Jahreslosung 2013

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Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)
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Freitag, 4. Oktober 2013

Gedanken über Logik in Bezug auf Gottes Wort

Bei meinem letzten Beitrag wurde in einigen Kommentaren argumentiert, dass etwas in Bezug auf das Wort Gottes nicht logisch sei. Das möchte ich zum Anlass nehmen um über die menschliche Logik, in Bezug auf Gottes Wort, nachzudenken.

Was bedeutet eigentlich Logik und woher kommt dieser Begriff? In Wikipedia fand ich über Logik: Logik = Lehre von den Gesetzen des abgeleiteten Wissens;  Folgerichtigkeit des Denkens.
 Argumenten im Hinblick auf ihre Gültigkeit untersucht, unabhängig vom Inhalt der Aussagen.
über gleichbedeutend mittellateinisch: logica aus griechisch λογική (τέχνη) (logikḗ (téchnē)) „Denklehre“, zu λογικός (logikós) „die Vernunft betreffend“, zurückgehend auf λόγος (lógos) → grc Vernunft“  (http://de.wikipedia.org/wiki/Logik)

Logik ist also Denklehre die Vernunft betreffend. So könnte man also auch sagen, Etwas ist gegen alle Vernunft. Laut Wikipedia ist Vernunft: Der Begriff Vernunft bezeichnet in seiner modernen Verwendung die Fähigkeit des menschlichen Denkens, aus den im Verstand durch Beobachtung und Erfahrung erfassten Sachverhalten universelle Zusammenhänge in der Welt durch Schlussfolgerung herzustellen, deren Bedeutung zu erkennen, Regeln und Prinzipien aufzustellen und danach zu handeln. (http://de.wikipedia.org/wiki/Vernunft)

Das zeigt uns, dass menschliche Weisheit notwendig ist um aus Beobachtung und Erfahrung universelle Zusammenhänge durch Schlussfolgerungen herstellen zu können. Was aber hält Gott von der Weisheit der Menschen? Dazu lesen wir im 1.Korinter 3, 18 – 20: Niemand betrüge sich selbst. Wer unter euch meint, weise zu sein in dieser Welt, der werde ein Narr, dass er weise werde.  Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott. Denn es steht geschrieben (Hiob 5,13): »Die Weisen fängt er in ihrer Klugheit«,  und wiederum (Psalm 94,11): Der Herr kennt die Gedanken der Weisen, dass sie nichtig sind.“

Das zeigt uns, dass man mit menschlicher Logik und Verstand nicht an Gottes Wort herangehen sollte, wenn man Gottes Wahrheit finden will. Das lehrt uns unter Anderem das Buch Hiob. Dort sehen wir, dass Hiobs Freunde den Fehler machen und an seinen Fall mit menschlicher Logik und ihrer Erfahrung herangehen. Was sie dann deshalb zu Hiob sagten, verärgerte Gott so sehr, dass Hiob für seine Freunde vor Gott opfern musste um sie zu retten.

Würden wir mit menschlicher Logik und Vernunft die Bibel lesen, dann würden wir sie sofort wieder als unglaubwürdig aus der Hand legen. Denn nach menschlicher Logik, also durch Beobachtung und Erfahrung erfassten Sachverhalten ist es unlogisch:
  • ·         Das alles was existiert in sechs Tagen zu 24 Stunden erschaffen wurde.
  • ·         Das sich ein Meer teilen lässt, sodass ein ganzes Volk trockenen Fußes hindurchgehen konnte.
  • ·         Das Jemand der nicht gestorben ist, entrückt wird.
  • ·         Das Jemand der bereits gestorben ist, wieder auferweckt wird.
  • ·         Und viele andere Vorkommnisse in der Bibel

Obwohl diese Vorkommnisse für Menschen unlogisch sind und nicht geglaubt werden, hat sich alles genauso zugetragen, denn für Gott war dies alles logisch und entsprang seiner Vernunft.
So sollte man vielleicht doch mit Gebet und Geistlich an die Bibel herangehen und nicht mit menschlicher Logik.



