Jahreslosung 2013

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Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13, 14)
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Mittwoch, 11. September 2013

Gedanken zu Jeremia 20, 7 – 9

HERR, du hast mich betört, und ich habe mich betören lassen. Du hast mich ergriffen und überwältigt. Ich bin zum Gelächter geworden den ganzen Tag, jeder spottet über mich.

Im Vers sieben beklagt sich Jeremia bei Gott, dass alle ihn verspotten, weil er die Worte Gottes verkündet. Er erleidet Spott, weil er die Wahrheit, die ihm Gott aufgetragen hat, verkündet. Ihm kommt nicht einmal der Gedanke, dass er diesen Spott nicht mehr erleiden müsste, wenn er das sagen würde, was die Menschen hören wollen.

Hier sehen wir den Unterschied zu den meisten Modernen Evangelisten, die diesem Spott, den sie erleiden müssten, wenn sie das wahre Evangelium verkünden würden, dadurch ausweichen, dass sie alles was die Menschen heute nicht hören wollen einfach weglassen und das was sie dann predigen mit Modernen menschlichen Werbemitteln ausschmücken. Das sie auf diese Art sehr weit entfernt sind vom realen Wort Gottes, nehmen sie in Kauf, denn ihre Ehre und ihr guter Ruf bei den Menschen dieser Welt ist ihnen wichtiger als Gott zu dienen. Auch, dass sie durch ihr Handeln viele Menschen der Verdammnis näher bringen, berührt ihr Gewissen nicht im Geringsten.

Ja, heute gibt es nur sehr wenig Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, denen das echte und unverfälschte Wort Gottes wichtiger ist, als Ruhm und Ehre und die dieses Wort auch verkünden, obwohl sie verspottet, angefeindet und für verrückt erklärt werden. Dieser Handvoll Menschen ist es eben wichtiger, viele zu erretten, als ein Freund dieser Welt zu sein.

Denn sooft ich rede, muss ich schreien, »Gewalttat« und »Zerstörung« rufen; denn das Wort des HERRN ist mir zur Verhöhnung und zur Verspottung geworden den ganzen Tag.

In Vers acht beklagt sich Jeremia bei Gott, dass er nie gute Nachrichten verkünden kann, sodass ihn die Menschen verhöhnen und verspotten, weil er nur von Zerstörung und Gericht reden darf.

Schon alleine aufgrund Dessen, was heute in dieser Welt vor sich geht, müssten alle Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, diese Welt zur Umkehr zu Gott, zur Buße und Sühne aufrufen und dürften nur mit dem Zorn Gottes drohen, sowie Zerstörung und Gericht predigen.

Diese Welt und auch viele die denken Christ zu sein, wollen aber von solchen Dingen nichts hören. Sie alle glauben lieber nur denen, die von Erlösung und Gnade ohne Gehorsam predigen. So kommt es das heute nur mehr eine kleine Schar von Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, den Gott und den Messias der Bibel predigen. Diese sind es aber, denen heute nicht geglaubt wird und auch sie sind wie Jeremia zur Verhöhnung und zur Verspottung geworden.

Die meisten Modernen Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, haben fast alles aus der Bibel gestrichen und verzichten darauf von Gehorsam und Einhaltung der Gebote und der Thora zu predigen. Es ist ihnen dabei völlig egal, dass auch Jesus Christus absoluten Gehorsam verlangt, von jedem der sich durch ihn Erlösung durch Gnade erhofft.

So haben die Menschen dieser Welt vergessen, dass Jesus annehmen bedeutet das eigene Leben aufzugeben und ihn als Herrn (Gebieter) anzunehmen. Der Sklave des Herrn aber, ist zu absolutem Gehorsam verpflichtet.

Da sagte ich mir: Ich will ihn nicht mehr erwähnen und nicht mehr in seinem Namen reden! Doch da brannte es in meinem Herzen als währe ein Feuer, in meinen Gebeinen eingeschlossen, und ich wurde müde, es auszuhalten; ja ich kann es nicht

In Vers neun erfahren wir, dass Jeremia auch von Angst und Schwermut überfallen wurde. Satan wollte ihn so zum Schweigen bringen. Doch sein Innerstes (sein Geist) überzeugte ihn weiter zu reden. Er spürte Gottes Gegenwart und er erinnerte sich, dass er von Gott berufen wurde.

