Jahreslosung 2013

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Jahreslosung 2013
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)
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Sonntag, 8. September 2013

Gedanken zu Jesaja 24, 1 – 7

Siehe, der HERR wird die Erde entvölkern und verwüsten, er kehrt ihre Oberfläche um und zerstreut ihre Bewohner. Und wie dem Volk, so ergeht es dem Priester; wie dem Knecht, so seinem Herrn; wie der Magd, so ihrer Gebieterin; wie dem Käufer, so dem Verkäufer; wie dem Verleiher, so dem Borger; wie dem Schuldner, so seinem Gläubiger. Die Erde wird gänzlich entvölkert und ausgeplündert werden, denn der HERR hat dieses Wort gesprochen. Es trauert und welkt das Land; der Erdkreis verschmachtet und verwelkt; es schmachten die Hohen des Volkes im Land. Denn die Erde liegt entweiht unter ihren Bewohnern; denn sie haben die Gesetze übertreten, die Satzungen abgeändert, den ewigen Bund gebrochen!  Darum hat der Fluch die Erde verzehrt, und die darin wohnen müssen es büßen. Darum sind die Bewohner der Erde von der Glut verzehrt und nur wenige Menschen sind übrig geblieben.

Gott gewährt Jesaja in dieser Prophezeiung einen Einblick in die Endzeit und des kommenden Weltgerichtes. In Vers 2 beteuert Gott, dass weder Rang, Reichtum, noch Macht, jemanden vor seinem Gericht retten kann. Er wird über jeden ohne Ansehen der Person richten. Die Echtheit dieser Prophezeiung wird von Jesaja durch die Worte: der Herr hat dieses Wort gesprochen, noch einmal unterstrichen. Niemand soll Zweifel an diesen Aussagen haben, denn was der Herr spricht, dass wird er auch ausführen. Dann lässt uns Gott erkennen, dass der Hochmut und die Machtgier der Hohen des Volkes (Regierungen, Kirchenfürsten, Päpste, Präsidenten, usw.) der Grund für sein Gericht sind. Denn es sind vor allem diese, welche die Gesetze Gottes übertreten und seine Satzungen abgeändert haben. So haben sie durch ihre falschen Lehren das Volk verführt und so den ewigen Bund gebrochen, denn jeder, der ihren falschen Lehren folgt, ist verloren und wird von der Glut verzehrt werden. Es sind nur wenige Menschen die übrig bleiben werden.

Die Ernsthaftigkeit dieser Prophezeiungen sehen wir schon daran, dass sich allein heute Millionen von Menschen als Christen bezeichnen und es sich bei so einer Menge mit Sicherheit nicht mehr um wenige Menschen handeln kann.

Denn obwohl in der ganzen Bibel sehr oft vor den Priestern und Theologen, die das erfundene Evangelium der Kirchen dieser Welt lehren, gewarnt wird; sind es wahrhaftig sehr viele, welche diesen weltlichen Kirchenführern Glauben schenken und das Wort Gottes in der Bibel nicht hören wollen. Dabei finden wir eine sehr deutliche Wahrung auch in Hosea 4, 9 – 11: Darum soll es dem Priester gehen wie dem Volk; denn ich will sein Tun heimsuchen und ihm vergelten, wie er’s verdient: Sie werden essen und nicht satt werden, Hurerei treiben und sich nicht mehren, weil sie den Herrn verlassen haben und ihn nicht achten. Hurerei, Wein und Trunk machen toll.“

Würden die Kirchen dieser Welt das echte Evangelium, den wahren Gott und den tatsächlichen Messias, Jesus Christus, verkünden und lehren, dann währe ja Gottes Weltgericht nicht mehr nötig, vor allem wenn sich die Gläubigen so von der echten Lehre überzeugen läsen, wie sie sich jetzt an die weltliche Lehre klammern. So hat aber der Herr dieser Welt, nämlich Satan, die Mächtigen fest im Griff, indem er ihnen so weltliche Dinge, wie Ansehen, Reichtum, Prunk und Pracht, in Übermaßen schenkt. Aus diesem Grund wird das Leben in der Welt immer schlimmer werden, bis es dann zum Gerichtstag Gottes kommen wird.
Jesus Christus selbst, liefert mir seiner Aussage; dass wer in dieser Welt groß sein möchte, den Menschen dienen muss; einen deutlichen Beweis, dass die Kirchen dieser Welt, welche sich weiden an ihrer Macht, ihrem Reichtum und ihrer Pracht, mit der Gemeinde Jesus Christus rein Garnichts gemeinsam haben.
Ich bin voll der Hoffnung, dass Jesus Christus bis zum Tag des Weltgerichts noch vielen Menschen die Augen und das Herz öffnen wird. Denn das wird notwendig sein, damit jeder der Gott sucht, endlich achtsam, aufmerksam und mit offenem Herzen und Gebet, die Bibel, das Wort Gottes, studieren wird. Wenn man die Bibel so liest, muss es einem doch klar werden, wie falsch die heutigen Lehren der Kirchen dieser Welt sind.