Herr, du Gott der Vergeltung, du Gott der Vergeltung, erscheine! Erhebe dich, du Richter der Welt; vergilt den Hoffärtigen, was sie verdienen! Herr, wie lange sollen die Gottlosen, wie lange sollen die Gottlosen prahlen?  Es reden so trotzig daher, es rühmen sich alle Übeltäter.  Herr, sie zerschlagen dein Volk und plagen dein Erbe.  Witwen und Fremdlinge bringen sie um und töten die Waisen  und sagen: Der Herr sieht’s nicht, und der Gott Jakobs beachtet es nicht.  Merkt doch auf, ihr Narren im Volk! Und ihr Toren, wann wollt ihr klug werden?  Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gemacht hat, sollte der nicht sehen?  Der die Völker in Zucht hält, / sollte der nicht Rechenschaft fordern – er, der die Menschen Erkenntnis lehrt?  Aber der Herr kennt die Gedanken der Menschen: sie sind nur ein Hauch!  Wohl dem, den du, Herr, in Zucht nimmst und lehrst ihn durch dein Gesetz,  ihm Ruhe zu schaffen vor bösen Tagen, bis dem Gottlosen die Grube gegraben ist.  Denn der Herr wird sein Volk nicht verstoßen noch sein Erbe verlassen.  Denn Recht muss doch Recht bleiben, und ihm werden alle frommen Herzen zufallen.  Wer steht mir bei wider die Boshaften? Wer tritt zu mir wider die Übeltäter?  Wenn der Herr mir nicht hülfe, läge ich bald am Orte des Schweigens.  Wenn ich sprach: Mein Fuß ist gestrauchelt, so hielt mich, Herr, deine Gnade.  Ich hatte viel Kummer in meinem Herzen, aber deine Tröstungen erquickten meine Seele.  Du hast ja nicht Gemeinschaft mit dem Richterstuhl der Bösen, die das Gesetz missbrauchen und Unheil schaffen.  Sie rotten sich zusammen wider den Gerechten und verurteilen unschuldiges Blut.  Aber der Herr ist mein Schutz, mein Gott ist der Hort meiner Zuversicht.  Und er wird ihnen ihr Unrecht vergelten / und sie um ihrer Bosheit willen vertilgen; der Herr, unser Gott, wird sie vertilgen. Amen (Psalm 94,1-23)


Mittwoch, 2. Oktober 2013

Gedanken zu Sacharja 14

Die Weissagungen des Sacharja im Kapitel 14 sind sehr oft betitelt als: Der Tag des HERRN – Das sichtbare Kommen des HERRN zur Rettung Jerusalems, zum Gericht der Völker und zur Herrschaft über die Erde

In den Versen 1 – 7 erfahren wir bereits sehr viel über das, was Gott für seinen Tag, den Tag des Herrn vorhersagt. Diese Verse zeigen uns aber auch die Aufgaben unseres Messias zu dieser Zeit. In diesen Versen lesen wir: „Siehe, es kommt für den Herrn die Zeit, dass man in deiner Mitte unter sich verteilen wird, was man dir geraubt hat. Denn ich werde alle Heiden sammeln zum Kampf gegen Jerusalem. Und die Stadt wird erobert, die Häuser werden geplündert und die Frauen geschändet werden. Und die Hälfte der Stadt wird gefangen weggeführt werden, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden. Und der Herr wird ausziehen und kämpfen gegen diese Heiden, wie er zu kämpfen pflegt am Tage der Schlacht. Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberg, der vor Jerusalem liegt nach Osten hin. Und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten, vom Osten bis zum Westen, sehr weit auseinander, sodass die eine Hälfte des Berges nach Norden und die andere nach Süden weichen werden. Und das Tal Hinnom wird verstopft werden, denn das Tal wird an die Flanke des Berges stoßen. Und ihr werdet fliehen, wie ihr vorzeiten geflohen seid vor dem Erdbeben zur Zeit Usijas, des Königs von Juda. Da wird dann kommen der Herr, mein Gott, und alle Heiligen mit ihm. Zu der Zeit wird weder Kälte noch Frost noch Eis sein. Und es wird ein einziger Tag sein – er ist dem Herrn bekannt! –, es wird nicht Tag und Nacht sein, und auch um den Abend wird es licht sein.“

