Jahreslosung 2013

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Jahreslosung 2013
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)

Montag, 11. März 2013

Gedanken über die Hilfe durch Belehrung für Glaubensgeschwister



Als Christ suche ich immer wieder christliche Kontakte, auch auf Facebook, das momentan „die Plattform“ für Meinungsaustausch zu sein scheint. Gerade dort muss ich dann immer wieder staunen was Menschen, die von sich selbst behaupten Christ zu sein alles posten. Da stehen Sachen, wie: „man muss sich von alten Zöpfen trennen“, oder „die Bibel sei so veraltet, dass man heute nicht mehr traue nach der Bibel lesen kann Leben kann“, aber auch „wir haben eine liberale Gemeinde, wo auch schwule und lesbische Christen willkommen sind.“
Ich frage mich dann immer, wie diese Leute zu solchen Aussagen kommen. Sollte es etwa tatsächlich Gemeinden geben in denen dies gelehrt und verkündet wird? Oder prüfen diese Menschen nicht alles was sie hören Wort Gottes, der Bibel? Und zu guter Letzt, wo sind die Glaubensgeschwister, die diese im Irrtum lebenden, mit Geduld und Sanftmut zurechtweisen und belehren, damit sie den rechten Weg in glauben wieder erlangen?
Natürlich weiß ich, dass man in der heutigen, doch so aufgeschlossenen Zeit immer wieder von Christen hört: „wieso soll ich meine mit Geschwister Richten?“ und „Gott sagt du sollst nicht richten.“ Diese Aussagen machen mich immer sehr traurig, denn wer die Bibel kennt, der weiß dass dies so nicht stimmt. In Jakobus Vers 5,19-20 können wir lesen: (Liebe Brüder, wenn jemand unter euch abirren würde von der Wahrheit und jemand bekehrte ihn,  der soll wissen: wer den Sünder bekehrt hat von seinem Irrweg, der wird seine Seele vom Tode erretten und wird bedecken die Menge der Sünden.) Und wiederum lesen wir im 1. Thessalonicher Vers 5,14: (Wir ermahnen euch aber, liebe Brüder: Weist die Unordentlichen zurecht, tröstet die Kleinmütigen, tragt die Schwachen, seid geduldig gegen jedermann.)
Vorweg möchte ich feststellen, dass es natürlich stimmt, dass wir niemanden richten sollen. Nur wenn ich einen Bruder oder eine Schwester in Liebe und in echter Sorge um ihr Wohl darauf aufmerksam mache, dass sie ihr Handeln oder ihre Aussagen doch im Wort Gottes, der Bibel prüfen sollten und dabei ehrlich zu sich selbst sein, dann ist das niemals ein Richten. Wenn nämlich das zurechtweisen von abirrenden Geschwistern vor Gott bereits als andere richten gewertet würde, dann könnten wir im zweiten Timotheus Vers 3,16-17 bestimmt nicht folgendes lesen: (Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.)

Woher kommt es aber, dass in heutigen so modernen Gemeinden auf etwas verzichtet wird, was vor ein paar Jahren in christlichen Gemeinden noch praktiziert wurde? Warum fühlen sich viele Menschen, die von sich behaupten Jesus Christus zu lieben, gleich angegriffen wenn mit Geschwister Sie in Liebe auf etwaige Irrtümer und Verfehlungen aufmerksam machen? Warum haben moderne Christen so große Angst davor ihre Mitgeschwister auf Irrtümer und Abweichungen in Liebe und Geduld aufmerksam zu machen?
Ich denke einige Antworten bekommen wir in der Bibel bei Jakobus Vers 4,1-6: (Woher kommt der Kampf unter euch, woher der Streit? Kommt’s nicht daher, dass in euren Gliedern die Gelüste gegeneinander streiten?  Ihr seid begierig und erlangt’s nicht; ihr mordet und neidet und gewinnt nichts; ihr streitet und kämpft und habt nichts, weil ihr nicht bittet;  ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr in übler Absicht bittet, nämlich damit ihr’s für eure Gelüste vergeuden könnt. Ihr Abtrünnigen, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein. Oder meint ihr, die Schrift sage umsonst: Mit Eifer wacht Gott über den Geist, den er in uns hat wohnen lassen, und gibt umso reichlicher Gnade? Darum heißt es (Sprüche 3,34): »Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. «)
Des Weiteren erhalten wir einige Antworten im zweiten Timotheus Vers 3,1-5: (Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten Feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Wollust mehr als Gott;  sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide!)
Natürlich ist mir bewusst, dass gerade diese Verse aus der Bibel sehr vielen so genannten modernen Christen ein Dorn im Auge sind und von ihnen als zu wenig liberal abgelehnt werden. Nur sollte sich jeder darüber im Klaren sein dass auch diese Verse das Wort und der Wille Gottes sind und Gott selbst hat erklärt dass er sich in Ewigkeit nicht ändern wird. Die Ansichten der Menschen ändern sich oft sehr rasch doch Gottes Wort gilt in Ewigkeit und es ist mit Sicherheit gefährlich zu behaupten diese alten Zöpfe gehören abgeschnitten oder diese Verse sind nicht mehr „up to date“.

Ich denke deshalb, dass gerade Prediger, Lehrende und Gemeindevorsteher sich die Ermahnungen im 2. Timotheus Vers 4,1-4 besonders zu Herzen nehmen sollten: (So ermahne ich dich inständig vor Gott und Christus Jesus, der da kommen wird zu richten die Lebenden und die Toten, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich: Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre. Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.)

Wir leben heute in einer sehr gefährlichen Zeit, in der es sehr schwer ist die Wahrheit Gottes und das echte Evangelium zu verkünden. Doch gerade als Christen die wir an Jesus Christus glauben, dürfen wir keine Angst haben. Denn wer sein Leben liebt wird es verlieren. Denke immer an die Worte Jesus „die Menschen werden euch hassen, Else mich zuerst gehasst haben.“ Also, wenn du feststellst dass die Menschen dich hassen, kannst du langsam damit anfangen zu denken dass du auf dem rechten Weg bist.

Großer Gott ich bitte dich gebe den Menschen den Mut dein Wort auch in dieser Zeit nicht zu verwässern. Schenke uns Prediger, denen das wahre Evangelium mehr am Herzen liegt, als volle Kirchen. Amen