Jahreslosung 2013

Google+
Jahreslosung 2013
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)

Montag, 15. April 2013

Gedanken über die Errettung



Gerade in unserer heutigen Zeit macht sich eine falsche Lehre breit, welche behauptet; wer einmal errettet ist, der ist immer errettet! Diese Lehre ist sehr gefährlich und führt diejenigen, welche sich darauf verlassen direkt in die ewige Verdammnis. Wir sollten sehr genau prüfen, was uns die vielen Irrlehrer, vor denen wir im Übrigen gewarnt worden sind, alles erzählen.

Die Bibel lehrt uns in Bezug auf die Errettung etwas anderes!
In Matthäus 7, 21 – 23 sagt Jesus dazu: „Nicht alle, die zu mir sagen ‘Herr, Herr’, werden in Gottes neue Welt kommen, sondern nur die, die auch tun, was mein Vater im Himmel will. Am Tag des Gerichts werden viele zu mir sagen: ‘Herr, Herr! In deinem Namen haben wir prophetische Weisungen verkündet, in deinem Namen haben wir böse Geister ausgetrieben und viele Wunder getan.’ Und trotzdem werde ich das Urteil sprechen: ‘Ich habe euch nie gekannt. Ihr habt versäumt, nach Gottes Willen zu leben; geht mir aus den Augen!“
Hier sehen wir ganz klar, es ist zu wenig am Sonntag eine Kirche zu besuchen und ein bisschen heilig sein. Wenn unser Leben, das wir von Montag bis Samstag führen etwas anderes zeigt, dann ist unsere Errettung noch sehr weit weg. Wir müssen schon die ganze Woche immer und immer wieder auch das tun was Gott von uns will. Was will nun aber Gott, das wir tun sollen? Den Willen Gottes finden wir in seinem Wort, der Bibel; dort sind seine Gebote und seine Gesetze aufgeschrieben, die wir einhalten sollen und nach denen wir leben müssen.
Natürlich sollten wir unseren Herren nicht nur unter gleichgesinnten, sondern vor allen Menschen bekennen! Jesus sagt in Matthäus 10, 32 – 33 ganz deutlich: „Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich bekennen am Gerichtstag vor meinem Vater im Himmel. Wer mich aber vor den Menschen nicht kennen will, den werde auch ich am Gerichtstag vor meinem Vater im Himmel nicht kennen.“

Wer wirklich errettet werden will, der ist Jesus Christus absoluten Gehorsam schuldig. Das ist natürlich ein großes Problem in einer Zeit, in der schon alleine das Wort G e h o r s a m ein rotes Tuch für die meisten Menschen ist!
Doch auch der Apostel Paulus warnt uns in Epheser 5, 5: „Ihr müsst wissen: Wer Unzucht treibt, ein ausschweifendes Leben führt oder von Habgier erfüllt ist – und Habgier ist eine Form von Götzendienst –, für den ist kein Platz in der neuen Welt, in der Christus zusammen mit Gott herrschen wird.“

Wie wichtig es ist beständig am Wort Gottes festzuhalten finden wir in Philipper 3, 12 – 16: „Ich meine nicht, dass ich schon vollkommen bin und das Ziel erreicht habe. Ich laufe aber auf das Ziel zu, um es zu ergreifen, nachdem Jesus Christus von mir Besitz ergriffen hat. Ich bilde mir nicht ein, Brüder und Schwestern, dass ich es schon geschafft habe. Aber die Entscheidung ist gefallen! Ich lasse alles hinter mir und sehe nur noch, was vor mir liegt. Ich halte geradewegs auf das Ziel zu, um den Siegespreis zu gewinnen. Dieser Preis ist das ewige Leben, zu dem Gott mich durch Jesus Christus berufen hat. So wollen wir denken – wenn wir uns zu den ‘Vollkommenen’ zählen. Wenn ihr in irgendeiner Einzelheit anderer Meinung seid, wird euch Gott auch das noch offenbaren. 16 Aber lasst uns auf jeden Fall auf dem Weg bleiben, den wir als richtig erkannt haben.“

