Jahreslosung 2013

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Jahreslosung 2013
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)

Montag, 13. Mai 2013

Gedanken zum achten Gebot



Und Gott redete alle diese Worte: „Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt habe.“
1. Gebot: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“
2. Gebot: „Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen; und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten.“
3. Gebot: „Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.“
4. Gebot: „Gedenke des Sabbattags, dass Du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle dein Dinge beschicken; aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun noch dein Sohn noch deine Tochter noch dein Knecht noch deine Magd noch dein Vieh noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.“
5. Gebot: „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, dass dir der HERR, dein Gott, gibt.“
6. Gebot: „Du sollst nicht töten.“
7. Gebot: „Du sollst nicht ehebrechen.“

8. Gebot: „Du sollst nicht stehlen.“
Im achten seiner Gebote gebietet uns Gott, das wir nicht stehlen sollen. Unter dem Begriff stehlen versteht man jedes unehrliche Erlangen von Hab und Gut oder Immobilien eines anderen. Darunter fällt auch falsche Preisangabe bei Wahren oder wenn jemand beim Handel übervorteilt wird. Gott stellt mit diesem Gebot das Besitzrecht von Privateigentum unter besonderen Schutz. Martin Luther sagte dazu: „Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unsers Nächsten Geld oder Gut nicht nehmen noch mit falscher Ware oder Handel an uns bringen, sondern ihm sein Gut und Nahrung bessern und behüten helfen.“

Wir sollen also nicht stehlen und unserem Nächsten auch dabei helfen, das Seine zu vermehren. Auch sollen wir ihn dabei unterstützen sein Eigentum zu behüten.

Im Wissen auf dieses Gebot ist es bestürzend zu sehen, was in unserer Welt heute im Handel, im Bank- und im Börsengeschäft getrieben wird. Gerade in diesen Geschäftszweigen unserer kapitalistischen Zeit geht es doch nur mehr darum, den Anderen zu übervorteilen und auszunehmen. Die Gewinnspannen dort sind enorm, dass jedoch auf Kosten von vielen Menschen. Wenn wir uns dann noch anschauen, wie Großkonzerne die Arbeitskraft von Menschen, auch Kindern in den sogenannten armen Ländern ausbeuten, dann kann man nur mehr weinen.  Wo sind unsere Kirchen und wo schauen sie hin? Kein Protest und kein Aufschrei sind zu hören. Wie groß ist doch die Angst vor den Mächtigen dieser Welt. Heute gibt es keine christliche Kirche, die riskieren würde von der Welt nicht mehr geliebt zu werden. 

Der Apostel Paulus schrieb im 1. Thessalonicher 4, 6-8 an die dortige Gemeinde: „ Niemand gehe zu weit und übervorteile seinen Bruder im Handel; denn der Herr ist ein Richter über das alles, wie wir euch schon früher gesagt und bezeugt haben. Denn Gott hat uns nicht berufen zur Unreinheit, sondern zur Heiligung. Wer das nun verachtet, der verachtet nicht Menschen, sondern Gott, der seinen Heiligen Geist in euch gibt.“

Das zeigt uns sehr deutlich, wie sehr die Menschen heute Gott bereits verachten. Wenn wir aber achtsam sind, dann sehen wir auch, wie weit wir uns schon dem Ende der Zeit genähert haben. So lasst uns Jesus Christus als unseren Herren bekennen, ohne sich seiner zu schämen. Befolgen wir doch endlich seine Befehle und bleiben wir im Wort. Viel Zeit werden wir nicht mehr haben.

Aber zum Gottlosen spricht Gott: „Was hast du von meinen Geboten zu reden und nimmst meinen Bund in deinen Mund, da du doch Zucht hassest und wirfst meine Worte hinter dich? Wenn du einen Dieb siehst, so läufst du mit ihm und hast Gemeinschaft mit den Ehebrechern. Deinen Mund lässest du Böses reden, und deine Zunge treibt Falschheit. Du sitzest und redest wider deinen Bruder; deiner Mutter Sohn verleumdest du. Das tust du und ich schweige; da meinst du, ich sei so wie du. Aber ich will dich zurechtweisen und es dir vor Augen stellen. Begreift es doch, die ihr Gott vergesset, damit ich nicht hinraffe, und kein Retter ist da! Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.“ Amen
(Psalm 50,16-23)