Jahreslosung 2013

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Jahreslosung 2013
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)

Mittwoch, 22. Mai 2013

Gedanken wie die Liebe das Gesetz erfüllt



Im Brief an die Römer, Kapitel 13,8-10, macht Paulus eine sehr wichtige Aussage, als er schreibt: „Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. Denn was da gesagt ist (2.Mose 20,13–17): »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst (3.Mose 19,18): »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.“

Mit dieser Aussage hat er vollkommen Recht, denn Jeder der liebt, so wie Gott Liebe definiert, hat das Gesetz Gottes erfüllt. Bei einer Diskussion mit einem Schriftgelehrten in Matthäus 22, 35-40 bestätigt unser Herr Jesus Christus diese Aussage: „Und einer von ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und fragte: Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«. Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. In diesen beiden Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten.“

Woher aber nimmt Jesus Christus diese Lehre? Er zitiert hier aus dem Alten Testament, genauer aus der Thora! Im 5.Mose 6,5-6 lesen wir: „Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.“
Aufgrund solcher Lehre durch Jesus Christus frage ich mich, woher heute gewisse Lehrer behaupten können, dass Gottes Gebote und Gesetze für uns keine Gültigkeit mehr haben wenn wir Jesus Christus annehmen. Solche Behauptungen sind Irrlehre. Jesus Christus hat dies nie gelehrt. Ganz im Gegenteil! Jesus Christus erklärt uns in Johannes 15, 10-11 was genau gemeint ist mit in der Liebe bleiben. Er sagt dort deutlich: „Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe. Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde.“

Da Jesus Christus hier eindeutig von den Geboten und den Bestimmungen seines Vaters spricht, bedeutet das für jeden der ihn als seinen Erlöser bekennt, dass er die Thora, als das Gesetz welches Gott am Berg Sinai dem Mose auftrug, zu halten hat. Da aber kein Mensch von sich aus in der Lage ist die Gebote Gottes zu halten, sendet Jesus Christus jedem, der ihn aufrichtig liebt, den Heiligen Geist, damit dieser ihm alles lehrt. Wer Jesus Christus wirklich liebt, der ist neu geboren. Er hat ein neues Herz, in das Gott seine Gebote geschrieben hat und ist so in der Lage, die Gebote zu halten.

Jesus Christus ist gekommen um die Menschen die es wirklich wollen durch sein Blut reinzuwaschen von der Sünde und nicht um die Gebote und Gesetze seines Vaters aufzuheben. Darüber sollten wir alle einmal gründlich nachdenken, bevor wir den vielen falschen Propheten unserer Zeit Glauben schenken! Jeder der Gott mit seinem ganzen Herzen und seiner ganzen Kraft aufrichtig liebt, wird früher oder später erkennen, dass es wichtig ist alle Gebote Gottes zu halten, den Sabbat zu ehren und nur die von Gott angeordneten Feste zu feiern!
Durch die Gnade Gottes, der uns seinen Sohn Jesus Christus zum Opfer gab, haben wir alle, die wir ihn aufrichtig suchen noch die Möglichkeit umzukehren und den schmalen Weg durch die enge Pforte zu finden. Ich denke es ist Zeit die Autobahn, die zur Hölle führt zu verlassen!

Gott selbst sagt in Sprüche 8, 14-18: „Mein ist beides, Rat und Tat, ich habe Verstand und Macht. Durch mich regieren die Könige und setzen die Ratsherren das Recht. Durch mich herrschen die Fürsten und die Edlen richten auf Erden. Ich liebe, die mich lieben, und die mich suchen, finden mich.“

Gott warnt uns aber auch, wie wir zum Beispiel in Hosea 6, 5-6 lesen: „Darum schlage ich drein durch die Propheten und töte sie durch die Worte meines Mundes, dass mein Recht wie das Licht hervorkomme. Denn ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer, an der Erkenntnis Gottes und nicht am Brandopfer.“

Handle mit deinem Knechte nach deiner Gnade und lehre mich deine Gebote. Ich bin dein Knecht: Unterweise mich, dass ich verstehe deine Mahnungen. Es ist Zeit, dass der Herr handelt; sie haben dein Gesetz zerbrochen. Darum liebe ich deine Gebote mehr als Gold und feines Gold. Darum halte ich alle deine Befehle für recht, ich hasse alle falschen Wege. Deine Mahnungen sind Wunderwerke; darum hält sie meine Seele. Wenn dein Wort offenbar wird, so erfreut es und macht klug die Unverständigen. Ich tue meinen Mund weit auf und lechze, denn mich verlangt nach deinen Geboten. Wende dich zu mir und sei mir gnädig, wie du pflegst zu tun denen, die deinen Namen lieben. Lass meinen Gang in deinem Wort fest sein und lass kein Unrecht über mich herrschen.  Erlöse mich von der Bedrückung durch Menschen, so will ich halten deine Befehle. Lass dein Antlitz leuchten über deinen Knecht, und lehre mich deine Gebote. Meine Augen fließen von Tränen, weil man dein Gesetz nicht hält. Amen
(Psalm 119,124-136)