Wir erkennen also Anhand der Bibel, dass wir ab dem Zeitpunkt, an dem wir uns entschieden haben Jesus Christus als unseren Herren anzunehmen, unser ganzes Leben nach den Geboten und Gesetzen Gottes auszurichten haben. Da Gott aber ganz genau weiß, dass wir Menschen das nicht können, hat er uns als wir Jesus wahrhaftig angenommen haben, den heiligen Geist zur Seite gestellt. Der Heilige Geist aber wird uns helfen die alten Sünden aufzugeben und das Ziel des ewigen Lebens zu erreichen.
Am deutlichsten erkennen wir aber die Irrlehre, welche hinter der Behauptung „Einmal errettet, immer errettet“, steht in Hebräer  6, 4 – 8! Dort lesen wir: „Denn es ist unmöglich, Menschen, die Gott  mal mit seinem Licht erfüllt hat und die ihm dann den Rücken kehren, dahin zu bringen, dass sie sich Gott wieder zuwenden. Sie haben doch schon die Gaben des Himmels gekostet und den Heiligen Geist empfangen. Sie haben erfahren, wie zuverlässig Gottes Wort ist, und haben schon die Kräfte der kommenden Welt gespürt. Und dann haben sie trotzdem Gott den Rücken gekehrt und haben damit den Sohn Gottes noch einmal ans Kreuz genagelt, sich selbst zum Gericht, und ihn öffentlich zum Gespött gemacht. Gott segnet den Boden, der den reichlich auf ihn fallenden Regen aufnimmt und Pflanzen wachsen lässt für die, die den Boden bebauen. Aber der Boden, der nur Dornen und Disteln trägt, ist nichts wert. Ihm droht, dass er von Gott verflucht und zum Schluss verbrannt wird.“
Seien wir doch wachsam und lassen wir uns doch nicht so leicht verführen! Gott hat uns sein Wort durch die Bibel offenbart und das sollten wir nützen, indem wir die Bibel ganz genau kennen! Denn wenn wir die Bibel kennen, tun sich die vielen Irrlehrer sehr schwer uns zu verführen.

Sag es mir, Herr, wie viel Zeit mir noch bleibt. Wie lang ist mein Leben bemessen? Ich will wissen, wann es zu Ende ist! Es ist so kurz, das bisschen Leben, das du mir zugemessen hast; eine Handbreit nur, ein Nichts verglichen mit dir. Wie fest meint jeder Mensch zu stehen und ist in Wahrheit nur ein Hauch! Er kommt und geht wie die Bilder eines Traums; er ist geschäftig und lärmt – für nichts; er sammelt und speichert und weiß nicht, wer’s bekommt. Herr, was hab ich da noch zu erhoffen? Ich setze meine ganze Hoffnung auf dich! Befreie mich von aller meiner Schuld und mach mich nicht zum Spott für Menschen, die dich und deine Gebote missachten! Ich bin jetzt still, ich werde nichts mehr sagen; von dir kommt alles, was geschehen ist. Doch lass es genug sein; hör auf, mich zu plagen; ich halte deine Schläge nicht mehr aus! Du strafst einen Menschen für seine Schuld; das Wertvollste, was er hat, sein Leben, zerstörst du wie die Motte, die ein Kleid zerfrisst. Ein Hauch ist jeder Mensch – mehr nicht! Höre mein Gebet, Herr, achte auf mein Schreien; sei nicht taub für mein Klagen und Weinen! Ich bin nur ein Gast bei dir wie alle meine Ahnen, ein rechtloser Fremder, der auf deine Güte zählt. Wende deinen strafenden Blick von mir ab, damit ich noch einmal aufatmen kann, bevor ich gehen muss und nicht mehr bin! Amen
(Psalm 39,5-14)