Jesus Christus wird es sein, dessen Füße auf dem Ölberg stehen und er wird es auch sein, der kämpfen wird gegen die Heiden. An diesem Tag wird auch ein jeder vergeblich auf die Gnade des Herrn hoffen, denn er wird niemandem Gnade gewähren. So werden sich auch sehr viele von denen, die heute behaupten, dass sie die Heilsgewissheit haben, darüber verwundern, warum sie der Herr nicht kennt. Dabei hat ja Gott in seinem Wort oft genug gewarnt. So lesen wir zum Beispiel in Ezechiel 44, 9: Darum spricht Gott der Herr: Es soll kein Fremder mit unbeschnittenem Herzen und unbeschnittenem Fleisch in mein Heiligtum kommen von allen Fremdlingen, die unter den Israeliten leben,“

Wir sehen also, dass für Gott auch die Beschneidung wichtig ist. Somit müsste es eigentlich klar sein, dass die ganze Thora ewige Gültigkeit hat. Die Beschneidung des Herzens ist das Siegel für den neuen Bund. Wer aber am Herzen beschnitten ist, dem wurden von Jesus Christus die Gebote und die Thora ins Herz geschrieben, sodass er erkennen konnte, dass der Sabbat, die Gebote, die Feste des Herrn und seine Thora zu heiligen sind. Durch die Gnade des Herrn Jesus Christus war ihm dies auch möglich.

Das Heiligtum Gottes ist mit Sicherheit keine Kirche. Die Kirche ist Heiligtum von Menschen für Menschen. Das Heiligtum Gottes ist sein Tempel, der im neuen Jerusalem auch wieder die Lade des Bundes enthalten wird.

So müsste uns und ganz besonders jenen, die behaupten die Heilsgewissheit zu haben, doch auch zu denken geben, was Johannes in Offenbarung 14, 1 schreibt: Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn.“

Es gibt aber sehr viel mehr Menschen, die als Christen den Sonntag einhalten, die Weihnachten und Ostern feiern und in die Kirche gehen. Diese Menschen übersehen aber, dass dies alles nicht der Wille Gottes ist, sondern die falschen Lehren von Menschen sind. Gott möchte, dass sein Sabbat geheiligt wird und seine Feste gefeiert werden, die er für alle Menschen gegeben hat. Denn Gott hat nie gesagt, das sind die Feste der Israeliten; er hat gesagt, das sind die Feste des Herrn! Darum lesen wir auch in Offenbarung 21, 27: Und nichts Unreines wird hineinkommen und keiner, der Gräuel tut und Lüge, sondern allein, die geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes.“

Geistlich rein ist jeder, dessen Herz beschnitten ist und der aus Gnade, also unbewusst die Gebote und die Thora lebt. Diese sind es, welche geschrieben stehen im Lebensbuch des Lammes.
Darum lasst euch nicht täuschen von den modernen Pharisäern und Schriftgelehrten, die behaupten dass nur sie es sind, welche die Bibel genau kennen und auslegen können. In Sacharja 14, 16 – 19 lesen wir: „Und alle, die übrig geblieben sind von allen Heiden, die gegen Jerusalem zogen, werden jährlich heraufkommen, um anzubeten den König, den Herrn Zebaoth, und um das Laubhüttenfest zu halten.  Aber über das Geschlecht auf Erden, das nicht heraufziehen wird nach Jerusalem, um anzubeten den König, den Herrn Zebaoth, über das wird’s nicht regnen. Und wenn das Geschlecht der Ägypter nicht heraufzöge und käme, so wird auch über sie die Plage kommen, mit der der Herr alle Heiden schlagen wird, wenn sie nicht heraufkommen, um das Laubhüttenfest zu halten. Darin besteht die Sünde der Ägypter und aller Heiden, dass sie nicht heraufkommen, um das Laubhüttenfest zu halten.“

