Jahreslosung 2013

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Jahreslosung 2013
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)

Mittwoch, 26. Juni 2013

Gedanken über Sündenerkenntnis



Der fünfte Punkt der Anzeichen, die echten Glauben weder beweisen noch widerlegen ist Sündenerkenntnis.
Die Erkenntnis der Sünde allein kann tatsächlich nicht als Anzeichen herangezogen werden um echten Glauben zu beweisen oder zu wiederlegen. Die Sünde zu erkennen bedeutet noch lange nicht, dass man diese bereut, Buße tut und sie lässt. Ein schönes Beispiel gibt uns der Apostel Lukas in Apostelgeschichte 24, 25: „Als aber Paulus von Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit und von dem zukünftigen Gericht redete, erschrak Felix und antwortete: Für diesmal geh! Zu gelegener Zeit will ich dich wieder rufen lassen.“

 Ja, es gibt Menschen die durch das Wort Gottes ihre Sünde genau kennen, aber sie lieben diese schlimme Angewohnheit so sehr, dass sie diese Sünde nicht lassen wollen. Es ist noch gar nicht so lange her, da wären solche Menschen in Gemeindezucht genommen worden. Doch heute lebt man gefährlich, wenn man nur erwähnt, dass es die Möglichkeit der Gemeindezucht gibt. Der arme Sünder, der behauptet er würde ja gerne seine Sünde lassen, aber er schafft es nicht, wird in vielen Gemeinden umsorgt und getröstet, während auch wenn es der Apostel Paulus persönlich wäre, jeder der von Gemeindezucht spricht und erklärt, dass wenn man wirklich von Herzen Buße tut, man auch die Sünde lässt. Zumal doch jedem der echten Glauben hat, der Heilige Geist zur Seite steht und hilft.
Darüber sollte sich aber jeder selbst ein Bild machen und im Wort Gottes forschen. Nur muss man halt bedenken dass der Wille Gottes ewige Gültigkeit hat und man sollte auch wissen, dass eine Fehlentscheidung den Verlust der Ewigkeit zur Folge hat.

Dazu schrieb der Apostel Paulus in Römer 6, 16: „Wisst ihr nicht: wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müsst ihm gehorsam sein, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?“

Die Bibel teilt uns an vielen Stellen mit, dass wir durch das Opfer von Jesus Christus keinen Freibrief zum Verharren in der Sünde haben. Wenn du ihm deine Sünden bekennst, sie von Herzen bereust und unter Tränen Buße tust, wird er dir gnädig sein. Oder wie Jesus selbst oftmals betont hat: „Deine Sünden sind dir erlassen, so gehe nun hin und sündige nicht mehr!“
Bedenke auch, wenn du echten Glauben hast, dann wirst du die Sünde hassen, so wie Gott die Sünde hasst.

Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm! Denn deine Pfeile stecken in mir, und deine Hand drückt mich. Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe wegen deines Drohens und ist nichts Heiles an meinen Gebeinen wegen meiner Sünde. Denn meine Sünden gehen über mein Haupt; wie eine schwere Last sind sie mir zu schwer geworden. Meine Wunden stinken und eitern um meiner Torheit willen. Ich gehe krumm und sehr gebückt; den ganzen Tag gehe ich traurig einher. Denn meine Lenden sind ganz verdorrt; es ist nichts Gesundes an meinem Leibe. Ich bin matt geworden und ganz zerschlagen; ich schreie vor Unruhe meines Herzens. Herr, du kennst all mein Begehren, und mein Seufzen ist dir nicht verborgen. Mein Herz erbebt, meine Kraft hat mich verlassen, und das Licht meiner Augen ist auch dahin. Meine Lieben und Freunde scheuen zurück vor meiner Plage, und meine Nächsten halten sich ferne. Die mir nach dem Leben trachten, stellen mir nach; /und die mein Unglück suchen, bereden, wie sie mir schaden; sie sinnen auf Trug den ganzen Tag. Ich bin wie taub und höre nicht, und wie ein Stummer, der seinen Mund nicht auftut. Ich muss sein wie einer, der nicht hört und keine Widerrede in seinem Munde hat. Aber ich harre, Herr, auf dich; du, Herr, mein Gott, wirst erhören. Denn ich denke: Dass sie sich ja nicht über mich freuen! Wenn mein Fuß wankte, würden sie sich hoch rühmen wider mich. Denn ich bin dem Fallen nahe, und mein Schmerz ist immer vor mir. So bekenne ich denn meine Missetat und sorge mich wegen meiner Sünde. Aber meine Feinde leben und sind mächtig; die mich zu Unrecht hassen, derer sind viele. Die mir Gutes mit Bösem vergelten, feinden mich an, weil ich mich an das Gute halte. Verlass mich nicht, Herr, mein Gott, sei nicht ferne von mir! Eile, mir beizustehen, Herr, du meine Hilfe! Amen
(Psalm 38,1-23)