem Lager; er betritt einen Weg, der nicht gut ist; Böses verschmäht er nicht.  HERR, an die Himmel reicht deine Gnade, deine Treue bis zu den Wolken. Deine Gerechtigkeit ist den Bergen Gottes gleich, deine Rechtssprüche dem gewaltigen Urmeer; Menschen und Vieh hilfst du, o HERR.  Wie köstlich ist deine Gnade, Gott! und Menschenkinder bergen sich in deiner Flügel Schatten;  sie laben sich am Fett deines Hauses, und mit dem Strom deiner Wonnen tränkst du sie. Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht. Erhalte deine Gnade denen, die dich kennen, und deine Gerechtigkeit den von Herzen Aufrichtigen! Nicht erreiche mich der Fuß der Hochmütigen, und die Hand der Gottlosen vertreibe mich nicht!  Da sind gefallen die Übeltäter; sie wurden umgestoßen und können nicht mehr aufstehen. Amen (Psalm 36)


Mittwoch, 11. September 2013

Gedanken zu Jeremia 20, 7 – 9

HERR, du hast mich betört, und ich habe mich betören lassen. Du hast mich ergriffen und überwältigt. Ich bin zum Gelächter geworden den ganzen Tag, jeder spottet über mich.

Im Vers sieben beklagt sich Jeremia bei Gott, dass alle ihn verspotten, weil er die Worte Gottes verkündet. Er erleidet Spott, weil er die Wahrheit, die ihm Gott aufgetragen hat, verkündet. Ihm kommt nicht einmal der Gedanke, dass er diesen Spott nicht mehr erleiden müsste, wenn er das sagen würde, was die Menschen hören wollen.

Hier sehen wir den Unterschied zu den meisten Modernen Evangelisten, die diesem Spott, den sie erleiden müssten, wenn sie das wahre Evangelium verkünden würden, dadurch ausweichen, dass sie alles was die Menschen heute nicht hören wollen einfach weglassen und das was sie dann predigen mit Modernen menschlichen Werbemitteln ausschmücken. Das sie auf diese Art sehr weit entfernt sind vom realen Wort Gottes, nehmen sie in Kauf, denn ihre Ehre und ihr guter Ruf bei den Menschen dieser Welt ist ihnen wichtiger als Gott zu dienen. Auch, dass sie durch ihr Handeln viele Menschen der Verdammnis näher bringen, berührt ihr Gewissen nicht im Geringsten.

Ja, heute gibt es nur sehr wenig Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, denen das echte und unverfälschte Wort Gottes wichtiger ist, als Ruhm und Ehre und die dieses Wort auch verkünden, obwohl sie verspottet, angefeindet und für verrückt erklärt werden. Dieser Handvoll Menschen ist es eben wichtiger, viele zu erretten, als ein Freund dieser Welt zu sein.

Denn sooft ich rede, muss ich schreien, »Gewalttat« und »Zerstörung« rufen; denn das Wort des HERRN ist mir zur Verhöhnung und zur Verspottung geworden den ganzen Tag.

In Vers acht beklagt sich Jeremia bei Gott, dass er nie gute Nachrichten verkünden kann, sodass ihn die Menschen verhöhnen und verspotten, weil er nur von Zerstörung und Gericht reden darf.

Schon alleine aufgrund Dessen, was heute in dieser Welt vor sich geht, müssten alle Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, diese Welt zur Umkehr zu Gott, zur Buße und Sühne aufrufen und dürften nur mit dem Zorn Gottes drohen, sowie Zerstörung und Gericht predigen.

Diese Welt und auch viele die denken Christ zu sein, wollen aber von solchen Dingen nichts hören. Sie alle glauben lieber nur denen, die von Erlösung und Gnade ohne Gehorsam predigen. So kommt es das heute nur mehr eine kleine Schar von Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, den Gott und den Messias der Bibel predigen. Diese sind es aber, denen heute nicht geglaubt wird und auch sie sind wie Jeremia zur Verhöhnung und zur Verspottung geworden.

Die meisten Modernen Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, haben fast alles aus der Bibel gestrichen und verzichten darauf von Gehorsam und Einhaltung der Gebote und der Thora zu predigen. Es ist ihnen dabei völlig egal, dass auch Jesus Christus absoluten Gehorsam verlangt, von jedem der sich durch ihn Erlösung durch Gnade erhofft.

So haben die Menschen dieser Welt vergessen, dass Jesus annehmen bedeutet das eigene Leben aufzugeben und ihn als Herrn (Gebieter) anzunehmen. Der Sklave des Herrn aber, ist zu absolutem Gehorsam verpflichtet.