Samstag, 13. April 2013

Gedanken über geheiligtes Leben



Darum umgürtet die Lenden eures Gemüts, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch angeboten wird in der Offenbarung Jesu Christi. Als gehorsame Kinder gebt euch nicht den Begierden hin, denen ihr früher in der Zeit eurer Unwissenheit dientet; sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel. (1.Petrus 1, 13 – 15)
In der Bibel finden wir bei allen Aposteln, dass wir Christen zu einem geheiligten Leben aufgefordert werden. Ein geheiligtes Leben ist also eine Voraussetzung für die Errettung. Aus der Aufforderung von Petrus erkennen wir, dass ein geheiligtes Leben auch bedeutet uns nicht weiterhin der Begierden unseres früheren Lebens, also unseres Lebens bevor wir Jesus Christus als unseren Herren angenommen haben, hinzugeben! Allein schon aufgrund dieses einen Verses von Petrus bin ich doch sehr erstaunt darüber, dass sehr viele Christen in der heutigen Zeit denken und auch sagen, dass es genügt an Jesus zu glauben um gerettet zu sein und man ansonsten in seinem alten Leben bleiben kann. In der Bibel kann ich aber nicht eine Zeile finden aus der sich dieser Irrtum herleiten lies. Ganz im Gegenteil! Gott wird die Sünde niemals dulden. Weil Jesus Christus als sein Sohn sich dieser Tatsache bewusst ist, ruft er seine Nachfolger zum Gehorsam auf und lehrt uns ein geheiligtes Leben zu führen. Um uns dabei zu helfen sendet er uns den heiligen Geist, durch den es einem Wiedergeborenen erst möglich wird ein geheiligtes Leben zu führen. Jeder, der das erst einmal erkannt hat, wird die Sünde hassen. Dieser Hass gegen die Sünde ist es der jedem Einzelnen erst ermöglicht, die eigenen Verfehlungen zu erkennen und darüber echte Buse zu tun.
Ich bin sehr betroffen darüber, dass heute so viele Menschen dieses wahre Evangelium unseres Herren Jesus Christus anzweifeln und sogar verleugnen. Weltliche Lehren werden heute ungeprüft und unbewiesen angenommen, während die vollkommene Wahrheit und Unfehlbarkeit der heiligen Schrift angezweifelt wird! Immer mehr sind es, die behaupten, dass man heute nicht mehr alles aus der Bibel so annehmen kann wie es vor viel zu langer Zeit niedergeschrieben wurde. Das ist einfach unmodern und uncool! Leider denken auch sehr viele Christen, dass gewisse Aussagen in der Bibel nur für eine längst vergangene Zeit Gültigkeit hatten. Die Worte, wonach die ganze Schrift nützlich ist, zur Erbauung, zur Lehre und zur Ermahnung, werden einfach außer Acht gelassen. Hören wir doch wieder mehr auf die Worte der Apostel und auf Petrus, wenn er sagt: „Habt ihr eure Seelen gereinigt im Gehorsam der Wahrheit zu ungefärbter Bruderliebe, so habt euch untereinander beständig lieb aus reinem Herzen. Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, nämlich aus dem lebendigen Wort Gottes, das da bleibt. Denn »alles Fleisch ist wie Gras und alle seine Herrlichkeit wie des Grases Blume. Das Gras ist verdorrt und die Blume abgefallen; aber des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit« (Jesaja 40,6–8). Das ist aber das Wort, welches unter euch verkündigt ist.“ (1.Petrus 1, 22 – 25)
Vergessen wir nicht, dass wir alle durch Jesus Christus errettet wurden und ihm schon allein aus diesem Grund absoluten Gehorsam schuldig sind!

Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern hat Lust am Gesetz des Herrn und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht! Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das Gerät wohl. Aber so sind die Gottlosen nicht, sondern wie Spreu, die der Wind verstreut. Darum bestehen die Gottlosen nicht im Gericht noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten. Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten, aber der Gottlosen Weg vergeht. Amen
(Psalm 1,1-6)



Mittwoch, 10. April 2013

Gedanken über Pilgerschaft (Wallfahrt)



Liebe Brüder, ich ermahne euch als Fremdlinge und Pilger: Enthaltet euch von fleischlichen Begierden, die gegen die Seele streiten, und führt ein rechtschaffenes Leben unter den Heiden, damit die, die euch verleumden als Übeltäter, eure guten Werke sehen und Gott preisen am Tag der Heimsuchung. (1. Petrus 2, 11 – 12)
Dieser Vers vom Apostel Petrus zeigt uns, dass wir als überzeugte und bekennende Christen tatsächlich Fremdlinge in dieser Welt sind. Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern wir befinden uns sozusagen auf der Durchreise. Unsere Reise aber ist keine gewöhnliche Reise, denn wir befinden uns auf Pilgerschaft. Pilgerschaft, oder auch Wallfahrt bezeichnet eine religiös motivierte Reise zu einem Ort, an dem nach dem Glauben der Pilger die Präsenz einer Gottheit erfahrbar ist. Petrus bringt es in diesem Vers also auf den Punkt. Unser Leben hier in dieser Welt hat nur den Zweck in die himmlische Stadt zu pilgern, wo wir dann endlich unserem Herren Jesus Christus leibhaftig gegenübertreten werden. Unser ganzes Sehnen, all unsere Hoffnung, unser Denken und unser Handeln sind ausgerichtet auf diese Stadt im Himmel, in der wir unser Bürgerrecht und unser Erbteil haben.

Dem Apostel geht es aber um mehr, denn er ermahnt uns auch ein rechtschaffenes, also ein gottesfürchtiges Leben unter den Ungläubigen zu führen und uns von den fleischlichen Begierden, die uns in Versuchung führen, zu enthalten. Bei dieser Ermahnung geht es im zuerst einmal darum, dass diese Menschen unser gottgefälliges Leben sehen um dann bei der Wiederkunft Christi aufgrund der bei uns gesehen guten Werke ihren Irrtum erkennen und Gott doch noch preisen. Es geht aber auch ein wenig darum, selbst zu erkennen, dass ein Glaube ohne Werke tot ist und uns niemals in die himmlische Stadt bringen kann.