In Hesekiel 16, 59 lesen wir: Denn so spricht Gott der Herr: Ich will dir tun, wie du getan hast, als du den Eid verachtet und den Bund gebrochen hast.“

So sollten wir nie vergessen, dass die gesamte Bibel, also das ganze Wort Gottes ewige Gültigkeit hat; und nur mit dieser Gewissheit im Kopf, sollten wir die Bibel studieren.


 Ein Psalm Lied der Söhne Korach. Groß ist der Herr und hoch zu rühmen in der Stadt unsres Gottes, auf seinem heiligen Berge. Schön ragt empor der Berg Zion, daran sich freut die ganze Welt, der Gottesberg fern im Norden, die Stadt des großen Königs. Gott ist in ihren Palästen, er ist bekannt als Schutz.  Denn siehe, Könige waren versammelt und miteinander herangezogen. Sie haben sich verwundert, als sie solches sahen; sie haben sich entsetzt und sind davongestürzt. Zittern hat sie da erfasst, Angst wie eine Gebärende.  Du zerbrichst die großen Schiffe durch den Sturm vom Osten.  Wie wir es gehört haben, so sehen wir es an der Stadt des Herrn Zebaoth, an der Stadt unsres Gottes: Gott erhält sie ewiglich. Sela.  Gott, wir gedenken deiner Güte in deinem Tempel. Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm bis an der Welt Enden. Deine Rechte ist voll Gerechtigkeit. Dessen freue sich der Berg Zion, und die Töchter Juda seien fröhlich, weil du recht richtest.  Ziehet um Zion herum und um schreitet es, zählt seine Türme; habt gut Acht auf seine Mauern, / durchwandert seine Paläste, dass ihr den Nachkommen davon erzählt: Wahrlich, das ist Gott, unser Gott für immer und ewig. Er ist’s, der uns führet. Amen (Psalm 48)



Montag, 19. August 2013

Gedanken über Zielgruppen Gottesdienst

Natürlich weiß ich, dass sich diese Überschrift lächerlich anhört und mit Sicherheit nicht biblisch ist.

Doch am 18.08.2013 las ich einen Beitrag auf Facebook, welcher von Idea (http://www.idea.de) gepostet worden war. Der Artikel berichtete davon, dass sowohl die evangelische -, wie auch die katholische Kirche tatsächlich ihr Geld für Zielgruppenanalyse und Marketingstrategien ausgibt um spezielle Gottesdienste etwa für Jugendliche, Ledige, Familien, Motorradfahrer, Fußballfans, Kunstinteressierte und Demenz-kranke auszuarbeiten und zu bewerben.

Ich dachte im ersten Augenblick, dass es sich bei diesem Artikel um einen Scherz, eine sogenannte Ente handelt. Doch in dem Beitrag stand, dass sich mit dieser Frage eine am 17. August ausgestrahlte Sendung des Deutschlandradios (Köln) befasst hatte. Weiter war zu lesen, dass in der Sendung zwei Zielgruppengottesdienste in Köln vorgestellt worden sind; ein katholischer Single-Gottesdienst mit 35 Besuchern und ein evangelischer Gottesdienst von Frauen für Frauen mit 20 Besucherinnen.
Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich immer, dass Zielgruppenanalyse und Marketing, Dinge dieser Welt sind um zum Beispiel Luxusartikel besser verkaufen zu können.

Dieser Beitrag hat mich eines Besseren belehrt und zeigt mir, wie verbrüdert die beiden großen Kirchen bereits mit dieser Welt sind. In den Führungsetagen dieser Kirchen können keine von Gott berufenen Menschen mehr sitzen! Das sind Menschen, die das Wort Gottes nicht kennen. Wie sonst wäre es möglich auf eine so kranke Idee zu kommen, man könne das Wort Gottes mit Werbestrategien besser an den Mann bringen!