Da sagte ich mir: Ich will ihn nicht mehr erwähnen und nicht mehr in seinem Namen reden! Doch da brannte es in meinem Herzen als währe ein Feuer, in meinen Gebeinen eingeschlossen, und ich wurde müde, es auszuhalten; ja ich kann es nicht

In Vers neun erfahren wir, dass Jeremia auch von Angst und Schwermut überfallen wurde. Satan wollte ihn so zum Schweigen bringen. Doch sein Innerstes (sein Geist) überzeugte ihn weiter zu reden. Er spürte Gottes Gegenwart und er erinnerte sich, dass er von Gott berufen wurde.

Da haben wir schon wieder einen Unterschied zu den meisten heutigen Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer! Denn diese werden nicht von Angst und Schwermut überfallen, denn Satan sieht keinen Grund, sie zum Schweigen zu bringen, da sie ja ohnehin nach seinem Geschmack predigen.

Die wenigen echten Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, können nachfühlen, wie sich Jeremia gefühlt hat, da sie ja selbst auch von Satan bedrängt werden. Ja, sie erfahren die Plagen des Jeremia am eigenen Leib.

Eines meiner Gebete lautet: „Mein Herr, ich fürchte die Menschen nicht! Was ich aber fürchte, ist ein zorniger Gott, der mich wegen meines Ungehorsams bestraft! Mein himmlischer Vater, weil ich dich liebe, will ich dir als dein Knecht gehorsam sein. Amen“

Ich hoffe, dass viele, die dies lesen, darüber nachdenken und in der Bibel erkunden, was denn die Wahrheit Gottes ist. Shalom


Dem Chorleiter. Für Jedutun. Ein Psalm. Von David.
Ich sprach: Ich will auf meine Wege acht haben  dass ich nicht sündige mit meiner Zunge; ich will meinen Mund im Zaum halten, solange der Gottlose vor mir ist.  Ich verstummte in Schweigen, schwieg – fern vom Guten. Da wurde mein Schmerz erregt.  Mein Herz wurde heiß in meinem Innern, bei meinem Stöhnen entbrannte ein Feuer; ich sprach mit meiner Zunge: Tue mir kund, HERR, mein Ende und welches das Maß meiner Tage ist, damit ich erkenne, wie vergänglich ich bin! Siehe, handbreit hast du meine Tage gemacht, und meine Lebenszeit ist wie nichts vor dir; nur ein Hauch ist jeder Mensch, wie fest er stehe. Nur als ein Schattenbild wandelt der Mann einher; nur um Nichtigkeit lärmen sie; er häuft auf und weiß nicht, wer es einsammeln wird. Und nun, auf was harre ich, Herr? Meine Hoffnung, sie gilt dir! Errette mich von allen meinen Vergehen, mach mich nicht dem Narren zum Hohn!  Ich bin verstummt, mache meinen Mund nicht auf; denn du, du hast gehandelt.  Nimm von mir deine Plage! Vom Streit deiner Hand <gegen mich>vergehe ich.  Strafst du einen Mann mit Züchtigungen wegen <seiner> Schuld, so lässt du seine Schönheit wie die Motte zergehen; nur ein Hauch sind alle Menschen.  Höre mein Gebet, HERR, und vernimm mein Schreien; schweige nicht zu meinen Tränen! Denn ein Fremdling bin ich bei dir, ein Beisasse wie alle meine Väter. Blicke von mir weg, dass ich <noch einmal> fröhlich werde, bevor ich dahingehe und nicht mehr bin! Amen  (Psalm 39)


Sonntag, 8. September 2013

Gedanken zu Jesaja 24, 1 – 7

Siehe, der HERR wird die Erde entvölkern und verwüsten, er kehrt ihre Oberfläche um und zerstreut ihre Bewohner. Und wie dem Volk, so ergeht es dem Priester; wie dem Knecht, so seinem Herrn; wie der Magd, so ihrer Gebieterin; wie dem Käufer, so dem Verkäufer; wie dem Verleiher, so dem Borger; wie dem Schuldner, so seinem Gläubiger. Die Erde wird gänzlich entvölkert und ausgeplündert werden, denn der HERR hat dieses Wort gesprochen. Es trauert und welkt das Land; der Erdkreis verschmachtet und verwelkt; es schmachten die Hohen des Volkes im Land. Denn die Erde liegt entweiht unter ihren Bewohnern; denn sie haben die Gesetze übertreten, die Satzungen abgeändert, den ewigen Bund gebrochen!  Darum hat der Fluch die Erde verzehrt, und die darin wohnen müssen es büßen. Darum sind die Bewohner der Erde von der Glut verzehrt und nur wenige Menschen sind übrig geblieben.