Darin besteht also die Sünde! Es ist Sünde in den Augen unseres Herrn, seine Feste nicht zu halten! Warum nur glauben so wenige die Worte unseres Herrn und so viele die Worte von Menschen? Die ganze Bibel, sowie Paulus und die Apostel warnen uns und die ersten Christen kannten bis dreihundert nach Christi keine anderen Feste, als die Feste des Herrn.
Der Antisemitismus und die Lehren der Kirche aber, brachten die Menschen dazu, dies alles zu vergessen!



Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig; und der Herr, der Gott des Geistes der Propheten, hat seinen Engel gesandt, zu zeigen seinen Knechten, was bald geschehen muss. Siehe, ich komme bald. Selig ist, der die Worte der Weissagung in diesem Buch bewahrt. Und ich, Johannes, bin es, der dies gehört und gesehen hat. Und als ich’s gehört und gesehen hatte, fiel ich nieder, um anzubeten zu den Füßen des Engels, der mir dies gezeigt hatte. Und er spricht zu mir: Tu es nicht! Denn ich bin dein Mitknecht und der Mitknecht deiner Brüder, der Propheten, und derer, die bewahren die Worte dieses Buches. Bete Gott an! Und er spricht zu mir: Versiegle nicht die Worte der Weissagung in diesem Buch; denn die Zeit ist nahe!  Wer Böses tut, der tue weiterhin Böses, und wer unrein ist, der sei weiterhin unrein; aber wer gerecht ist, der übe weiterhin Gerechtigkeit, und wer heilig ist, der sei weiterhin heilig.  Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind. Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.  Selig sind, die ihre Kleider waschen, dass sie teilhaben an dem Baum des Lebens und zu den Toren hineingehen in die Stadt.  Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und alle, die die Lüge lieben und tun. Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch dies zu bezeugen für die Gemeinden. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der helle Morgenstern. Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst. Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht. Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald. – Amen, ja, komm, Herr Jesus! Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen! AMEN  (Offenbarung 22, 6 -21)


Montag, 23. September 2013

Gedanken über Römer 8, 1 – 10

Der Apostel Paulus schreibt in Römer 8, 1 – 10:

So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist.  Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.  Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch kraftlos war, das tat Gott, indem er seinen Sohn sandte in der gleichen Gestalt wie das Fleisches der Sünde und um der Sünde willen und die Sünde im Fleisch verurteilte, damit die von Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist. Denn diejenigen, die gemäß des Fleisches sind, trachten nach dem, was dem Fleisch entspricht; diejenigen aber, die gemäß des Geistes sind, trachten nach dem, was dem Geist entspricht. Denn das Trachten des Fleisches ist Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden, weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist; denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht und kann es auch nicht; und die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen.  Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber den Geist Christus nicht hat, der ist nicht sein. Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen.

Wer im Fleisch wandelt, der trachtet in erster Linie danach, seine Begierden und Wünsche erfüllt zu haben. Das ist aber die Feindschaft gegen Gott. Denn das Problem dieser Ungläubigen ist viel größer als nur der Ungehorsam gegen Gott. Die ungehorsamen Taten sind ja nur das Ergebnis des inneren, also fleischlichen Zwanges. Denn, wie bereits erwähnt, ist ja ihre Neigung und Orientierung auf die eigene Befriedigung die Feindschaft gegen Gott. Daran ändert auch, nur äußerlich behauptete Religiosität oder Moral nichts. Ja, sogar eventuell getane  gute Werke von diesen Menschen, können Gottes Gesetz nicht erfüllen, da sie aus dem Fleisch getan wurden und auf eigennützigen Motiven beruhen.

