Jahreslosung 2013

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Jahreslosung 2013
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)

Freitag, 9. August 2013

Gedanken über Begründungen gegen die Feste des Herrn

Seit ich über die Feste und den Sabbat des Herrn nachdenke und meine Erkenntnisse darüber auch verkünde, versuchen sehr viele Christen mich mit Bibelstellen, in denen angeblich erklärt wird, dass der Sabbat und die Feste des Herrn heute keine Gültigkeit mehr haben, zu überzeugen, dass ich falsch liege.

Ich finde diese Art der Erklärungsversuche sehr spitzfindig, da es doch eigentlich im Kern darum geht, warum der Sabbat und die Feste des Herrn von den Menschen zu Gunsten des Sonntags und den heidnischen Festen verworfen wurden. Aus diesem Grund müssten diese Leute mir eigentlich Bibelstellen vorweisen in denen von der Gültigkeit des Sonntages und der einst heidnischen Feste, als neue Feste des Herrn, die Rede ist. Da dies aber unmöglich ist, weil es keine passenden Bibelstellen gibt, gehen sie den Umweg über Begründungen den Sabbat und die Feste des Herrn nicht einhalten zu müssen.

Der Sonntag ist eindeutig der Tag, an dem in alten Kulturen der Sonnengott angebetet wurde. So lesen wir in Wikipedia: Der Sonntag (althochdeutsch sunnun tag oder ahd. frôn(o)tag ‚Herrntag‘, lateinisch dies solis „Tag der Sonne“ und dies dominica, griechisch Κυριακή. (http://de.wikipedia.org/wiki/Sonntag
  
So wurden dann auch die heutigen Kirchenfeste wie Weihnachten und Ostern von Menschen erfunden und zur Anbetung und Verehrung Gottes verwendet.

Dies alles sind Feiertage und Feste, die weder Gott noch sein Sohn Jesus Christus jemals angeordnet haben. Aber um diese menschlichen Erfindungen und Lehren ohne schlechtes Gewissen weiterhin praktizieren zu können, werden nicht Erklärungen gesucht warum diese in Gottes Augen rechtens sein sollen, sondern Erklärungen warum der Sabbat und die Feste des Herrn nicht wichtig seien.
Das Ganze nennt man dann vermutlich menschliche Logik oder Weisheit. Wann werden die Menschen begreifen, dass es in dieser Diskussion nur darum geht, dass die Feste und der Sonntag, welche von ihnen im Namen Gottes gefeiert werden, in den Augen Gottes nur abscheulicher Götzendienst sind.

Jesus Christus selbst sagt in Matthäus 15: 7 – 9: Heuchler! Treffend hat Jesaja über euch geweissagt, indem er spricht: »Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren. «“

Auch der Prophet Jesaia, der von unserem Herrn zitiert wird schrieb in Jesaia 29, 13 – 16: „Und der Herr sprach: Weil dies Volk mir naht mit seinem Munde und mit seinen Lippen mich ehrt, aber ihr Herz fern von mir ist und sie mich fürchten nur nach Menschengeboten, die man sie lehrt, darum will ich auch hinfort mit diesem Volk wunderlich umgehen, aufs Wunderlichste und Seltsamste, dass die Weisheit seiner Weisen vergehe und der Verstand seiner Klugen sich verbergen müsse. Weh denen, die mit ihrem Plan verborgen sein wollen vor dem Herrn und mit ihrem Tun im Finstern bleiben und sprechen: »Wer sieht uns und wer kennt uns? « Wie kehrt ihr alles um! Als ob der Ton dem Töpfer gleich wäre, dass das Werk spräche von seinem Meister: Er hat mich nicht gemacht! und ein Bildwerk spräche von seinem Bildner: Er versteht nichts!“

Wie vortrefflich doch Jesaja dies vorhersagte. Denn es wird heute tatsächlich alles umgekehrt. Anstatt die heute in christlichen Kreisen gültigen Feste und den Sonntag biblisch zu begründen, wird versucht Gottes Sabbat und seine Feste biblisch abzuleugnen.

Lieber Mensch, so sage mir, warum begehst du ohne auch nur darüber nachzudenken Götzendienst und weigerst dich die Feste und den Sabbat des Herrn zu halten? Gott gab dir ohnehin den freien Willen, sodass du von ihm niemals gezwungen werden wirst, seinen Sabbat und seine Feste zu halten. Nur sei bitte vorsichtig damit, zu behaupten dein Sonntag und deine Feste seien biblisch und dienen der Anbetung des Gottes der Bibel. Zu schnell könnte es geschehen, dass Jesus Christus auch dich ansprechen wird mit: „Heuchler!..........“

Der Gott der Bibel hat Mose seine Gottesdienstordnung gegeben. Aus dieser hat dann Jesus Christus durch sein vollkommenes Opfer die Notwendigkeit von Tieropfern entfernt. Alles andere hat aber noch Gültigkeit und ist die Art Anbetung die der Gott der Bibel haben möchte.

Noch eine Klarstellung über etwas, was mir vorgeworfen wird: Auch ich möchte niemandem den Sabbat und die Feste des Herrn aufzwingen. Ich schreibe lediglich über meine Gedanken zum Wort Gottes in der Bibel um euch auch zum Nachdenken und nachlesen anzuregen.


Von David, vorzusingen. Ich traue auf den Herrn. Wie sagt ihr denn zu mir: »Flieh wie ein Vogel auf die Berge! Denn siehe, die Gottlosen spannen den Bogen / und legen ihre Pfeile auf die Sehnen, damit heimlich zu schießen auf die Frommen. Ja, sie reißen die Grundfesten um; was kann da der Gerechte ausrichten? « Der Herr ist in seinem heiligen Tempel, des Herrn Thron ist im Himmel. Seine Augen sehen herab, seine Blicke prüfen die Menschenkinder. Der Herr prüft den Gerechten und den Gottlosen; wer Unrecht liebt, den hasst seine Seele. Er wird regnen lassen über die Gottlosen Feuer und Schwefel und Glutwind ihnen zum Lohne geben. Denn der Herr ist gerecht und hat Gerechtigkeit lieb. Die Frommen werden schauen sein Angesicht. Amen
(Psalm 11,1-7)