Gott gewährt Jesaja in dieser Prophezeiung einen Einblick in die Endzeit und des kommenden Weltgerichtes. In Vers 2 beteuert Gott, dass weder Rang, Reichtum, noch Macht, jemanden vor seinem Gericht retten kann. Er wird über jeden ohne Ansehen der Person richten. Die Echtheit dieser Prophezeiung wird von Jesaja durch die Worte: der Herr hat dieses Wort gesprochen, noch einmal unterstrichen. Niemand soll Zweifel an diesen Aussagen haben, denn was der Herr spricht, dass wird er auch ausführen. Dann lässt uns Gott erkennen, dass der Hochmut und die Machtgier der Hohen des Volkes (Regierungen, Kirchenfürsten, Päpste, Präsidenten, usw.) der Grund für sein Gericht sind. Denn es sind vor allem diese, welche die Gesetze Gottes übertreten und seine Satzungen abgeändert haben. So haben sie durch ihre falschen Lehren das Volk verführt und so den ewigen Bund gebrochen, denn jeder, der ihren falschen Lehren folgt, ist verloren und wird von der Glut verzehrt werden. Es sind nur wenige Menschen die übrig bleiben werden.

Die Ernsthaftigkeit dieser Prophezeiungen sehen wir schon daran, dass sich allein heute Millionen von Menschen als Christen bezeichnen und es sich bei so einer Menge mit Sicherheit nicht mehr um wenige Menschen handeln kann.

Denn obwohl in der ganzen Bibel sehr oft vor den Priestern und Theologen, die das erfundene Evangelium der Kirchen dieser Welt lehren, gewarnt wird; sind es wahrhaftig sehr viele, welche diesen weltlichen Kirchenführern Glauben schenken und das Wort Gottes in der Bibel nicht hören wollen. Dabei finden wir eine sehr deutliche Wahrung auch in Hosea 4, 9 – 11: Darum soll es dem Priester gehen wie dem Volk; denn ich will sein Tun heimsuchen und ihm vergelten, wie er’s verdient: Sie werden essen und nicht satt werden, Hurerei treiben und sich nicht mehren, weil sie den Herrn verlassen haben und ihn nicht achten. Hurerei, Wein und Trunk machen toll.“

Würden die Kirchen dieser Welt das echte Evangelium, den wahren Gott und den tatsächlichen Messias, Jesus Christus, verkünden und lehren, dann währe ja Gottes Weltgericht nicht mehr nötig, vor allem wenn sich die Gläubigen so von der echten Lehre überzeugen läsen, wie sie sich jetzt an die weltliche Lehre klammern. So hat aber der Herr dieser Welt, nämlich Satan, die Mächtigen fest im Griff, indem er ihnen so weltliche Dinge, wie Ansehen, Reichtum, Prunk und Pracht, in Übermaßen schenkt. Aus diesem Grund wird das Leben in der Welt immer schlimmer werden, bis es dann zum Gerichtstag Gottes kommen wird.
Jesus Christus selbst, liefert mir seiner Aussage; dass wer in dieser Welt groß sein möchte, den Menschen dienen muss; einen deutlichen Beweis, dass die Kirchen dieser Welt, welche sich weiden an ihrer Macht, ihrem Reichtum und ihrer Pracht, mit der Gemeinde Jesus Christus rein Garnichts gemeinsam haben.
Ich bin voll der Hoffnung, dass Jesus Christus bis zum Tag des Weltgerichts noch vielen Menschen die Augen und das Herz öffnen wird. Denn das wird notwendig sein, damit jeder der Gott sucht, endlich achtsam, aufmerksam und mit offenem Herzen und Gebet, die Bibel, das Wort Gottes, studieren wird. Wenn man die Bibel so liest, muss es einem doch klar werden, wie falsch die heutigen Lehren der Kirchen dieser Welt sind.

In Hesekiel 16, 59 lesen wir: Denn so spricht Gott der Herr: Ich will dir tun, wie du getan hast, als du den Eid verachtet und den Bund gebrochen hast.“

So sollten wir nie vergessen, dass die gesamte Bibel, also das ganze Wort Gottes ewige Gültigkeit hat; und nur mit dieser Gewissheit im Kopf, sollten wir die Bibel studieren.


