Jahreslosung 2013

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Jahreslosung 2013
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)

Dienstag, 18. Juni 2013

Gedanken über sichtbare Sittlichkeit



Laut einiger Lehrmeinungen ist die sichtbare Sittlichkeit eines der Anzeichen, die echten Glauben weder beweisen noch widerlegen. Mit Sicherheit wird aber Jemand der die Früchte (Beweise) für echtes, wahres Christsein in sich hat auch die sichtbare Sittlichkeit in seinem Leben haben.

Was aber ist Sittlichkeit? In Wikipedia fand ich folgende Begriffserklärung: „Der Begriff Sittlichkeit bezeichnet die Übereinstimmung des Denken und Handelns mit dem Sittengesetz, das heißt: den von der Mehrheit der Menschen einer Gemeinschaft akzeptierten Regeln. Im Alltagsgebrauch beschreibt er die Forderung, das gesellschaftliche Regelwerk, also die guten Sitten und den Anstand zu wahren. In der Philosophie beinhaltet Sittlichkeit die Orientierung an den Regeln der Moral oder an allgemeinen Werten wie dem Guten oder dem Gerechten.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Sittlichkeit)

Für Jemanden der Jesus Christus als seinen Herren angenommen hat ist Sittlichkeit somit ein Verhalten des Menschen, für das sich der Mensch selbst entscheidet; ein Verhalten, das seiner Freiheit entspringt und sich an den Geboten und Gesetzen Gottes orientiert.

Ein anschauliches Beispiel gibt uns Jesus Christus in Matthäus 19, 16 – 21: „Und siehe, einer trat zu ihm und fragte: Meister, was soll ich Gutes tun, damit ich das ewige Leben habe? Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich nach dem, was gut ist? Gut ist nur Einer. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote. Da fragte er ihn: Welche? Jesus aber sprach: »Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben; ehre Vater und Mutter« (2.Mose 20,12–16); und: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18). Da sprach der Jüngling zu ihm: Das habe ich alles gehalten; was fehlt mir noch? Jesus antwortete ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach!“

Die von Jesus Christus akzeptierten Regeln für die welche mit ihm Gemeinschaft haben wollen sind also die Gebote und Gesetze Gottes. Somit würde jeder, der an Jesus Christus als den Sohn Gottes und unseren Erlöser glaubt aus eigener Überzeugung genauso handeln, wie Jesus Christus es in dem angeführten Beispiel verlangt. Aus eigener Überzeugung deshalb, weil ja auch sein Denken auf die Gebote und Gesetze Gottes ausgerichtet ist.

So prüfe dich nun selbst und sei ehrlich zu dir. Sollte es dir schon an der sichtbaren Sittlichkeit mangeln, dann bist du vom echten Glauben doch noch entfernt. In diesem Fall kann dir die Bibel und Gebet mit Sicherheit helfen den wahren Glauben zu finden. Natürlich vorausgesetzt, dass dies dein Wille ist.
Da dies aber bei weitem nicht der einzige Punkt über das Wesen echten, rettenden Glaubens ist, werde ich in den nächsten Tagen und Wochen in meinem Blog nach und nach meine Gedanken zu all diesen Punkten veröffentlichen.

Der Herr segne dich und behüte dich. Er lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Er hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Friede. Schalom


Herr, ich rufe zu dir, eile zu mir; vernimm meine Stimme, wenn ich dich anrufe. Mein Gebet möge vor dir gelten als ein Räucheropfer, das Aufheben meiner Hände als ein Abendopfer.  Herr,  behüte meinen Mund und bewahre meine Lippen! Neige mein Herz nicht zum Bösen, /gottlos zu leben mit den Übeltätern; ich mag nicht essen von ihren leckeren Speisen. Der Gerechte schlage mich freundlich und weise mich zurecht; das wird mir wohltun wie Balsam auf dem Haupte. Mein Haupt wird sich dagegen nicht wehren. Doch ich bete stets, dass jene mir nicht Schaden tun. Ihre Anführer sollen hinabgestürzt werden vom Felsen; dann wird man merken, wie richtig meine Worte gewesen sind. Ihre Gebeine werden zerstreut bis zur Pforte des Todes, wie wenn einer das Land pflügt und zerwühlt. Ja, auf dich, Herr, sehen meine Augen; ich traue auf dich, gebe mich nicht in den Tod dahin. Bewahre mich vor der Schlinge, die sie mir gelegt haben und vor der Falle der Übeltäter. Die Gottlosen sollen miteinander in ihr eigenes Netz fallen; mich aber lass entrinnen. Amen
(Psalm 141,1- 10)