Der Geist aber, von dem Paulus in diesen Versen so oft spricht, ist es, den Jesus jedem gibt, dem er gnädig ist. Dieser Geist befreit von Sünde und Tod; und befähigt jeden, der ihn bekommen hat, das Gesetz Gottes zu erfüllen. Der Geist verändert die Natur des wahrhaft Gläubigen und gibt die Kraft zum Sieg über die Begierden des unerlösten Fleisches.

Das Wort wandeln, bedeutet in diesen Versen so viel wie leben. So erkennen wir dann, dass jeder, der sein altes Leben, das im Fleisch leben beibehält und weiterhin seinen eigenen Begierden und Wünschen nachjagt, Gott nicht gefällt. Wenn so einer Gott nicht gefällt, dann hat er auch den Heiligen Geist nicht.

Der Apostel Paulus hört also in all seinen Briefen niemals auf, die Menschen vor falscher Gottesanbetung und dem verfälschten Evangelium der weltlichen Kirchen zu warnen.

Wir erkennen also gerade in diesen Versen, dass jeder, der Jesus Christus tatsächlich angenommen hat, fortan im Geist lebt. Was eben bedeutet, das sich sein Leben verändert, weil der Geist ihm ermöglicht, was dem Fleisch unmöglich ist, nämlich das Halten der Gebote Gottes. Wer den Geist hat, der besiegt durch diesen die Begierden und Wünsche seines Fleisches.

Wer im Fleisch lebt, dem ist sein Nächster ziemlich egal. Das kann man heute in sehr vielen christlichen Kirchengemeinden beobachten. Kaum jemand in diesen weltlichen Kirchen ist wirklich dazu bereit, seinem in Not geratenen Nächsten selbst wenn er die gleiche Kirche besucht, zu helfen. Viel wichtiger ist ja, das eigene Wohl, wie etwa das Sparbuch, das neue Haus, das neue Auto und andere Luxusartikel. Ja, sogar die Kirchen selbst halten lieber ihren Reichtum zurück, als einem Gemeindemitglied in Not beizustehen. Diese Handlungen beweisen aber eindeutig, dass all jene den Geist nicht haben.

In solch einer Lage, sollte man sich der Warnung aus der Offenbarung besinnen, die da lautet: „Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr ihrer Sünden nicht teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!“


Warum toben die Nationen und sinnen Eitles die Völkerschaften?  Es treten auf Könige der Erde, und Fürsten tun sich zusammen gegen den HERRN und seinen Gesalbten: Lasst uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!  Der im Himmel thront, lacht, der Herr spottet über sie. Dann spricht er sie an in seinem Zorn, in seiner Zorn Glut schreckt er sie: Habe doch ich meinen König geweiht auf Zion, meinem heiligen Berg! Lasst mich die Anordnung des HERRN bekanntgeben! Er hat zu mir gesprochen: »Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt. Fordere von mir, und ich will dir die Nationen zum Erbteil geben, zu deinem Besitz die Enden der Erde. Mit eisernem Stab magst du sie zerschmettern, wie Töpfergeschirr sie zerschmeißen.  Und nun, ihr Könige, handelt verständig; lasst euch zurechtweisen, ihr Richter der Erde!  Dienet dem HERRN mit Furcht, und jauchzt mit Zittern! Küsst den Sohn, dass er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Weg; denn leicht entbrennt sein Zorn. Glücklich alle, die sich bei ihm bergen! Amen (Psalm 2, 1 – 12)



Donnerstag, 19. September 2013

Gedanken zu Römer 6, 1 – 7

In Römer 6, 1 – 7 lesen wir:

Was sollen wir nun sagen? Sollten wir in der Sünde verharren, damit die Gnade zunehme? Das sei ferne! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie werden wir noch in ihr leben? Oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?  So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandelnd. Denn wenn wir verwachsen sind mit der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch mit seiner Auferstehung sein, da wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen. Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde.

