Jahreslosung 2013

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Jahreslosung 2013
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)

Mittwoch, 27. März 2013

Gedanken über Kindererziehung heute



Heute möchte ich ein wie ich glaube, wichtiges Thema unserer Zeit mit der Bibel beleuchten und damit zum Nachdenken auffordern. Mir geht es heute um die Erziehung unserer Kinder. Dazu vergleiche ich wieder den Willen Gottes zu diesem Thema aus der Bibel, mit dem Umstand wie in der heutigen Zeit tatsächlich unsere Kinder erzogen werden.
Gerade bei diesem Thema wurde ich sehr nachdenklich, da Gott uns gerade zur Kindererziehung sehr viel in der Bibel mitteilt; und ich aber feststellen musste, dass sich der Mensch der modernen Zeit in der wir heute leben, schon sehr weit von Gottes Willen entfernt hat. Es machte mich auch sehr traurig, festzustellen dass die Menschen bei dieser wichtigen Sache, nämlich Kinder zu vernünftigen und gläubigen Erwachsenen zu erziehen, Gottes Wort nicht beachten.
Im fünften Buch Mose finden wir die Aufforderung Gottes zur Kindererziehung, wobei das Kapitel 6,1-3 uns erklärt worin wir unsere Kinder erziehen sollen: (Dies sind die Gesetze und Gebote und Rechte, die der Herr, euer Gott, geboten hat, dass ihr sie lernen und tun sollt in dem Lande, in das ihr zieht, es einzunehmen, damit du dein Leben lang den Herrn, deinen Gott, fürchtest und alle seine Rechte und Gebote hältst, die ich dir gebiete, du und deine Kinder und deine Kindeskinder, auf dass du lange lebest.) Und dass Kapitel 6,6-7 uns auffordert dass wir unsere Kinder erziehen sollen:  (Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst.)

Gott verlangt klar von uns, unsere Kinder in seinem Wort zu erziehen. Natürlich beansprucht das sehr viel Zeit und noch mehr Geduld. Nur Geduld und Zeit sind zwei der Dinge, die der Mensch heute nicht mehr hat. Gottes Wille ist es auch, dass die Frau den Haushalt und die Erziehung der Kinder innehat. Doch das sind wiederum Dinge von der die moderne Frau nichts hören will. Es entspricht nicht der modernen Gleichberechtigung, als Frau auf eine berufliche Karriere, Macht und Geld, nur wegen der Kinder zu verzichten. So wird heute die Kindererziehung einfach abgegeben. Für die Kindererziehung werden Lehrer verantwortlich gemacht. Zuhause setzt man das Kind vor den Fernsehapparat oder den Computer, nur um nicht mit Erziehungsfragen belastet zu werden.
Ich sehe in dieser Entwicklung, dass Satan bereits einen großen Sieg errungen hat. Kann es sein, dass er auch die moderne Eva zur Sünde und zum Abfall verführen konnte, indem er ihr dieses Mal ins Ohr flüsterte du wirst sein wie der Mann?