Da haben wir schon wieder einen Unterschied zu den meisten heutigen Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer! Denn diese werden nicht von Angst und Schwermut überfallen, denn Satan sieht keinen Grund, sie zum Schweigen zu bringen, da sie ja ohnehin nach seinem Geschmack predigen.

Die wenigen echten Evangelisten, Prediger, Propheten und Lehrer, können nachfühlen, wie sich Jeremia gefühlt hat, da sie ja selbst auch von Satan bedrängt werden. Ja, sie erfahren die Plagen des Jeremia am eigenen Leib.

Eines meiner Gebete lautet: „Mein Herr, ich fürchte die Menschen nicht! Was ich aber fürchte, ist ein zorniger Gott, der mich wegen meines Ungehorsams bestraft! Mein himmlischer Vater, weil ich dich liebe, will ich dir als dein Knecht gehorsam sein. Amen“

Ich hoffe, dass viele, die dies lesen, darüber nachdenken und in der Bibel erkunden, was denn die Wahrheit Gottes ist. Shalom


Dem Chorleiter. Für Jedutun. Ein Psalm. Von David.
Ich sprach: Ich will auf meine Wege acht haben  dass ich nicht sündige mit meiner Zunge; ich will meinen Mund im Zaum halten, solange der Gottlose vor mir ist.  Ich verstummte in Schweigen, schwieg – fern vom Guten. Da wurde mein Schmerz erregt.  Mein Herz wurde heiß in meinem Innern, bei meinem Stöhnen entbrannte ein Feuer; ich sprach mit meiner Zunge: Tue mir kund, HERR, mein Ende und welches das Maß meiner Tage ist, damit ich erkenne, wie vergänglich ich bin! Siehe, handbreit hast du meine Tage gemacht, und meine Lebenszeit ist wie nichts vor dir; nur ein Hauch ist jeder Mensch, wie fest er stehe. Nur als ein Schattenbild wandelt der Mann einher; nur um Nichtigkeit lärmen sie; er häuft auf und weiß nicht, wer es einsammeln wird. Und nun, auf was harre ich, Herr? Meine Hoffnung, sie gilt dir! Errette mich von allen meinen Vergehen, mach mich nicht dem Narren zum Hohn!  Ich bin verstummt, mache meinen Mund nicht auf; denn du, du hast gehandelt.  Nimm von mir deine Plage! Vom Streit deiner Hand <gegen mich>vergehe ich.  Strafst du einen Mann mit Züchtigungen wegen <seiner> Schuld, so lässt du seine Schönheit wie die Motte zergehen; nur ein Hauch sind alle Menschen.  Höre mein Gebet, HERR, und vernimm mein Schreien; schweige nicht zu meinen Tränen! Denn ein Fremdling bin ich bei dir, ein Beisasse wie alle meine Väter. Blicke von mir weg, dass ich <noch einmal> fröhlich werde, bevor ich dahingehe und nicht mehr bin! Amen  (Psalm 39)


Dienstag, 30. Juli 2013

Gedanken über gehorsames Leben


Als neunter und letzter Beweis meiner Reihe über echten und wahren Glauben gilt gehorsames Leben.

Gott wünscht sich von seinen wahren Gläubigen also absoluten Gehorsam. Jeder also, der von Gott angenommen wurde, wird ein gehorsames Leben führen. Nicht um das Gesetz zu erfüllen, sondern aus Dankbarkeit und weil ja der Heilige Geist der in jedem Wiedergeborenen ist, nicht ungehorsam sein kann.

Was aber ist ein gehorsames Leben? In Wikipedia findet man folgende Definition zu Gehorsam: „Gehorsam ist prinzipiell das Befolgen von Geboten oder Verboten durch entsprechende Handlungen oder Unterlassungen. Das Wort leitet sich (ähnlich wie Gehorchen) von Gehör, horchen, hinhören ab und kann von einer rein äußerlichen Handlung bis zu einer inneren Haltung reichen.
Gehorsam bedeutet die Unterordnung unter den Willen einer Autorität, das Befolgen eines Befehls, die Erfüllung einer Forderung oder das Unterlassen von etwas Verbotenem. Die Autorität ist meistens eine Person oder eine Gemeinschaft, kann aber auch eine überzeugende Idee, ein Gott oder das eigene Gewissen sein. Man kann zwischen freiwilligem und erzwungenem Gehorsam unterscheiden.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Gehorsam)

Diese Definition zeigt uns also, dass es durchaus auch einen freiwilligen Gehorsam gibt. Das was in dieser Erklärung als eigenes Gewissen bezeichnet wird, ist bei einem wahren Gläubigen der Heilige Geist, welcher ihm von Jesus Christus gesandt worden ist. Weil eben der Heilige Geist nicht aus sich selbst handelt, sondern durch Jesus Christus, wird ein wahrer Gläubiger nicht ungehorsam sein.