 Ein Psalm Lied der Söhne Korach. Groß ist der Herr und hoch zu rühmen in der Stadt unsres Gottes, auf seinem heiligen Berge. Schön ragt empor der Berg Zion, daran sich freut die ganze Welt, der Gottesberg fern im Norden, die Stadt des großen Königs. Gott ist in ihren Palästen, er ist bekannt als Schutz.  Denn siehe, Könige waren versammelt und miteinander herangezogen. Sie haben sich verwundert, als sie solches sahen; sie haben sich entsetzt und sind davongestürzt. Zittern hat sie da erfasst, Angst wie eine Gebärende.  Du zerbrichst die großen Schiffe durch den Sturm vom Osten.  Wie wir es gehört haben, so sehen wir es an der Stadt des Herrn Zebaoth, an der Stadt unsres Gottes: Gott erhält sie ewiglich. Sela.  Gott, wir gedenken deiner Güte in deinem Tempel. Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm bis an der Welt Enden. Deine Rechte ist voll Gerechtigkeit. Dessen freue sich der Berg Zion, und die Töchter Juda seien fröhlich, weil du recht richtest.  Ziehet um Zion herum und um schreitet es, zählt seine Türme; habt gut Acht auf seine Mauern, / durchwandert seine Paläste, dass ihr den Nachkommen davon erzählt: Wahrlich, das ist Gott, unser Gott für immer und ewig. Er ist’s, der uns führet. Amen (Psalm 48)



Freitag, 16. August 2013

Gedanken zum Galaterbrief 5, 1 – 6

Der Apostel Paulus schrieb im Galaterbrief 5, 1 – 6: „Für die Freiheit hat Christus uns freigemacht. Steht nun fest und lasst euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten! Siehe, ich, Paulus, sage euch, dass Christus euch nichts nützen wird, wenn ihr euch beschneiden lasst. Ich bezeuge aber noch einmal jedem Menschen, der sich beschneiden lässt, dass er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist. Ihr seid von Christus abgetrennt, die ihr im Gesetz gerechtfertigt werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen. Wir nämlich erwarten durch <den> Geist aus Glauben die Hoffnung der Gerechtigkeit. Denn in Christus Jesus hat weder Beschneidung noch Unbeschnitten sein irgendeine Kraft, sondern <der> durch Liebe wirksame Glaube.“

Da auch diese Verse gerne dazu benützt werden, um zu beweisen, dass durch Jesus Christus der Sabbat, die Feste des Herrn, die Gebote und Satzungen Gottes, aufgehoben wurden; möchte ich mich damit intensiver auseinandersetzen.

Was bedeutet eigentlich Freiheit? In Wikipedia fand ich eine sehr gute Erklärung: Freiheit (lateinisch libertas) wird in der Regel verstanden als die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Möglichkeiten auswählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt allgemein einen Zustand der Autonomie eines Subjekts.“
„Das junge Christentum hat die Vorstellungen des Judentums zum Thema Freiheit zwar übernommen, aber eschatologisiert, d. h. zu einer Kategorie der „zukünftigen Welt“ gemacht. Der Begriff Freiheit (Eleutheria) beschreibt im Neuen Testament vor allem eine religiöse Qualität. Angesichts der bevorstehenden Parusie (Wiederkehr) ihres auferstandenen Herrn Jesus Christus schien jede politische Veränderung der Welt zunächst sinnlos. Es ging jetzt eher darum, im stoisch-hellenistischen Sinne „innerlich“ frei zu werden von den Zwängen der untergehenden Welt. Der Apostel Paulus hat das stoische Freiheitsverständnis aufgreifend christlich formuliert, der Christ sei im religiösen Sinne frei von Gesetz, Sünde und Tod (Römerbrief, Kapitel 6–8). In diesem „inneren“ Sinne ist auch der Satz aus dem Galaterbrief des Paulus zu verstehen, dass alle Menschen in Christus gleich und damit frei seien (Gal 3, 26–28): „Für die Freiheit hat uns Christus befreit, darum … lasst euch nicht wieder unter ein Joch der Knechtschaft bringen“. (Gal 5,1)“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Freiheit)

Den Galatern wurde von jüdischen Irrlehrern gelehrt, dass sie sich beschneiden lassen müssten, um das ganze Gesetz zu erfüllen. Paulus aber wusste, dass die Beschneidung nichts mit den Geboten und Satzungen Gottes zu tun hat, da sie lediglich als Zeichen des Bundes, den Gott mit Israel hat, dient. Da aber jeder, der in diesem Bund ist, die Gesetze des Herrn einhalten muss, kann ein solcher nicht frei sein; nämlich in dem Sinn, dass er ohne Zwang entscheiden könnte. So erklärt Paulus in diesen Zeilen, dass eben nur der, welcher Jesus Christus hat, frei ist, selbst und ohne Zwang seinen geistlichen Weg zu wählen. Das es Paulus um die geistliche Freiheit geht, verstehen wir, wenn wir die nächsten Zeilen lesen, wo Paulus im Galaterbrief 5, 13 – 15 schreibt: „Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder. Nur gebraucht nicht die Freiheit als Anlass für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe! Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, indem: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. «  Wenn ihr aber einander beißt und fresst, so seht zu, dass ihr nicht voneinander verzehrt werdet!“