Jesus Christus selbst hat in Johannes 6, 44 gesagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.“
Noch deutlicher sagte er dann in Johannes 6, 65: „Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt, dass niemand zu mir kommen kann, es sei ihm denn von dem Vater gegeben.“

Ich denke, der Beitrag von Idea zeigt uns, dass es den beiden Kirchen nicht mehr um Gott und sein Wort geht. Diesen Kirchen geht es um Besucherzahlen und um Menschen die ihnen Kirchensteuer zahlen. Währen in den Führungsebenen dieser Kirchen noch gottesfürchtige Menschen, dann müssten sie doch wissen, dass man keine Werbestrategien benötigt um den Menschen das Evangelium nahe zubringen. Es genügt, die Wahrheit des Wortes zu predigen und den Heiligen Geist wirken zu lassen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass keine Werbestrategie der Welt mich Gott nahe gebracht hätte. Es waren die wunderbaren Werke, die Gott an mir tat, als er mich zu sich zog, die mich überzeugten Jesus Christus zu folgen. 
So war es dann auch der Heilige Geist der mich die Worte des Paulus aus 2. Timotheus 4, 2 – 5 zu verstehen lehrte: Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre! Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden.“

 Durch genau diese Worte durfte ich erkennen, wie viele Fabeln von den heutigen Kirchen gelehrt werden.

Ich bete zu Gott, dass die Menschen endlich beginnen, die Bibel genauer zu lesen und dann das Gelesene mit dem vergleichen, was ihnen in den Kirchen erzählt wird.


Der HERR ist König! Es zittern die Völker. Er thront auf den Cherubim. Es wankt die Erde. Groß ist der HERR in Zion, und hoch ist er über alle Völker. Preisen sollen sie deinen Namen, den großen und furchtbaren – heilig ist er! – und die Stärke des Königs, der das Recht liebt! Du hast die Rechtsordnung begründet und hast Recht und Gerechtigkeit in Jakob geschaffen. Erhebt den HERRN, unseren Gott, und fallt nieder vor dem Schemel seiner Füße! Heilig ist er. Mose und Aaron unter seinen Priestern, und Samuel unter denen, die seinen Namen anriefen, sie riefen zu dem HERRN, und er antwortete ihnen. In der Wolkensäule redete er zu ihnen. Sie bewahrten seine Zeugnisse und die Ordnung, die er ihnen gegeben hatte. HERR, unser Gott, du hast ihnen geantwortet! Ein vergebender Gott warst du ihnen, <doch auch> ein Rächer ihrer Taten. Erhebt den HERRN, unseren Gott, und fallt nieder an seinem heiligen Berg! Denn heilig ist der HERR, unser Gott. Amen

(Psalm 99)


Freitag, 9. August 2013

Gedanken über Begründungen gegen die Feste des Herrn

Seit ich über die Feste und den Sabbat des Herrn nachdenke und meine Erkenntnisse darüber auch verkünde, versuchen sehr viele Christen mich mit Bibelstellen, in denen angeblich erklärt wird, dass der Sabbat und die Feste des Herrn heute keine Gültigkeit mehr haben, zu überzeugen, dass ich falsch liege.

Ich finde diese Art der Erklärungsversuche sehr spitzfindig, da es doch eigentlich im Kern darum geht, warum der Sabbat und die Feste des Herrn von den Menschen zu Gunsten des Sonntags und den heidnischen Festen verworfen wurden. Aus diesem Grund müssten diese Leute mir eigentlich Bibelstellen vorweisen in denen von der Gültigkeit des Sonntages und der einst heidnischen Feste, als neue Feste des Herrn, die Rede ist. Da dies aber unmöglich ist, weil es keine passenden Bibelstellen gibt, gehen sie den Umweg über Begründungen den Sabbat und die Feste des Herrn nicht einhalten zu müssen.

Der Sonntag ist eindeutig der Tag, an dem in alten Kulturen der Sonnengott angebetet wurde. So lesen wir in Wikipedia: Der Sonntag (althochdeutsch sunnun tag oder ahd. frôn(o)tag ‚Herrntag‘, lateinisch dies solis „Tag der Sonne“ und dies dominica, griechisch Κυριακή. (http://de.wikipedia.org/wiki/Sonntag
  
So wurden dann auch die heutigen Kirchenfeste wie Weihnachten und Ostern von Menschen erfunden und zur Anbetung und Verehrung Gottes verwendet.