Jesus Christus selbst hat uns in Matthäus 7,21 gesagt: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.“

Diese Worte erklären uns eindeutig, dass es zu wenig ist Jesus Christus zu bekennen und dann aber das alte, gewohnte Leben voll Sünde und Ungehorsam weiterzuführen. Unser Herr befielt, dass jeder der ihm nachfolgt den Willen Gottes befolgt. Was nun der ewige und unveränderliche Wille Gottes ist, finden wir in der Thora (Altes Testament).

Die Thora ist es auch, die Jesus allen lehrte und als sein Evangelium bezeichnete. Jesus Christus hat die Thora nicht verändert, er tat nur das weck, was die Pharisäer und Schriftgelehrten (Menschen) dazugetan hatten.
Ganz deutlich und unmissverständlich erklärt Jesus Christus in Johannes 15,14: „Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.“

Allein aufgrund der Kenntnis dieser Worte unseres Herrn bin ich doch sehr erstaunt darüber, dass heute so viele Menschen lieber den Kirchen und falschen Propheten Gehorsam sind, als dem Wort Gottes!
Ich persönlich denke, dass so viele Menschen deshalb den breiten Weg der Masse gehen, weil sie den Willen Gottes zu wenig kennen und es bequemer ist den neuen Pharisäern und Schriftgelehrten zu glauben, als selbst intensiv in der Bibel zu forschen. Dann ist da noch dieses Denken, dass es ja schon immer der Sontag, Weihnachten, Ostern usw. war, welche von den Christen eingehalten wurden.

Dass dies aber nicht der Wahrheit entspricht und die ersten Christen sehr wohl den Sabbat und die Feste des Herrn hielten findet man eben auch in der Bibel. Was mich wiederum zu der Frage veranlasst: „Wie lesen die Menschen heute im Wort Gottes?“

Der Apostel Paulus schreibt in seinem Brief Römer 16,26: „jetzt aber offenbart und durch prophetische Schriften nach Befehl des ewigen Gottes zum Glaubensgehorsam an alle Nationen bekanntgemacht worden ist,“

Dennoch werden heute genau diese Schriften und die Worte Jesus Christus von sehr vielen Menschen ignoriert. Die meisten modernen Menschen wiegen sich bereits in Sicherheit, wenn sie sonntags eine Kirche besuchen und ab und zu etwas spenden. Das ist aber eine falsche Sicherheit, wie uns eben die Bibel und Jesus Christus lehrt.

Der Apostel Johannes wird oft als der Jünger den Jesus liebte bezeichnet. Genau dieser Johannes schreibt uns sehr deutlich im 1. Johannes 2,3-5: „Und hieran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben: wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, ist ein Lügner, und in dem ist nicht die Wahrheit. Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollendet. Hieran erkennen wir, dass wir in ihm sind. Wer sagt, dass er in ihm bleibe, ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt ist.“

Noch deutlicher kann man einfach nicht gewarnt werden! So bete ich nun, dass möglichst viele Menschen endlich aufwachen und den wahren Willen Gottes und seines Sohnes Jesus Christus erkennen; und gerettet werden!
Keine Kirche, kein Papst, ja kein Mensch kann uns erretten! Es ist einzig und allein die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die erretten kann!

Schließe deine Augen und gehe im Geist nach Golgatha. Schaue auf zum Kreuz von Jesus! Betrachte dir diesen geschundenen, blutenden Körper und blicke in dieses schmerzverzerrte Gesicht. Danach bedenke, dass Jesus Christus dies alles freiwillig für uns Menschen auf sich nahm und dann frage dich, warum du nicht freiwillig dazu bereit bist ihm, der den Sabbat heiligte und die Thora lebte, gehorsam zu sein!