Paulus weiß ganz genau, dass niemand der unter dem Gesetz lebt; was nichts anderes bedeutet als die Gebote und Gesetze Gottes einhalten zu müssen um dadurch erlöst zu werden; dies von sich aus tun kann. Wer aber Jesus Christus als den Herrn annimmt, den wird der Heilige Geist leiten, sodass er früher oder später durch die gelebte Nächstenliebe, die Gebote und Satzungen Gottes einhalten wird. So werden die wahrhaft erretteten, wenn sie Gott lieben, seinen Sabbat und seine Feste einhalten. Nicht weil sie unter dem Gesetz sind, sondern weil sie Gott lieben. Wer seinen Nächsten liebt, wird eben nicht stehlen, lügen, begehren, morden, betrügen, usw. und hat somit die Gebote und das Gesetz erfüllt. Da Paulus weiß, dass man dazu aber geistlich leben muss, schreibt er im Galaterbrief 5, 16 – 18: „Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Begierde des Fleisches nicht erfüllen. Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt. Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter Gesetz.

 Jeder, der wahrhaftig Jesus Christus als seinen Herrn angenommen hat, wird durch den Heiligen Geist geleitet werden. Da wir wissen, dass der Heilige Geist uns alles lehren wird, können wir nun begreifen, was Jesus Christus durch sein Opfer bewirkt hat. Er hat erfüllt, was Gott durch die Propheten bekanntmachen hat lassen; Jesus Christus hat die Gebote und Satzungen Gottes in die Herzen der wahrhaft Gläubigen geschrieben und sie dadurch erlöst!

Paulus, der auch das erkannt hat schreibt deshalb im Galaterbrief 5, 19 – 26: Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Hader, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen, Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im Voraus, so wie ich vorher sagte, dass die, die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden. Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit. Gegen diese ist das Gesetz nicht. Die aber dem Christus Jesus angehören, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. Wenn wir durch den Geist leben, so lasst uns durch den Geist wandeln! Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, indem wir einander herausfordern, einander beneiden!“

Wir sehen also, dass auch diese Zeilen bei genauer Betrachtung nicht dazu geeignet sind, damit beweisen zu können, dass Jesus Christus das Gesetz und die Gebote aufgehoben hätte. Ganz im Gegenteil, diese Zeilen beweisen, das Gottes gesamtes Wort ewige Gültigkeit hat und das Jesus Christus tatsächlich keinen Buchstaben oder Punkt davon verändert hat. So soll sich niemand täuschen lassen, denn wer weiterhin nach den Vorlieben dieser Welt wandelt, der wird das Reich Gottes nicht erben.

Jesus Christus gab uns die Freiheit, ohne Zwang zu wählen, ob wir durch das Halten des Gesetzes uns selbst erlösen wollen und so verloren gehen, oder durch seine Gnade das Gesetz halten können und so durch ihn erlöst zu werden.


Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten. Denn wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten. Lasst uns aber im Gutes tun nicht müde werden! Denn zur bestimmten Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten. Lasst uns also nun, wie wir Gelegenheit haben, allen gegenüber das Gute wirken, am meisten aber gegenüber den Hausgenossen des Glaubens! Amen
(Galaterbrief 6,7-10)


Samstag, 3. August 2013

Wohin gehen wir?

In diesem Beitrag möchte ich einmal nicht über meine Gedanken zu Gottes Wort schreiben. Diesmal will ich erzählen was ich bei meinem Urlaub auf Mallorca gesehen habe und warum mich das sehr traurig und nachdenklich gemacht hat.
Es ist nicht so, dass mir der Urlaub nicht gefallen hätte. Nein ich finde diese Insel sehr schön. Auch fand ich am Strand immer wieder die Gelegenheit in meinem Lieblingsbuch, der Bibel zu lesen. Doch der Wille Gottes war es, dass ich etwas ganz Anderes bewusst wahrnehmen sollte.