Im Vers eins stellt Paulus uns die Frage, ob wir den in der Sünde bleiben dürfen, nur um dies dann in Vers zwei zu verneinen. Dann erklärt er uns, dass wir der Sünde gestorben sind und nicht mehr in ihr leben können. Denn jeder, der auf Jesus Christus getauft ist und von Jesus mit dem Heiligen Geist getauft wurde, dem hat ja Jesus auch die Gebote und Satzungen, als Zeichen des neuen Bundes ins Herz geschrieben, sodass ein Solcher, wissentlich gar nicht sündigen kann.

Anschaulicher wie der Apostel Paulus, kann man dieses Thema gar nicht lehren. Darum kann ich nicht verstehen, warum so viele Moderne Menschen, die denken, dass sie Christen sind, ein Leben führen, dass sehr weit von Christus entfernt ist. Solche sind es auch, die behaupten, sie dürfen in Sünde leben, weil sie ja Christus angenommen haben.

Doch haben sie Jesus Christus tatsächlich angenommen? Oder hat Jesus Christus sie mit dem Heiligen Geist getauft? Ich denke, man kann ruhigen Gewissens beide Fragen mit nein beantworten.
So lesen wir dann auch in Judas 4: Denn gewisse Menschen haben sich heimlich eingeschlichen, die längst zu diesem Gericht vorher aufgezeichnet sind, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Ausschweifung verkehren und den alleinigen Gebieter und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen.“

Jeder, der behauptet, er hat Jesus Christus in sein Leben gelassen und doch weiterhin in Sünde und Ausschweifung lebt, ist ein Gottloser Mensch, der bereits zum Gericht vorgesehen ist. Das behaupte nicht ich, sondern die Bibel, wie wir ja nachlesen können.

Jedem, aber der Jesus Christus tatsächlich in sein Leben gelassen hat, dem wurden von Christus die Gebote und Satzungen Gottes ins Herz geschrieben, denn das ist der neue Bund. Diese sind es auch, denen die Gnade zuteil wird, dass ihnen ihr altes, sündiges Leben nicht mehr angerechnet wird. Das sind auch die Menschen, denen der Heilige Geist alles lehrt.

Genau das lehrt auch der Apostel Petrus. So lesen wir im 1. Petrus 2, 24: „der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinauf getragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.“

Hier werden wir also noch einmal darauf hingewiesen, dass wahre Gläubige der Gerechtigkeit leben und die Sünde nicht tun. Der wahre Nachfolger Christi, wird die Sünde hassen.
Paulus lehrt uns ja auch in Vers sechs, dass unser alter Mensch mit Jesus mitgekreuzigt wurde, damit unser neuer Leib eben der Sünde nicht mehr dient. Den neuen Leib aber hat nur der wahre Nachfolger Christi, also Jene, die von Jesus Christus angenommen wurden. Wie wir ja mittlerweile Wissen, wird Jesus Christus nur denen die Gnade erweisen, die seine Gebote und Satzungen einhalten, welche gleichbedeutend sind mit den Geboten und Satzungen Gottes.

Das Paulus keinen Zweifel daran lässt, was das Leben eines wahren Gläubigen betrifft, können wir auch in Galater 2, 20 nachlesen: „und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.“

Man kann also Aufgrund dieser Lehren des Apostel Paulus genau erkennen, dass der Jesus Christus der Bibel doch ein Anderer ist, als der, welcher heute in den christlichen Religionen gelehrt wird.
Jesus Christus hat uns ja selbst erklärt, dass er und der Vater gleich sind!

Wenn sie den Jesus Christus der Bibel von Herzen suchen, wird er sich finden lassen, so wie er es verheißen hat.


Von David. Ein Maskil. 