Wunderbar sind deine Zeugnisse, darum bewahrt sie meine Seele. Die Eröffnung deiner Worte leuchtet, sie gibt Einsicht den Einfältigen. Ich habe meinen Mund weit aufgetan und gelechzt, denn ich sehne mich nach deinen Geboten. Wende dich zu mir und sei mir gnädig nach dem Anrecht derer, die deinen Namen lieben! Befestige meine Schritte durch dein Wort, und gib keinem Unrecht Macht über mich! Erlöse mich von der Bedrückung durch Menschen, und ich will deine Vorschriften einhalten. Lasse dein Angesicht leuchten über deinen Knecht, und lehre mich deine Ordnungen! Wasserbäche fließen herab aus meinen Augen, weil man dein Gesetz nicht hält. Gerecht bist du, HERR, und richtig sind deine Urteile. Du hast in Gerechtigkeit deine Zeugnisse geboten und in großer Treue. Verzehrt hat mich mein Eifer, denn meine Bedränger haben deine Worte vergessen. Wohl geläutert ist dein Wort, dein Knecht hat es lieb. Gering bin ich und verachtet. Deine Vorschriften habe ich nicht vergessen. Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit, und dein Gesetz ist Wahrheit. Angst und Bedrängnis haben mich erreicht. Deine Gebote sind meine Lust. Gerechtigkeit sind deine Zeugnisse für ewig. Gib mir Einsicht, damit ich lebe! Amen

(Psalm 119,129-144)



Dienstag, 16. Juli 2013

Gedanken über Absonderung von der Welt



Als siebten Beweis für echten und wahren Glauben gilt die Absonderung von der Welt.

In Wiktionary finden wir für Absonderung: Ist der Vorsatz oder das Ergebnis der Entscheidung, sich von etwas oder jemandem fernzuhalten. (http://de.wiktionary.org/wiki/Absonderung

Somit ergibt sich, dass ein echter Gläubiger für sich den Entschluss gefasst hat, sich von weltlichem fernzuhalten. Das aber würde bedeuten, dass dieser echte Gläubige nicht mehr den von der Welt so angepriesenen Luxusartikel, welche laut Werbung der Welt unabdingbar sind, nachläuft. Den durch den Heiligen Geist geleitet hat ein Solcher erkannt, dass dies alles völlig unbrauchbar ist um das wahre Glück und den Frieden Gottes zu erlangen.

Nicht zuletzt deshalb schreibt der Apostel Paulus im 1. Korinther 2, 12: „Nun haben wir aber nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist Gottes, damit wir die Dinge verstehen, die Gott uns so reichlich gegeben hat.“

Dieser Satz bestätigt uns, dass ein wahrhaftig Gläubiger, also jemand der den Heiligen Geist erhalten hat, sich ohne Zwang und aus reiner Liebe zu Jesus Christus, an die Gebote und die Satzungen Gottes halten wird. Dies wird sein ganzes Bestreben sein und er wird nicht mehr seine ganze Kraft und seine Gedanken darauf ausrichten wie er den ein noch größeres Haus, ein noch eleganteres Auto, noch mehr Reisen, noch mehr teure Uhren usw. finanzieren kann.

Genau davor wart uns der Apostel Johannes im 1. Johannes 2.15-17 sehr deutlich mit den Worten: Liebt nicht die Welt oder die Dinge der Welt. Wenn jemand die Welt liebt, dann ist die Liebe zum Vater nicht in ihm; denn alle Dinge der Welt – die Begierden der alten Natur, die Begierden der Augen und der Hochmut des Lebens – sind nicht vom Vater, sondern von der Welt. Und die Welt vergeht mit ihren Begierden. Wer aber stets den Willen Gottes tut, wird ewig bleiben.“

In Anbetracht dieser mehr als deutlichen Worte kann ich nicht verstehen, warum so viele angebliche Christen sich permanent weigern den Willen Gottes zu tun! Ist es möglich, dass die über Jahrhunderte andauernde falsche Lehre die Menschen blind und taub gemacht hat?

Der Wille Gottes sind seine Gebote und seine Satzungen, welche er Mose gegeben hat. Dieser sein Wille hat sich nie geändert, denn er gilt ewiglich. Auch Jesus Christus wandelte im Willen seines Vaters und machte mehr als einmal deutlich, dass er nur die retten werde, die diesen, seinen Willen tun und an ihn glauben. 

