Jahreslosung 2013

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Jahreslosung 2013
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)

Sonntag, 16. Juni 2013

Gedanken über die Erwählung



Dass Gott die Menschen erwählt und nicht die Menschen Gott wird in der ganzen heiligen Schrift betont. Dennoch gibt es heute sehr viele christliche Religionen, die dies verworfen haben, nicht mehr lehren oder sogar bestreiten. Diesen Umstand nehme ich als Indiz, dass die meisten heutigen Kirchen das wahre Evangelium von Jesus Christus bereits verlassen haben und sich auf einem sehr gefährlichen, sehr breiten Weg befinden.

Der Apostel Paulus schrieb in Epheser 1, 4 - 6: „Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten; in seiner Liebe hat er uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns begnadet hat in dem Geliebten.“

In diesen Versen sehen wir, dass Gott nicht nur durch seine eigene Entscheidung erwählt hat, sondern auch zum Lobpreis für seine eigene Herrlichkeit. Dabei stellen wir fest, dass Gottes Erwählung den Menschen nicht von der Verantwortung entbindet an Jesus Christus als Herrn und Retter zu glauben. Gott lässt also auch hier in letzter Konsequenz dem Menschen seinen freien Willen der Entscheidung.
Nachdem aber der Egoismus der Menschen heute so groß ist würde jede Kirche die dies Lehrt mit Sicherheit leer bleiben. So wird dann eben im Sinne des modernen Marketings auf die unverfälschte Lehre des wahren Evangeliums verzichtet um volle Kirchen zu haben. Dass dabei aber ein falscher Gott und ein falscher Jesus Christus gelehrt werden interessiert keinen Kirchenverantwortlichen, solange die Menschen kommen und die Kasse sich füllt.

Das Gott aber erwählt wen er will, dass lesen wir auch in 5. Mose 7, 6: „Denn du bist ein heiliges Volk dem Herrn, deinem Gott. Dich hat der Herr, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind.“

Jesus Christus selbst hat in Johannes 6, 44 gesagt: „Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.“

Wir sehen also wie Sinnlos der ganze Marketingmüll der modernen christlichen Kirchen eigentlich ist.  Es wird keiner der Menschen wahrhaftig zu Gott finden, wenn Gott der Herr nicht nach ihm ruft! Selbst wenn der Mensch dann dieses Rufen vernimmt hat er immer noch seinen freien Willen sich zu entscheiden Gottes Angebot anzunehmen oder abzulehnen. Gott in seiner Liebe wird keinen dazu zwingen mit ihm die Ewigkeit gegen seinen Willen zu verbringen.

So lesen wir dann auch in der Apostelgeschichte 13, 48: „Als das die Heiden hörten, wurden sie froh und priesen das Wort des Herrn, und alle wurden gläubig, die zum ewigen Leben bestimmt waren.
In diesem Fall sehen wir, dass alle von Gott zuvor Erwählten sich für sein Rufen entschieden haben! Wer die Apostelgeschichte kennt, der weiß auch, dass viele welche dasselbe gehört hatten aber nicht glaubten und den Apostel Paulus Aufgrund dieser Worte sogar verfolgten.

Würden die christlichen Kirchen nicht Heidentum mit der Lehre Gottes vermischt haben, sondern das wahre Evangelium auch mit den Festen Gottes halten und lehren, dann würden sie heute ebenso verfolgt und geschmäht werden wie Gottes auserwähltes Volk.

So hat Paulus auch an die Römer in Kapitel 8, Vers 29 geschrieben: „Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.“ 

Dies alles sollte uns zeigen, dass es einen Unterschied macht ob man dem echten Jesus Christus oder nur dem durch Kirchen und Religion verfälschten Jesus nachfolgt. Wenn Gott dich erwählt hat und du dich aus freiem Willen für Gott entschieden hast, dann wird dir der Heilige Geist alles lehren. Du wirst nicht aufhören die Bibel zu lesen und in andauerndem Gebet nach dem echten Evangelium suchen. Du wirst die Wichtigkeit des Sabbats und der Feste Gottes erkennen und wie sehr sie mit dem Heilsplan Gottes verbunden sind. Satan weiß um die Wichtigkeit dieser Feste und möchte darum, dass sie von niemandem mehr gehalten werden. So wird er zur letzten Schlacht gegen das Volk Gottes aufrufen und die Völker werden sich versammeln an einen Ort, der heißt auf Hebräisch Harmagedon.

Was sollen wir nun hierzu sagen? Ist denn Gott ungerecht? Das sei ferne! Denn er spricht zu Mose (2.Mose 33,19): »Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig; und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.«  So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen. (Römer 9,14-16)


Gott steht in der Gottesgemeinde und ist Richter unter den Göttern. Wie lange wollt ihr unrecht richten und die Gottlosen vorziehen? Sela. Schaffet Recht dem Armen und der Waise und helft dem Elenden und Bedürftigen zum Recht. Errettet den Geringen und Armen und erlöst ihn aus der Gewalt der Gottlosen. Sie lassen sich nichts sagen und sehen nichts ein, /sie tappen dahin im Finstern. Darum wanken alle Grundfesten der Erde. Wohl habe ich gesagt: Ihr seid Götter und allzumal Söhne des Höchsten; aber ihr werdet sterben wie Menschen und wie ein Tyrann zugrunde gehen. Gott, mache dich auf und richte die Erde; denn du bist Erbherr über alle Heiden! Amen
(Psalm 82,1-8)