In der Bibel lesen wir, in Psalm 127,3: (Siehe, Kinder sind eine Gabe des Herrn, und Leibesfrucht ist ein Geschenk.) Dieses Geschenk hat Gott der Frau vorbehalten. Und im Neuen Testament lesen wir im 1. Timotheus Kapitel 2, 15: (Sie wird aber selig werden dadurch, dass sie Kinder zur Welt bringt, wenn sie bleiben mit Besonnenheit im Glauben und in der Liebe und in der Heiligung.) Also wieder eine Zusage von Gott nur an die Frau. Die Frau also die ihre Kinder zum Glauben, zur Liebe und zur Heiligung erzieht, wird selig werden.
Es ist mir ein Rätsel wie Frauen auf diese Verheißungen verzichten können, nur um vermeintlich dem Mann gleichberechtigt zu sein.
In Titus Kapitel 2,4-5 lesen wir eine Aufforderung Gottes an die älteren Frauen: (Sie sollen aber Gutes lehren  und die jungen Frauen anhalten, dass sie ihre Männer lieben, ihre Kinder lieben,  besonnen seien, keusch, häuslich, gütig und sich ihren Männern unterordnen, damit nicht das Wort Gottes verlästert werde.)
Es scheint aber, dass die meisten Frauen auch diese Aufforderung Gottes vergessen haben. Ich denke mir, der Grund dass diese Aufforderung von modernen Frauen vergessen wurde sind die Worte häuslich (Hausfrau) und ihren Männern unterordnen. Denn genau diese Worte möchten die meisten Frauen heute aus dem Wortschatz der Menschen verbannen.
Ich denke, dass eben gerade dieses behalten wollen der von Feministinnen erkämpften *neuen Freiheit* den größten Schaden in der Kindererziehung, so wie Gott sie sich vorstellt, anrichtet.
Gerade um sich diese vermeintliche Freiheit zu erhalten und um des Geldes willen, werden die eigenen Kinder vernachlässigt und die meiste Zeit sich selbst überlassen. Was das jedoch bedeutet lesen wir in Sprüche 29,15: (Rute und Tadel gibt Weisheit; aber ein Knabe, sich selbst überlassen, macht seiner Mutter Schande.) In diesem Spruch lesen wir, dass Erziehung dem Kind Weisheit gibt.
Es wäre natürlich falsch, die ganze Schuld an dieser Misere nur den Frauen zuzuschieben. Denn im Neuen Testament lesen wir im ersten Timotheus Kapitel 3,4-6: (Einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat in aller Ehrbarkeit. Denn wenn jemand seinem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie soll er für die Gemeinde Gottes sorgen?) Hier erkennen wir den Wunsch Gottes, wie ein Mann sein soll der einer Gemeinde vorsteht. Man erkennt jedoch auch, dass ein Mann der seinem eigenen Haus nicht gut vorstehen kann, mitschuldig ist auch am Versagen in der Erziehung der Kinder.
Diese Sätze zeigen uns aber auch ganz klar, dass sich auch der moderne Mann schon sehr weit vom Wort Gottes entfernt hat. Das schlimme daran ist, dass die Folgen einmal unsere Kinder zu tragen haben. Ich denke, dass wir gerade bei einem so wichtigen Thema wie es die Erziehung unserer Kinder ist, das Wort Gottes nicht außer Acht lassen sollten. Gerade die Sprüche Salomons sind voll von guten Ratschlägen für die Erziehung unserer Kinder.
(Erziehe ein Kind auf dem Weg, den es gehen soll; Selbst wenn es alt geworden ist, wird es sich nicht davon abkehren. Sprüche 22,6)
(Ein weiser Sohn liebt Zucht; aber ein Spötter hört selbst auf Drohen nicht. Sprüche 13,1)
(Ein weiser Sohn erfreut den Vater; aber ein törichter Mensch verachtet seine Mutter. Sprüche 15,20)
(Ein törichter Sohn ist seines Vaters Verdruss und ein Gram für die Mutter, die ihn geboren hat. Sprüche 17,25)
(Wer einen Menschen zurechtweist, wird zuletzt dank haben, mehr als der da freundlich tut. Sprüche 28,23)
das ist nur ein kleiner Auszug aus dem Schatz, den uns Gott in seiner Gnade zum Thema Kindererziehung gegeben hat und ich denke wir sollten ihn beherzigen. So wie wir uns in all unserem Tun an das Wort Gottes halten sollten.

Hilf, Herr! Die Heiligen haben abgenommen, und gläubig sind wenige unter den Menschenkindern. Einer redet mit dem andern Lug und Trug, sie heucheln und reden aus zwiespältigem Herzen. Der Herr wolle ausrotten alle Heuchelei und die Zunge, die hoffärtig redet, die da sagen: Durch unsere Zunge sind wir mächtig, uns gebührt zu reden! Wer ist unser Herr? Weil die Elenden Gewalt leiden und die Armen seufzen, will ich jetzt aufstehen, spricht der Herr, ich will Hilfe schaffen dem, der sich danach sehnt. Die Worte des Herrn sind lauter wie Silber, im Tiegel geschmolzen, geläutert siebenmal. Du, Herr, wollest sie bewahren und uns behüten vor diesem Geschlecht ewiglich! Denn Gottlose gehen allenthalben einher, weil Gemeinheit herrscht unter den Menschenkindern. Amen 
(Psalm 12)