Jahreslosung 2013

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Jahreslosung 2013
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)

Donnerstag, 20. Juni 2013

Gedanken über Intellektuelle Erkenntnis



Wie bereits in meinem letzten Beitrag angekündigt möchte ich hier meine Gedanken zu einem weiteren der Anzeichen, die echten Glauben weder beweisen noch widerlegen niederschreiben. Es geht heute um die intellektuelle Erkenntnis. Auch bei diesem Punkt gilt aber, dass Jemand der die Früchte (Beweise) für echtes, wahres Christsein in sich hat auch über intellektuelle Erkenntnis verfügt.

Schauen wir aber zuerst, was Intellekt eigentlich bedeutet. Wikipedia liefert wieder einmal eine Erklärung: „Der Intellekt (von lateinisch intellectus „Erkenntnisvermögen“, „Einsicht“, „Verstand“) ist ein philosophischer Begriff. Er bezeichnet die Fähigkeit, etwas geistig zu erfassen, und die Instanz im Menschen, die für das Erkennen und Denken zuständig ist. „Intellekt“ wird oft synonym mit „Verstand“ verwendet, kann aber auch die Bedeutungen „Vernunft“, „Bewusstsein“ oder „Geist“ haben.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Intellekt)

Das bedeutet ein Mensch der Jesus Christus bekennt tut dies im Bewusstsein, dass das Zeugnis von Jesus Christus wahr ist. Ja, dass Jesus Christus selbst Wahrheit ist. Sein Geist und sein Verstand zweifeln nicht an der Wahrheit Jesus Christus. 

Wir sehen also es geht um viel mehr als nur ein Lippenbekenntnis. Die Behauptung an Jesus Christus zu glauben ist schnell ausgesprochen, doch wie wir hier erkennen ist die Behauptung allein viel zu wenig. Dein Verstand muss glauben, dass Jesus Christus lebt, dein Erlöser und Sohn Gottes ist.
Ein sehr schönes Beispiel gibt uns der Apostel Paulus in Römer 1, 21 – 22: „Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert.“  

Viele sind es welche behaupten Gott zu kennen, doch ihre Gedanken sprechen etwas anderes. Noch etwas deutlicher sagt es Paulus in Epheser 4, 18: Ihr Verstand ist verfinstert, und sie sind entfremdet dem Leben, das aus Gott ist, durch die Unwissenheit, die in ihnen ist, und durch die Verstockung ihres Herzens.“

Die Unwissenheit ist es, welche den Menschen in Gefahr bringt seinen Verstand zu verfinstern. Am besten bekämpft man diese Unwissenheit wenn man durch die Bibel von Gott lernt. Nur sollten wir unbedingt selbst im Wort Gottes studieren, denn wie wir wissen hat uns Jesus Christus vor den vielen falschen Propheten und Irrlehrern die heute in dieser Welt sind gewarnt. Nur wenn ich die Bibel genau kenne ist es mir möglich nicht auf Lügen hereinzufallen und in meiner intellektuellen Erkenntnis über Gott und Jesus Christus zu wachsen.

Auch für diesen Punkt gilt: Prüfe dich selbst und erkenne die Wahrheit. Schaue dabei aber nur auf dich, denn nur Gott ist es der die Gedanken und den Verstand aller Menschen kennt.

Du Hirte Israels, höre, /der du Josef hütest wie Schafe! Erscheine, der du thronst über den Cherubim, vor Ephraim, Benjamin und Manasse! Erwecke deine Kraft und komm uns zu Hilfe! Gott, tröste uns wieder und lass leuchten dein Antlitz, so genesen wir. Herr, Gott Zebaoth, wie lange willst du zürnen, während dein Volk zu dir betet? Du speisest sie mit Tränenbrot und tränkest sie mit einem großen Krug voll Tränen. Du lässest unsre Nachbarn sich um uns streiten, und unsre Feinde verspotten uns. Gott Zebaoth, tröste uns wieder; lass leuchten dein Antlitz, so genesen wir. Du hast einen Weinstock aus Ägypten geholt, hast vertrieben die Völker und ihn eingepflanzt. Du hast vor ihm Raum gemacht /und hast ihn lassen einwurzeln, dass er das Land erfüllt hat. Berge sind mit seinem Schatten bedeckt und mit seinen Reben die Zedern Gottes. Du hast seine Ranken ausgebreitet bis an das Meer und seine Zweige bis an den Strom. Warum hast du denn seine Mauer zerbrochen, dass jeder seine Früchte abreißt, der vorübergeht? Es haben ihn zerwühlt die wilden Säue und die Tiere des Feldes ihn abgeweidet. Gott Zebaoth, wende dich doch! /Schaue vom Himmel und sieh darein, nimm dich dieses Weinstocks an! Schütze doch, was deine Rechte gepflanzt hat, den Sohn, den du dir großgezogen hast! Sie haben ihn mit Feuer verbrannt wie Kehricht; vor dem Drohen deines Angesichts sollen sie umkommen. Deine Hand schütze den Mann deiner Rechten, den Sohn, den du dir großgezogen hast. So wollen wir nicht von dir weichen. Lass uns leben, so wollen wir deinen Namen anrufen. Herr, Gott Zebaoth, tröste uns wieder; lass leuchten dein Antlitz, so genesen wir. Amen
(Psalm 80,1-20)