Wie viele meiner Freunde und Leser ja wissen, war es schon ein Geschenk Gottes, dass meine Frau und ich uns diesen Urlaub überhaupt leisten konnten. Es reichte aber gerademal für ein zwei Sterne Hotel in El Areal. Das dieses Hotel aber nach meiner Meinung nicht einmal diese zwei Sterne verdient, tut hier nichts zur Sache, denn ich bin Gott unendlich dankbar überhaupt einen Auslandsurlaub gehabt zu haben.
Natürlich steigen in so einem Hotel eben nur Menschen ab, die finanziell nicht so gut gestellt sind. Während meines Aufenthaltes waren dass einige Jungfamilien aus Russland und sehr, sehr viele Jugendliche aus Deutschland, Österreich, Holland und England. Mit diesen jungen Leuten im Alter von etwa 16 – 23 Jahren beginnt nun was Gott mir bewusst machen wollte.

Vorweg möchte ich noch betonen, dass ich junge Menschen sehr mag, da sie ja auch unsere Zukunft sind. Dennoch lernte ich in den acht Tagen auf Mallorca die Lieblings Urlaubsbeschäftigungen der jungen Menschen kennen und das war es was mich traurig, aber auch sehr nachdenklich gestimmt hat. Für über 90% der Jugendlichen aus diesem Hotel drehte sich der Urlaub nur um Alkohol, Party, Sex und Randale!
Täglich der gleiche Ablauf: Um sieben Uhr morgens gingen sie zu Bett. Gegen vierzehn Uhr begaben sie sich zum Strand, nur um dort sofort einen Kübel voll alkoholischen Getränken mit dem Strohhalm zu genießen. Achtzehn Uhr abends zurück ins Hotel, schnell frisch gemacht und raus auf die Straße, natürlich wieder mit reichlich Alkohol im Gepäck. Schließlich dann gegen zweiundzwanzig Uhr schnell Abendkleidung angelegt und ab zur nächsten Party.

Ich sah viele Mädchen unter zwanzig Jahren, welche T-Shirts, bedruckt mit Aufforderungen zu sexuellen Handlungen, trugen. Dann, Schlägereien unter jungen Burschen. Beschädigte Autos -, Straßenlaternen -, Gastgarteneinrichtungen – und Hotelzimmertüren. Auch jeden Morgen sehr viel zerbrochenes Glas auf den Straßen und Arbeiter die ab sieben Uhr morgens Stunden damit zubrachten diesen Müll von den Straßen zu entfernen. Auch erlebte ich eines Morgens, dass ein junges Mädchen (ca. 16 Jahre alt) total betrunken mit entblößten Geschlechtsteilen am Sofa in der Hotelhalle lag um dort ihren Rausch auszuschlafen.
Schlimm finde ich, dass dies alles niemanden zu stören schien. Im Gegenteil, es gibt sogar einen Geschäftszweig der den jungen Menschen an den Stränden Mallorcas, durch sogenannte Keiler die verschiedensten Partys zu unverschämten Preisen verkaufen lässt. Ja, mit den Preisen für eine solche Party könnte eine Familie mit Sicherheit eine Woche ihren Lebensunterhalt bestreiten!

Nachdem ich dies alles so bewusst erkennen durfte, stelle ich mir jetzt sehr viele Fragen!
Wohin bewegt sich die Menschheit? Wer hat den jungen Menschen diese Werte vermittelt? Wie sind diese Jugendlichen erzogen worden? Ist es notwendig, dass in heutigen Filmen und Medien Alkohol, Drogen, Sex und Gewalt bis ins letzte Detail gezeigt und sogar verherrlicht werden? Warum machen sich junge Mädchen selbst zum Sexobjekt?  Und noch viele mehr.

Ich erinnere mich an eine Zeit, als ich Kind und Jugendlicher war, da mussten wir unseren Eltern gehorchen. Wenn ich einmal nicht gehorchte, so wurde ich in letzter Konsequenz von meinen Eltern geschlagen. Auch in der Schule wurde von Lehrern Ungehorsam in letzter Konsequenz mit Schlägen bestraft. Heute ist es jedoch so, dass Eltern und Lehrer, welche körperliche Züchtigung anwenden, wegen Körperverletzung angezeigt werden! Dabei wird total vergessen, dass Gott selbst die körperliche Züchtigung für Ungehorsam geboten hat. Ich kann mich auch noch sehr gut an einen Religionsunterricht erinnern, in dem ein Mitschüler von mir den Lehrer fragte, ob ihn den seine Eltern nicht lieben, weil er nie gezüchtigt wurde. Diese Episode blieb mir deshalb im Gedächtnis, weil dieser Mitschüler mit 21 Jahren in einen schweren Raub verwickelt war!
Es scheint mir, dass viele Menschen einfach vergessen haben, dass Gott auch ein strafender Gott ist. Das moderne Gottesbild wurde so sehr verzerrt, dass niemand mehr Gott wirklich fürchtet.