Wozu auch sollten wir den Dingen nachjagen, denen diese Welt nachjagt? Wir sind auf der Durchreise. Ja wir sind Pilger und unser Weg durch diese uns feindlich gesinnte Welt ist auch ohne diesen ganzen nutzlosen Ballast schwer genug.
Wenn sie schon einmal eine Wanderung unternommen haben, dann wissen sie wovon ich hier berichte. Jedes Teil, das sie zu viel in ihr Wandergepäck eingepackt haben, macht sich spätestens nach ein paar Kilometern bemerkbar indem es schwer auf ihre Schultern drückt. Am leichtesten ist der Weg doch immer dann, wenn sie kein Gepäck und keinen Rucksack mit sich schleppen müssen.
Als Jesus seine Jünger aussandte befahl er ihnen Nichts mitzunehmen. Als der Sohn Gottes wusste er ja, dass Gott seine Kinder versorgen wird. Als wahrer Christ sollten sie dem Beispiel der Jünger folgen und all ihren Ballast abwerfen, bevor sie ihre Pilgereise antreten. Als Kind Gottes dürfen auch sie gewiss sein, dass ihr Vater im Himmel ganz genau weiß was sie benötigen und wenn sie ihn bitten im Gebet, dann wird er ihnen all das geben.

Denken sie aber jetzt nur nicht, dass sie ihre Hände in den Schoß legen können und den ganzen lieben Tag nichts zu tun bräuchten als zu Bitten. Wenn sie solche Gedanken haben, dann kennen sie Gottes Wort nicht. Er selbst hat verordnet, dass alle Menschen, solange sie auf dieser Erde leben, ihr Auskommen durch harte Arbeit verdienen müssen.

Was sie aber unterlassen sollten, ist sich hier Schätze anzusammeln, also zu horten. Auch nicht mit der Ausrede, dass sie sich nur Etwas für schlechte Zeiten auf die Seite legen. Jesus selbst hat uns gesagt: „Sorge dich nicht um den nächsten Tag, denn der nächste Tag wird für sich selbst sorgen.“
Gerade in der Wohlstandsgesellschaft gibt es heute sehr viele Menschen, die von sich behaupten Christ zu sein und an Gott zu glauben. Dabei haben sie Sparbücher und Anlageformen wo sehr viel Geld gebunkert ist. Doch auch wenn noch so viele Menschen um sie herum notleiden, würden sie ihre Ersparnisse nicht opfern und das eben auch unter dem Vorwand und mit der Ausrede es wäre für schlechte Zeiten. Das furchtbare ist aber, dass auch sehr viele Kirchengemeinschaften so handeln und trotz offensichtlicher Not auf ihren gebunkerten Schätzen sitzen.
Ich Weiß mit Sicherheit dass diese alle nicht errettet sind. Hätten sie den Glauben von dem sie behaupten ihn zu haben, warum glauben sie dann dem Wort Gottes nicht, der uns versichert, dass er jedes seiner Kinder versorgen wird? Heißt den Glaube nicht absolutes Vertrauen zu haben? Dann lehrt aber die Bibel auch noch, dass es keinen Glauben gibt ohne die guten Werke.
 Der klare Befehl unseres Herren Jesus Christus lautet aber, die Hungernden, die Durstigen und die Notleidenden zu versorgen mit allem was wir haben.

Öffne mir die Augen, dass ich sehe die Wunder an deinem Gesetz. Ich bin ein Gast auf Erden; verbirg deine Gebote nicht vor mir. Meine Seele verzehrt sich vor Verlangen nach deinen Ordnungen allezeit. Du schiltst die Stolzen; verflucht sind, die von deinen Geboten abirren. Wende von mir Schmach und Verachtung; denn ich halte mich an deine Mahnungen. Fürsten sitzen da und reden wider mich; aber dein Knecht sinnt nach über deine Gebote. Ich habe Freude an deinen Mahnungen; sie sind meine Ratgeber. Meine Seele liegt im Staube; erquicke mich nach deinem Wort. Ich erzähle dir meine Wege und du erhörst mich; lehre mich deine Gebote. Lass mich verstehen den Weg deiner Befehle, so will ich reden von deinen Wundern. Ich gräme mich, dass mir die Seele verschmachtet; stärke mich nach deinem Wort. Halte fern von mir den Weg der Lüge und gib mir in Gnaden dein Gesetz. Ich habe erwählt den Weg der Wahrheit, deine Weisungen hab ich vor mich gestellt. Ich halte an deinen Mahnungen fest; Herr, lass mich nicht zuschanden werden! Ich laufe den Weg deiner Gebote; denn du tröstest mein Herz. Zeige mir, Herr, den Weg deiner Gebote, dass ich sie bewahre bis ans Ende. Unterweise mich, dass ich bewahre dein Gesetz und es halte von ganzem Herzen. Führe mich auf dem Steig deiner Gebote; denn ich habe Gefallen daran. Neige mein Herz zu deinen Mahnungen und nicht zur Habsucht. Wende meine Augen ab, dass sie nicht sehen nach unnützer Lehre, und erquicke mich auf deinem Wege. Amen
(Psalm 119,18-37)