Glücklich der, dem Übertretung vergeben, dem Sünde zugedeckt ist!  Glücklich der Mensch, dem der HERR die Schuld nicht zurechnet und in dessen Geist kein Trug ist! Als ich schwieg, zerfielen meine Gebeine durch mein Gestöhn den ganzen Tag.  Denn Tag und Nacht lastete auf mir deine Hand; verwandelt wurde mein Saft in Sommergluten. // So tat ich dir kund meine Sünde und deckte meine Schuld nicht zu. Ich sagte: Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen; und du, du hast vergeben die Schuld meiner Sünde. // Deshalb soll jeder Fromme zu dir beten, zur Zeit, da du zu finden bist; gewiss, bei großer Wasserflut – ihn werden sie nicht erreichen. Du bist ein Bergungsort für mich; vor Bedrängnis behütest du mich; du umgibst mich mit Rettungsjubel. // Ich will dich unterweisen und dich lehren den Weg, den du gehen sollst; ich will dir raten, meine Augen über dir offenhalten. Seid nicht wie ein Ross, wie ein Maultier, ohne Verstand; mit Zaum und Zügel ist seine Kraft zu bändigen, sonst nahen sie dir nicht. Viele Schmerzen hat der Gottlose; wer aber auf den HERRN vertraut, den umgibt er mit Gnade.  Freut euch an dem Herrn, und frohlockt, ihr Gerechten, und jubelt, alle ihr von Herzen Aufrichtigen! Amen (Psalm 32, 1-11)


Dienstag, 17. September 2013

Gedanken zu Jeremia 23, 9 – 12:

Gebrochen ist mein Herz in meiner Brust, es zittern alle meine Gebeine. Ich bin wie ein Betrunkener und wie ein Mann, den der Wein überwältigt hat, wegen dem HERRN und wegen seiner heiligen Worte.  Denn das Land ist voll von Ehebrechern; denn das Land trauert wegen des Fluches, die Weideplätze der Steppe sind verdorrt, ihr Treiben ist böse, und sie missbrauchen ihre Macht.  Denn sowohl Prophet als auch der Priester sind ruchlos. Sogar in meinem Haus habe ich ihre Bosheit gefunden, spricht der HERR. Darum soll ihr Weg wie schlüpfriger Boden in der Finsternis werden; sie sollen gestoßen werden und auf ihm fallen; denn ich will Unheil über sie bringen, das Jahr ihrer Heimsuchung, spricht der HERR.

In diesen Versen erklärt uns Gott, durch Jeremia, dass das Land voll sein wird, von falschen Propheten und Priestern. Sogar in seinem Haus (Gotteshaus) schrecken die Priester vor ihrer Bosheit nicht zurück. Wenn ich diese Verse lese, dann habe ich unverzüglich all die Priester vor Augen, die Jahrelang, ihnen anbefohlene Kinder missbrauchten und dann auch noch von ihren Kirchen geschützt wurden. Ich sehe aber auch all die Priester, die im Laufe ihres Lebens oftmals Ehebruch begingen und denen die Alimente Zahlungen für ihre unehelichen Kinder von ihren Kirchen beglichen wurden. Ich weiß aber auch, dass dies alles nicht der Vergangenheit angehört, sondern auch heute noch geschieht.

Ich frage mich sehr oft, warum die Menschen diesen Ehebrechern und ihren weltlichen Kirchen Glauben schenkt; das Wort Gottes in der Bibel aber verwirft.

Gott lässt uns durch Jeremia vor diesen warnen, so lesen wir in Jeremia 23, 16: So spricht der Herr der Heerscharen: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie täuschen euch; die Offenbarung ihres eigenen Herzens verkünden sie und nicht was aus dem Mund des Herrn kommt.

Diese Warnung gilt auch heute noch. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Christen bis in das Jahr 360 nach Christus keinen Sonntag, kein Weihnachten und kein Ostern kannten, da diese Alle heidnische Rituale waren. Dennoch lehren uns die Propheten, die Priester und deren weltliche Kirchen bis zum heutigen Tag, dass diese von einem römischen Kaiser, also von einem Menschen und nicht von Gott angeordneten Feste, als christliche Feiertage zu halten sind.