Eines der Ergebnisse dieses Gott nicht fürchten wurde mir durch unsere Jugend während meines Urlaubs auf Mallorca bewusst gemacht. Gott hat die Menschen von Sodom und Gomorra schwer bestraft. Doch ich denke, diese Menschen wären erschüttert über das Urlaubs-verhalten der heutigen Jugend. Unsere moderne Gesellschaft jedoch billigt es und befindet es für gut.


Sprüche Salomos, des Sohnes Davids, des Königs von Israel, um zu erkennen Weisheit und Zucht, um zu verstehen verständige Worte, um anzunehmen Zucht <mit> Einsicht, <dazu> Gerechtigkeit, Recht und Aufrichtigkeit, um Einfältigen Klugheit zu geben, dem jungen Mann Erkenntnis und Besonnenheit. Der Weise höre und mehre die Kenntnis, und der Verständige erwerbe weisen Rat, um zu verstehen Spruch und Bildrede, Worte von Weisen und ihre Rätsel! –  Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht verachten <nur> die Narren. (Sprüche 1,1-7)

Mein Sohn, meine Weisung vergiss nicht, und dein Herz bewahre meine Gebote! Denn Länge der Tage und Jahre des Lebens und Frieden mehren sie dir. Gnade und Treue sollen dich nicht verlassen. Binde sie um deinen Hals, schreibe sie auf deines Herzens Tafel! Und finde Gunst und feine Klugheit in den Augen Gottes und der Menschen! Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand! Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn, dann ebnet er selbst deine Pfade! Sei nicht weise in deinen Augen, fürchte den HERRN und weiche vom Bösen! Das ist Heilung für deinen Leib, Labsal für deine Gebeine. Ehre den HERRN mit deinem Besitz, mit den Erstlingen all deines Ertrages! Dann füllen deine Speicher sich mit Vorrat, und von Most fließen über deine Keltern. Die Zucht des HERRN, mein Sohn, verwirf nicht und lass dich nicht verdrießen seine Mahnung! Denn wen der HERR liebt, den züchtigt er wie ein Vater den Sohn, den er gern hat. (Sprüche 3,1-12)


Dienstag, 30. Juli 2013

Gedanken über gehorsames Leben


Als neunter und letzter Beweis meiner Reihe über echten und wahren Glauben gilt gehorsames Leben.

Gott wünscht sich von seinen wahren Gläubigen also absoluten Gehorsam. Jeder also, der von Gott angenommen wurde, wird ein gehorsames Leben führen. Nicht um das Gesetz zu erfüllen, sondern aus Dankbarkeit und weil ja der Heilige Geist der in jedem Wiedergeborenen ist, nicht ungehorsam sein kann.

Was aber ist ein gehorsames Leben? In Wikipedia findet man folgende Definition zu Gehorsam: „Gehorsam ist prinzipiell das Befolgen von Geboten oder Verboten durch entsprechende Handlungen oder Unterlassungen. Das Wort leitet sich (ähnlich wie Gehorchen) von Gehör, horchen, hinhören ab und kann von einer rein äußerlichen Handlung bis zu einer inneren Haltung reichen.
Gehorsam bedeutet die Unterordnung unter den Willen einer Autorität, das Befolgen eines Befehls, die Erfüllung einer Forderung oder das Unterlassen von etwas Verbotenem. Die Autorität ist meistens eine Person oder eine Gemeinschaft, kann aber auch eine überzeugende Idee, ein Gott oder das eigene Gewissen sein. Man kann zwischen freiwilligem und erzwungenem Gehorsam unterscheiden.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Gehorsam)

Diese Definition zeigt uns also, dass es durchaus auch einen freiwilligen Gehorsam gibt. Das was in dieser Erklärung als eigenes Gewissen bezeichnet wird, ist bei einem wahren Gläubigen der Heilige Geist, welcher ihm von Jesus Christus gesandt worden ist. Weil eben der Heilige Geist nicht aus sich selbst handelt, sondern durch Jesus Christus, wird ein wahrer Gläubiger nicht ungehorsam sein.

Jesus Christus selbst hat uns in Matthäus 7,21 gesagt: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.“

Diese Worte erklären uns eindeutig, dass es zu wenig ist Jesus Christus zu bekennen und dann aber das alte, gewohnte Leben voll Sünde und Ungehorsam weiterzuführen. Unser Herr befielt, dass jeder der ihm nachfolgt den Willen Gottes befolgt. Was nun der ewige und unveränderliche Wille Gottes ist, finden wir in der Thora (Altes Testament).