Dies alles sind Feiertage und Feste, die weder Gott noch sein Sohn Jesus Christus jemals angeordnet haben. Aber um diese menschlichen Erfindungen und Lehren ohne schlechtes Gewissen weiterhin praktizieren zu können, werden nicht Erklärungen gesucht warum diese in Gottes Augen rechtens sein sollen, sondern Erklärungen warum der Sabbat und die Feste des Herrn nicht wichtig seien.
Das Ganze nennt man dann vermutlich menschliche Logik oder Weisheit. Wann werden die Menschen begreifen, dass es in dieser Diskussion nur darum geht, dass die Feste und der Sonntag, welche von ihnen im Namen Gottes gefeiert werden, in den Augen Gottes nur abscheulicher Götzendienst sind.

Jesus Christus selbst sagt in Matthäus 15: 7 – 9: Heuchler! Treffend hat Jesaja über euch geweissagt, indem er spricht: »Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren. «“

Auch der Prophet Jesaia, der von unserem Herrn zitiert wird schrieb in Jesaia 29, 13 – 16: „Und der Herr sprach: Weil dies Volk mir naht mit seinem Munde und mit seinen Lippen mich ehrt, aber ihr Herz fern von mir ist und sie mich fürchten nur nach Menschengeboten, die man sie lehrt, darum will ich auch hinfort mit diesem Volk wunderlich umgehen, aufs Wunderlichste und Seltsamste, dass die Weisheit seiner Weisen vergehe und der Verstand seiner Klugen sich verbergen müsse. Weh denen, die mit ihrem Plan verborgen sein wollen vor dem Herrn und mit ihrem Tun im Finstern bleiben und sprechen: »Wer sieht uns und wer kennt uns? « Wie kehrt ihr alles um! Als ob der Ton dem Töpfer gleich wäre, dass das Werk spräche von seinem Meister: Er hat mich nicht gemacht! und ein Bildwerk spräche von seinem Bildner: Er versteht nichts!“

Wie vortrefflich doch Jesaja dies vorhersagte. Denn es wird heute tatsächlich alles umgekehrt. Anstatt die heute in christlichen Kreisen gültigen Feste und den Sonntag biblisch zu begründen, wird versucht Gottes Sabbat und seine Feste biblisch abzuleugnen.

Lieber Mensch, so sage mir, warum begehst du ohne auch nur darüber nachzudenken Götzendienst und weigerst dich die Feste und den Sabbat des Herrn zu halten? Gott gab dir ohnehin den freien Willen, sodass du von ihm niemals gezwungen werden wirst, seinen Sabbat und seine Feste zu halten. Nur sei bitte vorsichtig damit, zu behaupten dein Sonntag und deine Feste seien biblisch und dienen der Anbetung des Gottes der Bibel. Zu schnell könnte es geschehen, dass Jesus Christus auch dich ansprechen wird mit: „Heuchler!..........“

Der Gott der Bibel hat Mose seine Gottesdienstordnung gegeben. Aus dieser hat dann Jesus Christus durch sein vollkommenes Opfer die Notwendigkeit von Tieropfern entfernt. Alles andere hat aber noch Gültigkeit und ist die Art Anbetung die der Gott der Bibel haben möchte.

Noch eine Klarstellung über etwas, was mir vorgeworfen wird: Auch ich möchte niemandem den Sabbat und die Feste des Herrn aufzwingen. Ich schreibe lediglich über meine Gedanken zum Wort Gottes in der Bibel um euch auch zum Nachdenken und nachlesen anzuregen.


Von David, vorzusingen. Ich traue auf den Herrn. Wie sagt ihr denn zu mir: »Flieh wie ein Vogel auf die Berge! Denn siehe, die Gottlosen spannen den Bogen / und legen ihre Pfeile auf die Sehnen, damit heimlich zu schießen auf die Frommen. Ja, sie reißen die Grundfesten um; was kann da der Gerechte ausrichten? « Der Herr ist in seinem heiligen Tempel, des Herrn Thron ist im Himmel. Seine Augen sehen herab, seine Blicke prüfen die Menschenkinder. Der Herr prüft den Gerechten und den Gottlosen; wer Unrecht liebt, den hasst seine Seele. Er wird regnen lassen über die Gottlosen Feuer und Schwefel und Glutwind ihnen zum Lohne geben. Denn der Herr ist gerecht und hat Gerechtigkeit lieb. Die Frommen werden schauen sein Angesicht. Amen
(Psalm 11,1-7)