Jahreslosung 2013

Google+
Jahreslosung 2013
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)

Samstag, 9. März 2013

Gedanken über Ehe nach dem Willen Gottes



Aufgrund der vielen Medienberichte und Diskussionen auch in Facebook, die in der der jüngsten Vergangenheit über die gleichgeschlechtliche Ehe publiziert worden sind, wollte ich genau wissen was in den Augen Gottes eigentlich die Ehe ist.

Zu Beginn meiner Recherche war ich sehr erstaunt, dass ich in der Bibel nichts fand über eine kirchliche oder standesamtliche Trauung. Gott hat also niemals verlangt dass man ein Ehegelöbnis vor einem Pfarrer oder einem Standesbeamten abzulegen hat um vor Gott als Ehepaar zu gelten.
Also sind die Ehezeremonielle vor Priestern und Standesbeamten wieder nur eine Erfindung des Menschen und haben mit dem Willen Gottes nichts gemein. Was aber nun ist denn eine Ehe vor Gott und wann ist sie vollzogen?
Im ersten Moses Vers 2,24 lesen wir: (“Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein ein Fleisch.“)
Im Matthäusevangelium Vers 19,5-6 finden wir folgende Aussage: (“Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«?  6 So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden!“)
Für Gott gilt also Ehe ist: wenn Mann und Frau ein Fleisch geworden sind, also den Geschlechtsakt vollzogen haben. Nach den nachdem Mann und Frau den Geschlechtsakt vollzogen haben sind sie in den Augen Gottes ein Ehepaar und diese Ehe darf nicht mehr geschieden werden. Es ist nicht relevant, ob das Paar davor den Willen Gottes zu ihrer Bindung befragt hat oder nicht. Auch spielt es für Gott keine Rolle ob das Paar zuvor bei einem Standesbeamten oder Priester war oder nicht. Die Ehe wie Gott sie sieht wird in der Regel im Bett vollzogen und nicht in einem Standesamt oder in einer Kirche.
Somit gibt es keine „wilde Ehe“ und auch keine „legale Ehe“. Wie können Menschen etwas im Standesamt oder in der Kirche legalisieren wollen dass Gott gegeben und als sehr gut befunden hat? Gott gab den Menschen die Ehe im Garten Eden. Wenn ein Mann und eine Frau eine intime Beziehung eingehen und den Geschlechtsakt vollzogen haben, also ein Fleisch werden, dann ist das die Ehe und sie haben nicht mehr das Recht auseinanderzugehen, denn darin sieht Gott das zusammenfügen zweier Menschen.
Aus diesem Grund warnt Paulus im 1. Korinther Vers 6,16: (“Oder wisst ihr nicht: wer sich an die Hure hängt, der ist ein Leib mit ihr? Denn die Schrift sagt: „Die zwei werden ein Fleisch sein.“)

Die Ehe ist Gott wohlgefällig, ja heilig und sein Auftrag lautete „seid fruchtbar und mehret euch.“ Ich frage mich was trieb die Menschen dazu, eigene Rituale und Gesetze für die Ehe zu erfinden?
Schon im alten Testament, 1. Mose Vers 24,65-67 sehen wir wie vor Gott eine Ehe Gültigkeit erlangt: (“Und Rebekka blickte auf und sah Isaak. Da ließ sie sich vom Kamel herab und sprach zu dem Knecht: Wer ist jener Mann, der uns auf dem Feld entgegenkommt? Der Knecht sprach: Das ist mein Herr! Da nahm sie den Schleier und verhüllte sich. Und der Knecht erzählte dem Isaak alles, was er ausgerichtet hatte. Da führte sie Isaak in das Zelt seiner Mutter Sarah und nahm die Rebekka, und sie wurde seine Frau, und er gewann sie lieb.“)
Paulus schreibt im Brief an die Epheser Vers 5,31 folgendes über die Ehe: („Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein (1.Mose 2,24). Dies Geheimnis ist groß; ich deute es aber auf Christus und die Gemeinde. Darum auch ihr: ein jeder habe lieb seine Frau wie sich selbst; die Frau aber ehre den Mann.“)

In der ganzen Bibel findet sich nicht ein Vers oder eine Zeile in der Gott erklärt, dass die Ehe vor einem Standesbeamten oder vor einem Priester bezeugt werden muss. In den Augen Gottes gilt eine Ehe als vollzogen, sobald sich ein Mann und eine Frau in einer intimen Beziehung befinden und den Geschlechtsakt vollzogen haben.
Aus diesem Grund kann es auch keinen Geschlechtsverkehr vor der Ehe geben.
Vor Gott gibt es nur eine gültige Ehe und das ist die Ehe zwischen Mann und Frau. Aufgrund dieser biblischen Tatsachen bin ich doch sehr erstaunt darüber zu welch irrigen Aussagen sich auch Christen hinreißen lassen. Es ist für mich sehr schwer zu verstehen, warum sich der moderne Mensch bereits so weit vom Willen und Wort Gottes entfernt hat.
Immer wenn ich das Bild des gefoltert dann und gekreuzigten Jesus Christus vor Augen habe und dann sehe, wie die Menschen heute Gott dieses Opfer danken, indem sie sein Wort verdrehen und seine Gebote nicht halten, werde ich sehr traurig und ich muss weinen bei dem Gedanken, wie wenige der modernen Menschen Gottes Gnadengebot annehmen.

Vater im Himmel ich bitte dich rechne den Menschen diese Schuld nicht an, sondern sende Ihnen wahre Lehrer und Rechte Propheten, damit sie erkennen wie weit sie sich schon von deinem Wort und deinem Willen entfernt haben. Ich bitte dich aus tiefstem Herzen bringe eine neue Erweckung in diese Welt und öffne die Augen, die Ohren und die Herzen der Menschen, auf dass sie dich als ihren wahren Gott annehmen und durch Jesus Christus gerettet werden. Großer Gott ich wünsche mir so sehr das kein Mensch verloren geht. Amen