Jahreslosung 2013

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Jahreslosung 2013
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)

Donnerstag, 13. Juni 2013

Gedanken über Jesus Christus



Es wurde schon sehr viel über Jesus Christus geschrieben und vieles davon ist reine Spekulation. Fakten über den Sohn Gottes finden wir nur in der Bibel, also im offenbarten Wort Gottes. Der Apostel Johannes, also der Jünger den Jesus liebte, sagte über Jesus in Johannes 1, 1 – 5: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen.“

Wir sehen also, dass Jesus Christus Gott das Wort ist. Jesus hingegen hat erklärt, dass Gott Geist ist. Darin erkennen wir, dass es Jesus war, der Abraham erklärte was Gott mit Sodom machen würde. Es war auch Jesus der zu Mose aus dem Dornenstrauch sprach. Immer wenn Gott zu einem Menschen sprach, oder ihm als Menschengestallt erschien war es Gott das Wort, also Jesus Christus. So hat auch Jesus Christus Mose am Sinai die zehn Gebote gegeben.

Jesus Christus ist es auch der jedem welcher an ihn glaubt und seine Gebote hält den heiligen Geist sendet und ewiges Leben spendet. Es ist sein Heilsplan der die Menschen von den Sünden erlösen kann. Doch bei seinem ersten kommen hat ihn sein auserwähltes Volk mit Ausnahme seiner Jünger trotz Kenntnis der Thora nicht erkannt. Die Juden blieben in der Finsternis und hielten sich an die religiösen Lehren der Pharisäer und Schriftgelehrten, welche aber die Thora verfälschten.
So ist es leider auch heute noch. Sehr viele Menschen erkennen Jesus Christus nicht und halten sich lieber an von Menschen aufgestellte religiöse Lehren und Traditionen welche von heidnischen Bräuchen in das reine Evangelium Christi gemischt wurden. Viele sind es, die nicht erkennen, dass es zur Errettung der Menschen notwendig war, dass Jesus Christus alle Gebote und Satzungen der Bibel einhielt und nach ihnen Lebte. Nur so war er frei von Sünde und ein würdiges Opferlamm.

Jesus Christus hat die Gebote und Gesetze Gottes niemals aufgehoben oder für ungültig erklärt. Ganz im Gegenteil er hat sie verschärft, wie wir in Matthäus 5 lesen können: „Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist (2.Mose 20,13; 21,12): »Du sollst nicht töten«; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein. Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig.“ (Vers 21 – 22)
„Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2.Mose 20,14): »Du sollst nicht ehebrechen.« Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.“ (Vers 27 – 28)
„Ihr habt weiter gehört, dass zu den Alten gesagt ist (3.Mose 19,12; 4.Mose 30,3): »Du sollst keinen falschen Eid schwören und sollst dem Herrn deinen Eid halten.« Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt…..“ (Vers 33 – 34)
Es ist mir völlig unverständlich wie jemand in Kenntnis der Worte Jesus Christus auch nur denken kann, das es genügen würde an Jesus zu glauben um errettet zu sein und dann weiter in seiner Sünde verharrt.

Schauen wir doch was Jesus zu dem Kranken am Teich gesagt hat: „Danach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, dass dir nicht etwas Schlimmeres widerfahre.“ (Johannes 5,14) und was zur Ehebrecherin: „Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr.“ (Johannes 8,11)

Tatsächlich fordert Jesus Christus jeden der durch den Glauben an ihn errettet wurde dazu auf dann nicht mehr zu Sündigen! Ich finde es ist an der Zeit den religiösen Traditionen von Menschen gemacht abzuschwören und die Warnung unsers Herrn Jesus Christus in Matthäus 7, 12 – 14 zu beherzigen:  „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten. Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind’s, die auf ihm hineingehen. Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind’s, die ihn finden!“
Auch hier sehen wir, dass wir nach dem Gesetz Gottes und den Lehren der Propheten leben sollen um den schmalen Weg zu finden!

In Lukas 8,2 lesen wir folgende Worte von Jesus: „Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind diese, die Gottes Wort hören und tun.“
Wenn jemand Jesus Christus wirklich liebt, dann wird er die Gebote Gottes halten wollen und auch die Feste Gottes feiern! Nicht um vor Gott gerecht zu werden, sondern aus Liebe und Dankbarkeit für die Gnade die er durch Jesus Christus empfangen hat! Jeder der den Heiligen Geist hat wird das erkennen, da ihn der Geist alles lehrt. Der Geist aber spricht nicht aus sich selbst, sondern das was er von Jesus Christus hört.

Wir sollten nicht dieselben Fehler machen wie all die Menschen welche die Worte Jesus nicht glaubten. Schenken wir seinen Worten Glauben, auch denen die er in Johannes 15, 10 – 11 sprach: „Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe.“
Fangen wir also an der Bibel endlich mehr Glauben zu schenken als den religiösen Traditionen welche uns die neuen Pharisäer und Schriftgelehrten (Kirchenführer und Theologen) glauben lassen wollen um Macht über die Menschen ausüben zu können und Reichtum anzuhäufen!

Öffne mir die Augen, dass ich sehe die Wunder an deinem Gesetz. Ich bin ein Gast auf Erden; verbirg deine Gebote nicht vor mir. Meine Seele verzehrt sich vor Verlangen nach deinen Ordnungen allezeit. Du schiltst die Stolzen; verflucht sind, die von deinen Geboten abirren. Wende von mir Schmach und Verachtung; denn ich halte mich an deine Mahnungen. Fürsten sitzen da und reden wider mich; aber dein Knecht sinnt nach über deine Gebote. Ich habe Freude an deinen Mahnungen; sie sind meine Ratgeber. Meine Seele liegt im Staube; erquicke mich nach deinem Wort. Ich erzähle dir meine Wege und du erhörst mich; lehre mich deine Gebote. Lass mich verstehen den Weg deiner Befehle, so will ich reden von deinen Wundern. Ich gräme mich, dass mir die Seele verschmachtet; stärke mich nach deinem Wort. Halte fern von mir den Weg der Lüge und gib mir in Gnaden dein Gesetz. Ich habe erwählt den Weg der Wahrheit, deine Weisungen hab ich vor mich gestellt. Ich halte an deinen Mahnungen fest; Herr, lass mich nicht zuschanden werden! Ich laufe den Weg deiner Gebote; denn du tröstest mein Herz. Zeige mir, Herr, den Weg deiner Gebote, dass ich sie bewahre bis ans Ende. Unterweise mich, dass ich bewahre dein Gesetz und es halte von ganzem Herzen. Führe mich auf dem Steig deiner Gebote; denn ich habe Gefallen daran. Neige mein Herz zu deinen Mahnungen und nicht zur Habsucht. Wende meine Augen ab, dass sie nicht sehen nach unnützer Lehre, und erquicke mich auf deinem Wege. Amen
(Psalm 119,18-37)