Somit aber ergibt es sich automatisch, dass die Thora (fünf Bücher Mose) ewige Gültigkeit haben. Also halten echte Gläubige den Sabbat und die Feste Gottes ein und nicht den von Menschen bestimmtem Sonntag und die Feste welche Menschen erfunden haben! Der Sonntag und die Feste der Menschen sind von dieser Welt, die Thora aber ist von Gott!

 Darum schrieb der Apostel Johannes im 1. Johannes  5,5: Wer überwindet die Welt, wenn nicht der Mensch, der glaubt, dass Jeschua der Sohn Gottes ist?“

So bitte ich dich, dir einmal die Frage zu stellen, warum die Welt dich nicht hast. Prüfe dich selbst am Wort Gottes und prüfe aber auch alles was du darüber hörst oder liest. Doch lass dir dabei von niemandem, außer dem Heiligen Geist helfen! Die Bibel zu lesen und Gott im Gebet um Hilfe zu bitten wird dich deiner Erlösung viel näher bringen, als alle von Menschen gemachte christliche Lehre.
Möge Gott dich segnen und auf den rechten Weg bringen! Schalom


Was rühmst du dich der Bosheit, du Tyrann, da doch Gottes Güte noch täglich währt? Deine Zunge trachtet nach Schaden wie ein scharfes Schermesser, du Betrüger! Du liebst das Böse mehr als das Gute und redest lieber Falsches als Rechtes. Sela. Du redest gern alles, was zum Verderben dient, mit falscher Zunge. Darum wird dich auch Gott für immer zerstören, /dich zerschlagen und aus deinem Zelte reißen und aus dem Lande der Lebendigen ausrotten. Sela. Und die Gerechten werden es sehen und sich fürchten und werden seiner lachen: »Siehe, das ist der Mann, der nicht auf Gott sein Vertrauen setzte, sondern verließ sich auf seinen großen Reichtum und war mächtig, Schaden zu tun.« Ich aber werde bleiben wie ein grünender Ölbaum im Hause Gottes; ich verlasse mich auf Gottes Güte immer und ewig. Ich will dir danken ewiglich, denn du hast es getan. Ich will harren auf deinen Namen vor deinen Heiligen, denn du bist gütig. Amen
(Psalm 52)


Donnerstag, 4. Juli 2013

Gedanken zur Buße über Sünde



Als zweiten Beweis für echten und wahren Glauben haben wir die Buße über Sünde. Was aber ist echte Buße?
In Wikipedia findet man zu Buße folgende Begriffserklärung: „Im Christentum führt Buße über die Erkenntnis der eigenen Schuld zu den rechtschaffenen Werken des neuen Lebens, die die Abkehr von der bisherigen Lebensführung einschließen.
Der hebräische Begriff שוב schub, der in der Septuaginta mit metanoia übersetzt wird, umfasst eine Umkehr zu Gott nicht nur im Denken, sondern in der ganzen Existenz, was die Veränderung des Verhaltens, vor allem aber auch Gehorsam gegenüber Gott, neues Vertrauen zu ihm ebenso einschließt wie die Abkehr von allen bösen und widergöttlichen menschlichen Neigungen und Schwächen.“ 

Echte Buße also wird einen Menschen in seinem Innersten erschüttern. Er wird erkennen wie sehr er Gott mit seinem bisherigen Lebenswandel enttäuscht hat. Das führt in zur Reue über alles was er bis zu diesem Zeitpunkt gelebt hat. Verbunden wird das mit vielen Tränen sein. Er wird sich über seine bisherigen Taten schämen. Solch ein erschütterter Mensch wird plötzlich vor Gott knien und dem Herrn unter Tränen all seine Vergehen aufzählen. Am Ende wird er erkennen, dass es unbedingt nötig ist Gott gehorsam zu sein. Der bekannte Prediger Charles Haddon Spurgeon hat angeblich im Zustand der Buße die Bibel nur kniend gelesen.

Der Apostel Paulus hat über Buße in 2. Korinther 7,10 folgendes geschrieben: Schmerz, mit dem auf Gottes Weise umgegangen wird, führt zur Hinwendung von der Sünde zu Gott, die die Rettung bewirkt und daran gibt es nichts zu bereuen! Schmerz aber, mit dem auf die Weise der Welt umgegangen wird, führt nur zum Tod.“
Ein auf diese Weise geläuterter wird sich von der Sünde abwenden, ja er wird sie hassen, so wie Gott die Sünde hasst.