Die Thora ist es auch, die Jesus allen lehrte und als sein Evangelium bezeichnete. Jesus Christus hat die Thora nicht verändert, er tat nur das weck, was die Pharisäer und Schriftgelehrten (Menschen) dazugetan hatten.
Ganz deutlich und unmissverständlich erklärt Jesus Christus in Johannes 15,14: „Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.“

Allein aufgrund der Kenntnis dieser Worte unseres Herrn bin ich doch sehr erstaunt darüber, dass heute so viele Menschen lieber den Kirchen und falschen Propheten Gehorsam sind, als dem Wort Gottes!
Ich persönlich denke, dass so viele Menschen deshalb den breiten Weg der Masse gehen, weil sie den Willen Gottes zu wenig kennen und es bequemer ist den neuen Pharisäern und Schriftgelehrten zu glauben, als selbst intensiv in der Bibel zu forschen. Dann ist da noch dieses Denken, dass es ja schon immer der Sontag, Weihnachten, Ostern usw. war, welche von den Christen eingehalten wurden.

Dass dies aber nicht der Wahrheit entspricht und die ersten Christen sehr wohl den Sabbat und die Feste des Herrn hielten findet man eben auch in der Bibel. Was mich wiederum zu der Frage veranlasst: „Wie lesen die Menschen heute im Wort Gottes?“

Der Apostel Paulus schreibt in seinem Brief Römer 16,26: „jetzt aber offenbart und durch prophetische Schriften nach Befehl des ewigen Gottes zum Glaubensgehorsam an alle Nationen bekanntgemacht worden ist,“

Dennoch werden heute genau diese Schriften und die Worte Jesus Christus von sehr vielen Menschen ignoriert. Die meisten modernen Menschen wiegen sich bereits in Sicherheit, wenn sie sonntags eine Kirche besuchen und ab und zu etwas spenden. Das ist aber eine falsche Sicherheit, wie uns eben die Bibel und Jesus Christus lehrt.

Der Apostel Johannes wird oft als der Jünger den Jesus liebte bezeichnet. Genau dieser Johannes schreibt uns sehr deutlich im 1. Johannes 2,3-5: „Und hieran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben: wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, ist ein Lügner, und in dem ist nicht die Wahrheit. Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollendet. Hieran erkennen wir, dass wir in ihm sind. Wer sagt, dass er in ihm bleibe, ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt ist.“

Noch deutlicher kann man einfach nicht gewarnt werden! So bete ich nun, dass möglichst viele Menschen endlich aufwachen und den wahren Willen Gottes und seines Sohnes Jesus Christus erkennen; und gerettet werden!
Keine Kirche, kein Papst, ja kein Mensch kann uns erretten! Es ist einzig und allein die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die erretten kann!

Schließe deine Augen und gehe im Geist nach Golgatha. Schaue auf zum Kreuz von Jesus! Betrachte dir diesen geschundenen, blutenden Körper und blicke in dieses schmerzverzerrte Gesicht. Danach bedenke, dass Jesus Christus dies alles freiwillig für uns Menschen auf sich nahm und dann frage dich, warum du nicht freiwillig dazu bereit bist ihm, der den Sabbat heiligte und die Thora lebte, gehorsam zu sein!


Wunderbar sind deine Zeugnisse, darum bewahrt sie meine Seele. Die Eröffnung deiner Worte leuchtet, sie gibt Einsicht den Einfältigen. Ich habe meinen Mund weit aufgetan und gelechzt, denn ich sehne mich nach deinen Geboten. Wende dich zu mir und sei mir gnädig nach dem Anrecht derer, die deinen Namen lieben! Befestige meine Schritte durch dein Wort, und gib keinem Unrecht Macht über mich! Erlöse mich von der Bedrückung durch Menschen, und ich will deine Vorschriften einhalten. Lasse dein Angesicht leuchten über deinen Knecht, und lehre mich deine Ordnungen! Wasserbäche fließen herab aus meinen Augen, weil man dein Gesetz nicht hält. Gerecht bist du, HERR, und richtig sind deine Urteile. Du hast in Gerechtigkeit deine Zeugnisse geboten und in großer Treue. Verzehrt hat mich mein Eifer, denn meine Bedränger haben deine Worte vergessen. Wohl geläutert ist dein Wort, dein Knecht hat es lieb. Gering bin ich und verachtet. Deine Vorschriften habe ich nicht vergessen. Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit, und dein Gesetz ist Wahrheit. Angst und Bedrängnis haben mich erreicht. Deine Gebote sind meine Lust. Gerechtigkeit sind deine Zeugnisse für ewig. Gib mir Einsicht, damit ich lebe! Amen

(Psalm 119,129-144)