Gott schreit zu uns: „Sie täuschen euch; die Offenbarung ihres eigenen Herzens verkünden sie und nicht was aus dem Mund des Herrn kommt.“ Aber die Menschen hören nicht auf Gott!
Ich denke, die heidnischen Bräuche, welche von diesem römischen Kaiser als christliche Feste erhoben wurden, sind deshalb so stark in den Menschen verankert, weil die römische Staatskirche über die Jahrhunderte alle, die das Wort Gottes verkündeten und sich weigerten etwas anderes zu heiligen als den Sabbat und die Feste des Herrn, ermordete! Auch heute noch werden die wenigen, die das Wort Gottes verkünden und den Sabbat, sowie die Feste des Herrn einhalten, von den weltlichen Kirchen verspottet, verachtet und für verrückt erklärt.

Diese von den Menschen verachteten sind es, die mit Jeremia sagen können: „Da sagte ich mir: Ich will Gott nicht mehr erwähnen und nicht mehr in seinem Namen reden! Doch da brannte es in meinem Herzen als wäre ein Feuer, in meinen Gebeinen eingeschlossen, und ich wurde müde, es auszuhalten; ja ich kann es nicht!“

In Jeremia 23, 21-22 lesen wir folgende Worte Gottes: Ich habe die Propheten nicht gesandt, und doch sind sie gelaufen. Ich habe nicht zu ihnen geredet, und doch haben sie geweissagt.  Hätten sie aber in meinem Rat gestanden, dann würden sie mein Volk meine Worte hören lassen und es abbringen von seinem bösen Weg und von der Bosheit seiner Taten.

Auch das sind sehr klare Worte Gottes, die uns erkennen lassen zu welchen Taten diese falschen Propheten fähig sind.
Studiere das Wort und schaue ob Gott jemals einen Menschen in seinen Dienst gestellt hat, der ein Ehebrecher oder ein Kinderschänder war, oder sein Wort nicht wahrheitsgemäß lehrte! Du wirst erkennen, dass solche nicht von Gott berufen sind, sondern von Menschen. Den Kirchen dieser Welt ging es nie vorrangig darum, dass Wort Gottes zu verkünden und Seelen zu erretten! Vorrangig ging und geht es ihnen darum Macht, Ehre, Prunk und Reichtum zu erlangen und zu behalten.

Es wird heute in vielen Medien immer wieder berichtet, wie viel Reichtum welcher Millionär gerade besitzt; dabei hat mit Abstand niemand auf dieser Welt auch nur annähernd den Reichtum und die Schätze, welche die römische Kirche ihr Eigentum nennt.


Dem Chorleiter. Vom Knecht des HERRN. Von David.

Die Übertretung spricht zum Gottlosen im Innern seines Herzens: Es ist keine Furcht Gottes vor seinen Augen. Denn es schmeichelt ihm in seinen Augen, seine Sünde zu vollbringen, Hass zu üben. Lüge und Betrug sind die Worte seines Mundes; er hat es aufgegeben, verständig zu handeln, Gutes zu tun. Bosheit ersinnt er auf seinem Lager; er betritt einen Weg, der nicht gut ist; Böses verschmäht er nicht.  HERR, an die Himmel reicht deine Gnade, deine Treue bis zu den Wolken. Deine Gerechtigkeit ist den Bergen Gottes gleich, deine Rechtssprüche dem gewaltigen Urmeer; Menschen und Vieh hilfst du, o HERR.  Wie köstlich ist deine Gnade, Gott! und Menschenkinder bergen sich in deiner Flügel Schatten;  sie laben sich am Fett deines Hauses, und mit dem Strom deiner Wonnen tränkst du sie. Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht. Erhalte deine Gnade denen, die dich kennen, und deine Gerechtigkeit den von Herzen Aufrichtigen! Nicht erreiche mich der Fuß der Hochmütigen, und die Hand der Gottlosen vertreibe mich nicht!  Da sind gefallen die Übeltäter; sie wurden umgestoßen und können nicht mehr aufstehen. Amen (Psalm 36)