Es ist aber unser Herr Jesus Christus, der es uns durch sein Opfer am Kreuz erst ermöglicht hat, die Sünde lassen zu können. Ohne Jesus Christus gibt es keine Sündenvergebung. So hat Paulus in Römer 7,14 geschrieben: „Denn wir wissen, dass die Torah vom Geist ist; doch was mich betrifft, so bin ich an die alte Natur gebunden, als ein Sklave an die Sünde verkauft.“

Wer Jesus Christus nicht als seinen Herrn erkennt, der hat den Heiligen Geist nicht! Doch nur wer den Heiligen Geist hat kann durch dessen Führung nach den Geboten und den Gesetzen Gottes wandeln. Ohne den Heiligen Geist ist jeder in der Sünde gefangen und die Sünde führt zum Tod.
Lies auch die Worte des Apostels Johannes in 1. Johannes 1, 8 – 10: Wenn wir behaupten, keine Sünde zu haben, täuschen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden eingestehen, dann wird er sie uns vergeben und uns von allem Unrechttun reinigen, den er ist vertrauenswürdig und gerecht. Wenn wir behaupten, nicht gesündigt zu haben, machen wir ihn zum Lügner und sein Wort ist nicht in uns.“

Der Herr wird uns vom Unrechttun reinigen! Nicht nur vom Unrecht, sondern auch davon es nicht mehr zu tun. Wir werden wissentlich kein Unrecht mehr tun. Der Heilige Geist wird uns zeigen, dass es wunderbar ist die Gebote zu halten, auch den Sabbat und die Feste des Herrn. Er wird uns lehren, wie wichtig Gott diese Feste sind und wie sehr sie mit Jesus Christus in Verbindung stehen.
Prüfe dich auch hier wieder und sei ehrlich zu dir selbst. Wie sehr hasst du die Sünde? Wie gehorsam bist du Gott? Kannst du reinen Gewissens mit dem Psalmist in den Psalm 32,5 einstimmen: „Hab meine Schuld dir kundgetan und meine Sünde nicht verhehlt. Ich sprach, dem Ewigen bekenn ich meine Missetaten! Und du hast meiner Sünde Schuld verziehen.“ Sela?
Bedenke aber dabei den sehr weisen Satz aus Sprüche 28,13:  „Wer seine Frevel hehlt, hat kein Gelingen, wer sie bekennt und lässt, erlangt Erbarmen.“

Wenn deine Buße echt ist, kannst du nicht fehlgehen, denn der Heilige Geist wird dich leiten. Seit ich selbst den Sabbat halte ist er in meinem Leben so präsent wie niemals zuvor.


Gib Gnade, Gott, nach deiner Liebe mir, nach des Erbarmens Fülle tilge meine Sünden. Viel wasche mich von meiner Schuld; von meiner Sünde mach mich rein. Denn meine Missetaten kenne ich und meine Sünde steht vor mir beständig. Dir, dir allein hab ich gesündigt; getan was böse ist in deinen Augen; auf dass du Recht behältst in deinem Spruch; rein bist in deinem Richten. In Sünde war ich ja geboren; in Schuld empfing mich meine Mutter. Sieh, Wahrheit willst im Vogelflug du lehren und im Verborgenen verkündest du mir Weisheit. Entsündigst mich mit Ysop, dass ich rein; wäscht mich, dass ich weiß wie Schnee. Lässt hören Freude mich und Lust; die Glieder jauchzen, die du hast zermalmt. Verbirg dein Angesicht vor meinen Sünden und alle meine Missetaten wische weg! Ein reines Herz erschaffe mir, Gott und rechten Sinn erneuere in meinem Inneren. Wirf mich nicht fort aus deinem Angesicht und deinen heiligen Hauch nimm nicht von mir! Gib wieder mir die Freude deines Heils; mit edlem Sinn belehne mich! Das ich Abtrünnige deine Wege lehre; die Sünder sich zu dir bekehren. Befrei mich von Bluttat mich, o Gott; Gott meines Heils; dass meine Zunge juble deines Rechts. Amen
(Psalm 51, 1 – 16)