Jahreslosung 2013

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Jahreslosung 2013
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)

Mittwoch, 15. Mai 2013

Gedanken zum neunten Gebot



Und Gott redete alle diese Worte: „Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt habe.“
1. Gebot: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“
2. Gebot: „Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen; und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten.“
3. Gebot: „Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.“
4. Gebot: „Gedenke des Sabbattags, dass Du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle dein Dinge beschicken; aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun noch dein Sohn noch deine Tochter noch dein Knecht noch deine Magd noch dein Vieh noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.“
5. Gebot: „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, dass dir der HERR, dein Gott, gibt.“
6. Gebot: „Du sollst nicht töten.“
7. Gebot: „Du sollst nicht ehebrechen.“
8. Gebot: „Du sollst nicht stehlen.“

9. Gebot: „Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.“

Im neunten seiner Gebote gebietet uns Gott, das wir falsch über unseren Nächsten reden oder als Zeuge lügen. Das schließt auch mit ein, keine Gerüchte über unsere Nächsten zu verbreiten. Dieses Gebot bedeutet natürlich auch, dass wir nicht lügen sollen.
So lesen wir dann auch in den Sprüchen Salomons 19, 9: „Ein falscher Zeuge bleibt nicht ungestraft; und wer frech Lügen redet, wird umkommen.“

Gott möchte nicht, dass wir durch unser Wort unserem Nächsten Schaden zufügen oder ihn verunehren. Auch sollen wir keine falsche Zeugenaussage machen. So schreibt auch der Apostel Paulus in Epheser 4, 25: „Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind.“

Auch dieses Gebot hält unserer modernen Gesellschaft den Spiegel vor und wird deshalb verworfen. Heute ist Lügen oder die Unwahrheit sagen eine legitime Sache die von allen Politikern, Staatsoberhäuptern, Bankern, Geschäftsleuten, bis hin zum kleinen Mann auf der Straße praktiziert wird. Durch falsches Zeugnis kommen heute viele Verbrecher frei und viele unschuldig ins Gefängnis. Aufgrund von unbewiesenen Gerüchten werden Menschen verachtet und gemieden. Ja, sogar Kriege und Morde werden aufgrund von Lügen ausgeführt. All das sind Beweise dafür wie gut es Gott mit uns gemeint hat, als er dieses Gebot gab. Denn wie viel besser würde es der Menschheit gehen, wenn dieses Gebot Gottes nicht gebrochen würde. So lesen wir bei Sacharja 8,16: „Das ist’s aber, was ihr tun sollt: Rede einer mit dem andern Wahrheit und richtet recht, schafft Frieden in euren Toren.“

Ja, auch Jesus Christus sagt uns in Matthäus 15, 18-19: „Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das macht den Menschen unrein. Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung.“
Wir sollten also endlich damit beginnen, nicht mehr zu lügen und keine falschen Zeugenaussagen oder Gerüchte von uns zu geben. Betrachten wir es als Tatsache, dass wir Gott nie werden belügen können.


Hilf, Herr! Die Heiligen haben abgenommen, und gläubig sind wenige unter den Menschenkindern. Einer redet mit dem andern Lug und Trug, sie heucheln und reden aus zwiespältigem Herzen. Der Herr wolle ausrotten alle Heuchelei und die Zunge, die hoffärtig redet, die da sagen: Durch unsere Zunge sind wir mächtig, uns gebührt zu reden! Wer ist unser Herr? Weil die Elenden Gewalt leiden und die Armen seufzen, will ich jetzt aufstehen«, spricht der Herr, ich will Hilfe schaffen dem, der sich danach sehnt. Die Worte des Herrn sind lauter wie Silber, im Tiegel geschmolzen, geläutert siebenmal. Du, Herr, wollest sie bewahren und uns behüten vor diesem Geschlecht ewiglich! Denn Gottlose gehen allenthalben einher, weil Gemeinheit herrscht unter den Menschenkindern. Amen
(Psalm 12,2-9)